Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 1926
- Issue
- Nr. 5/6 (Mai/Juni 1926)
- Date
- 1926-05-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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- IS - der Versammlung brachten l die „Deutsche Tageszeitung", die „Deutschs Allgemeine Zeitung" und das „Berliner Tageblatt". Ausführlich und sachlich berichteten „Berliner Lokal-Anzeige r". „Hamburger Corresponden 17,„Itzehoer Nachrichten". „Bremer Na chri chte n", > „H a rbu rg e r Anzeiger und Nachrichten".' „W ochenblatt für den Syna - gogcnbezirk Erfurt", ^.Der Reichs bäte", Berlin (der an seinen Bericht polemische Bemerkungen gegen Zionisten und Reichsbanner anknüpft), „Tägliche Rundscha u", Berlin, „Deutsche Zeitun g". Berlin, „Berliner Börsen - Zeitung" und „B randenburger Anzeige r". Von rechtsradikalet Seite bringt das ,,D rutsche T a g e b l-a t t". Berlin, ein Zitckt aus den Peysersthen Ausführungen mit antisemitischen "Bemerkungen: die Differenzen mit der Reick>sbanner-Gruppe hält das „Deutsche Tageblatt" für einen „kleinen Krach, welcher die Freundschaft erhält". Die „M ecklenburger Warte" in Rostock druckt den Bericht des „D e u 1 s ch e n Tageblatts" wörtlich nach. Der „Vorwärts", Berlin, veröffentlicht einen „Bericht", der das Unglaublichste an Verdrchungskunst darstellt, was man sich denken kann. Er nennt uns „mehr oder weniger aufdringlich schwarzweih-rot lackiert" und behauptet, dah der Redner versteckte Ängnffe gegen bestimmte republikanische Persönlichkeiten gerichtet habe. Weiter hat der eigenartige Berichterstatter angeblich ein „bezeichnendes Gelächter" bemerkt, als der an anderer Stelle dieses Blattes näher charakterisierte Genosse eine Anfrage gestellt hatte, wie der Verband sich zur Republik stelle. Eine kurze sachliche Richtigstellung, welche wir dem „Vorwärts" im Vertrauen auf seinen Willen, die Leser wahrheitsgemäh zu unterrichten, gesandt hatte», hat er nicht veröffentlicht. Die sozialdemokratische Provinzpresse hat eine kleine Hetznotiz gebracht: welche anscheinend aus einem Korrespondenz-Bureau stammt. , Man versucht, mit den verwerflichsten Mitteln Sozialdemokraten in Gegensatz zu uns zu bringen. Die Notiz erschien in der „Fränkischen T a g e s p o st". Nürnberg, der ,,N iederländischen Volks stimme". Hameln, der „Dresdener Volks- Zeitung". der „Chemnitzer Volks stimme". dem „Cassel er Volksblatt" und der „Pfälzischen FreienPress e", Kaiserslautern. Die Frankfurter „Volk sst i m m e" rechnet in einem Artikel, welcher die neue antisemitische Strömung in den deutschnationalen Parlamentsfraktionen behandelt, uns den von dieser Strömung betroffenen deutschnationalen Reichstagsabgeordnptcn I)r. Ouaatz, der jüdischer Herkunft ist. mit einem Hinweis auf unsere letzte Versammlung zu, in welcher angeblich ein „minderjähriger Anhänger Hitlers losenden Beifall fand, als er im Gassenjungenton seine antisemitischen Kraftworte unter diese deutschnationalen Makkabäuer schleuderte". Dieses» Unsinn hat auch die „N e w- Parker V o l k s z e i t u n g" am 15. April 1926 übernommen, sie rät Herrn Ouaatz. die kleine Operation nicht zu scheuen, die zur Aufnahme in unseren Verband nötig sei. — Der Frankfurter „Israelit" bleibt bei seiner ablehnenden Besprechung sachlich, wasman ausnahmsweise diesmal auch von der „Jüdischen Zeitung für