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Der nationaldeutsche Jude · 1929-08-01 · Nr. 8 (August 1929) · p. [Seite]

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1929
Issue
Nr. 8 (August 1929)
Date
1929-08-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Einzelnummer 20 Pfennig. nationalitetrtfäje Jute Mkelluugsblak des Verbandes natilmaldeutscherWenEv Pas Mitteilungsblatt erscheint monatlich Geschäftsstelle des Verbandes und Lchriftleitung des Mitteilungsblattes: Berlin W35, Blumeshof y, - Lol.: Lützow 5335154. Bankkonto: Martin Schiss, Berlin WS, Jägerstr. 9. Postscheckkovto Berlin Ar. I11231 Jahrgang 1929 Angnft ... Nr. 8 >. * Srmnerungstag. : i 1 . „Das deutsche Volk, einig in seinen Stämmen.“ Sv lauten die ersten Worte der Rcichsverfassung. ' j Klingt es nicht heute wie Spott? Wo ist die Einigkeit des Deutschen Volkes? " Einst war ein Tag, an dem in Wahrheit unser Volk einig war.j Es war der zweite August 1914, der Tag des Kriegsbeginnes, l j _ ' " Der Krieg hat unsägliches Elend über Deutschland gebracht. Noch heute wirkt er tief in das Leben jedes Volksgenossen. Noch unsere Kinder und Enkel werden a^n den Kriegssolgen leiden. Man streitet mit Erbitterung, ob dieser Krieg notwendig war und wer die „Schuld" an ihm trägt. Doch kein Streit kann darüber sein, datz der Tag der Einigkeit, der zweite August 1914, eiy Tag innerer Größe des deutschen Volkes war, einer Größe, die seither nicht wieder erreicht wurdet Deutschlands Abstieg begann, als der Einheitswille zuerst zum dürftigeU „Burgfrieden" sich abschwächte, dann in klägliches, gehässiges, zerstörendes Parteigezänk abglitt.! Wir gedenken des zweiten August 1914, indem wir geloben, dem deutschen Vaterland Treue zu halten auch in seiner äußeren Erniedrigung und inneren Zerrissenheit. Wir werden uns den unverbrüchlichen Zusammenhang mit unserem deutschen Volke nicht verkümmern lassen, auch nicht durch Enttäuschung, Verkennung und Verleumdung. i - - Wir wollen heute wie immer daran arbeiten, daß unser deutsches Volk wieder einig werde in seinen Stämmen. Dies ist die reinste, die deutscheste Form des Gedenkens an den zweiten August 1914. A‘ Oie Judenfrage als GefeUfcbaftsprobletn. Ton I)r. Gdgar von 8cbmidt-pauli. (®crfll. die Juli-Nummer bjc-S Mitteilungsblattes.) H. Warum ein Probleis? ' 1 Wie immer, wenn es sich um Gegensätze und Mitzveritändnisse zwischen Menschen. Böllern. fassen handelt, ist die Entwicklung auf beiden Seiten der > Grund — um das törichte Wort „Schuld" zu vermeiden. ' Das christliche Europa hat Jahrhunderte hindurch den Juden als Paria angesehen. In England war er am Ende des 13. bis Mitte des 17. Jahrhunderts überhaupt nicht geduldet. Bei den ungebildeten Massen verbanden sich überall mit dem Begriff „Jude" fast Zwangsvorstellungen von Shylock. Ritualmordjen. Iudengassen und anderen schmutzigen Dingen. Bei der sogenannter allerhand Märchen agf auf internationaler glaubt, ganz abgesch jüdische planmätzige Mädchen", wie' sie „Intelligenz" zucken sogar heute noch von gefährlichen jüdischen Geheimbünden Basis, vor denen man warnen zu müssen >en von den grotesken Ideen über die Verführung von „blonden Christenxispielsweise Dinier 'auflischt. Auf der anders Kreise, und zum dem christlichen Elü wehrstellung gegeben wird das auf poli Stelle schon ausfüh Schriftl.) Natürlich historischer Ereignisse n Seite, sind es gewisse fanatisch-jüdische il sogar geistig hervorragende Juden, die. ypa Anlatz zu einer Kampf- und Ab-, haben und noch geben. Am deutlichsten' ifischem Gebiete. (Wozu gerade an dieser rlich Stellung genommen wurde. Die wäre es' unmöglich, auf Grund einzelner oder meinetwegen auch gewisser gesell-

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