Ostdeutschland" sagen kann. Irreführend berichtet i das „Jüdische Wochen» b l a t t", Frankfurt a. M.. wenn es von sehr erregten Auseinandersetzungen spricht, welche angeblich entstanden, „als der jüdische^ und nationaldeutsche Chefredakteur des deutschnationalen "Berliner Lokal-Astzeigers, I)r. Siegfried Breslauer. das Wort ergriff". Der Berichterstatter hat etwas zu viel Phantasie entwickelt,! denn Herr Hr. Breslauer hat während der ganzen Versammlung niemals das Wort ergriffen. Das ,,JsraelitischeFamilienblatt" in Hamburg fühlt sich verpflichtet, uns den Rat zu geben, die von uns angeblich für unsere Versammlungen gewünschten „hochpolitischen Erkurse mit Tubaton und Paukenkrach" zu vermeiden, wenn wir „innerjüdische Diskussionen mit Ernst und Würde pflegen" wollten. Es hat recht, wenn es pack dem Zusammenhang unseres unpolitischen Verbandes mit der Frage der Staatsfor» fragt und die diesbezügliche Anfrage (s. o.) für verfehlt hält. Widersprechen müssen wir ihm aber, wenü es unsere Tätigkeit für rein innerjüdisch hält: an hochpolitischen Eikursen liegt uns nichts, wohl aber wollen wir in breitester Oeffentlichkeit unsere Auseinandersetzungen führen. Eine ausführliche Besprechung der letzten Nummer des ..Nationaldeutschen Juden" bringt die „B e r l i n e r B ö r s e n - Zeitung". Die ..Lausitzer Landeszeitung" und das „Chemnitzer Tageblatt" veröffentlichen wörtlich unsere Erklärung: Das „nichtständige" Vaterland. Herr Siegfried Jacobsohn,! Herausgeber der „Weltbühn e", macht uns gelegentlich zum Objekt seines „Geistes". Es lohnt sich nicht, die in der Nummer vom 30. März dieses Jahres enthaltenen Jrrtümer und Böswilligkeiten näher zu betrachten: es sind , nicht die ersten und werden nicht die letzten sein. In! der „Deutsche n A l l g e - meinen Zeitung" bespricht Friedrich von Oppeln- Bronikowski die Werbeversammlung des Keren- H a j e s s o d und die Hauptbersammlung des Central- Vereins. Cr lehnt die jüdjschnationalen Bestrebungen des Palästinawerks ab und weift auf die unwürdige Kampfesweise der Zionisten hin, die U. ä. ju Störungen v sammlungen geführt hätte. Der Arbeit des Centrckl bringt der hirvorragende: Kenner jüdischer Gegenwart! ein warmes Interesse entgegen und weist auf die No lcit hin. dah neben der verdienstvollen Abwehrorg« des J£. SB. ein „Verband nationaldeutscher Juden" der radikal-jüdische Uebdrgriffe und Ueberheblichke zionistische Propaganda energischer bekämpft, als cs tun kann. Im '..Gemeindeblatt der gogenäemeinde Nordhausen a. H." veri unser Vorstandsmitglied Karl-Wolfgang. Philip kurzen Artikel, in welchem er die Forderung nack Inhalt für den Begriff „Deutsches' Judentum" ert diesen Inhalt als das oberste Ziel der nationa ,Juden bezeichnet. >m Ververeins sfragen fwendignisation besteht, sowie C.V. bpnü< ösffentlicht einen neuem und Ideutschen d« r hebt in P:i sich „Deutsches Judentum — das ist die Idee, diejenigen Menschen eint, welche als Glieder der jüdischen Glaubensgemeinschaft den einzigen Gott Sinn Md vielleicht auch Form Moses' und der verehren, die gottgewollte Sittlichkeit zum Ziel und sich verbunden fühlen als Wegbahner messianjsche Tat: webhe aber als Menschen Stammds und deutscher Nation durch kraftvolie Vertznü jüdischen Schicksals mit deutscher Gegenwart und durch historisch notwerdiges und herzgewolltes wachsen in deutschen Kr ltur- und Lkbenskreis ein l Ausdruck für die orgqnische Einheit von Deutschtzi Judentum sind." die alle uralten Geist, opheten setzcki ür die irdischen üpfung Zukunft. Hinein elendiger m und „D i W a h r h e i t" Eichung üper den Fall De ,cn e i>er , Wien, weist auf unsere P e i p e r hin, dem sie v ehrenrührige Handlungen vorwirst. Der ' „B e Lokal-Anzeiger" gibt von dem gegen der Skkinharl t in Magdeburg wegen Beleidigung unseie standcs e-gangenen Urtejl „auf 100 Mark Geldstrafe erlegung der Küsten und Publikationsbefugnis^ P»1 Gleichzeitig bringt die .sJüdisch-liberale Ze unter dem Titel „Verdiente Strafe" richt über den- Ausgang des Prozesses, mit merkung: „Herr Steinhqrdt wird sich nün hoffentlii schlichen, ix, seinen Kämpfen einen anständigen Top brauchen, wie er unter gebildeten Menschen üblich Nr. 12 de: „C. V.»Zeitung" beschäftigt sich Ludw länder in einem Artkel über die zurückliegende vcrlammlr ng des C. P. auch mit dem Verband deutscher Juden. Er weit auf das von den C. V.» Baeck, Haas und Sonnenfeld verfahte Gutachten hin, llr. Peysirs Vorwurf dir Fälschung, die er dem D Marr machen muhte, al> „unbegründet" erklärt, streicht, wie es seine Pflicht als disziplinierter Syn seinen Vi rstandskollegen, Bundesbruder und Beruf Mari nah Kräften heraus und will unser Vorgeh; den Cent alvercin „nied nger hängen". Wir quittip einem sorglosen Lächeln: Am 9. April d. Js Die Artikel, losigkeit an die C. V.-Zeitung ihre irre ührende Berichterstattung Ausführungen des Borstc ndsmitgliedes des C. V., I) berichtigen, der nicht etwa „die Diskussion^auf die i weise Nahmanns und snnes Blattes" gelenkt hat, gex en das "Verhalten des Centrpl rbande gewandt hat (s. sich mit aller Schärfe gegenüber unserem 3 dieser Nu nmer). er „Wiener M o ,2 ne Tolerierten' c inzugehen, die Wiener Korrespondenten kreuzlcrtuni schweigend Berichte über eine gruppe br> ichten die „D a die „D a Neuesten Herr Mosxs „Der äng auch rgenzeitung" zitiert uns Es erübrigt sich, auf die (»eschmackdas Blatt begeht,^ wenn es von „Denunziation" oder „Äigeberck" der nationaldeutsch n Juden das t akenkreuz odei verwandte Gewerbe sprich :, .Jüd i scheR un-dschau^ leistet sich in einem4 die Ausdrücke röffent-l eychiedenel rliner Lehrer s Vor- Auf-j Kenntnis^ i tu n, n Beich ent- Zu getst." In Hol» Hauptrationaltachlern welches , Jakotz Holländer >ikus ist, genossen n gegen rcn mit muh die iber die Saioj Hampfeesonderw Ivereins S. 8 in einem Auch rief ihres Haken- (vir still- Sachliche „Israelitische Naumann'scher Färbung", worüber^ zur Tagesordnung übergehen wollen. Versammlung unserer Danzig : inzigerAllgemeineZertung' nziger iitung" und die „Danzig er N a ch r i ch t e n". Sehr viel „H u m o r" glaubt Waldmann zu haben, wenn er in einem Artikel östliche Jude" in der „Jüdischen Rundschau" äußert, dah eine starke Kolonie dieses Typs sich im Veri band nationaldeutscher Juden gruppiert. Wir pflegen diese» „Humor" als Geistlosigkeit zu bezeichnen. , Die /Schlesische Zeitung" und „Breslauer Neuesten Nachrichten" bringen ausführliche j Berichts über den Vortrag, den der in Verbandskreisen drrch seine tatkräftige Förderung unserer Bestrebungen hock geschätzt« Privatdozent Pfarrer Oc. vr. Haack in Breslau über „Dch Zukunft Deutschlands und das Judentum", gehalten hat <s. o.), Abgeschl >ssen am 1. Mai 1926. Rotzlieb.