Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 1925
- Issue
- Nr. 6 (Juni 1925)
- Date
- 1925-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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■■ nationÄmtst --0KsB««anoes lerIuöen EL >» »» »» »» i» ■■ i r Das JüUttdhmgflMaltctft^cfati Btzuasoveis (Rmglmitmitfr acht ÄflSÄaör* elle des Vervandes:VerÜtrV. S», Blmnoshof : ÄrrÜniV. S.^äzerftr. 9. >»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»»» WW S! G ctr£u^wr>(3069) 3crüt»no.11f2M.;; :: ■■ ■■ ■■ Jahrgang 1925 (Juni Nr. S Paläftma-Rummel und Ghetto-Schule. Wird es den befreien, ohne tenkevn unseres Schicksals dafür die deutsche Zukunft Bildern und Vorträgen wird uns id Politiker lassen sich von zionistischen Sie lesen dafür am nächsten Tage in ^Das deutsche Volk blickt heute voll Sorge auf Rhein und Ruhr, gelingen, die deutschen Volksgenossen im Westen von Fremdherrschaft zu preiszugeben? Aber man hat auch andere Sorgen in Deutschland, politische Ruliffensc^ieber haben in Jerusalem das Scheinbild einer Universität aufgebaut und ein fteundlicher kord hat es eingeweiht, ehe er vor den Steinutürsey der Araber flüchten mußte. Bald darauf hat England zum Nachfolger des jüdischen Oiberkommiffars einen! christlichen Feldmarschall ernannt,- der Palästina seiner natürlichen Bestimmung als militärische Operationsbasis zurückgeben und Juden wie Araber nach ihrer Brauchbarkeit als Pioniers des Britentums bewerten wftd. Man sollte meiste», dies politische! Spiel kümmere Deutschland nicht, solange nicht wieder einmal Rhein und Ruhr gegen ftanzdfische; Grient-Interessen verschachert werden. Und man sollte auch meinen, die sogenannte Universität möge sich erst wissenschaftlich bewähren,' ehe man sie achten kann wie jede ausländssche Lehranstalt, die der Welt brauchbare Arbeit leistet. Aber in Deutschland denkt man anders. Noch heute, viele Wochen nach der Einweihung, erfül l man alle Straßen mit Iubelgeschrei über die Aufrichtung der Universitäts-Attrappe. In Filmen, Zeitungsartikeln! Palästina und immer wieder Palästina vorgesetzt. Selbst nichtjüdische Beamte un Zauberkünstlern ein deutsches Interesse an dem asiatischen Lande vorgaukeln, den Zeitungen, wie man mit ihren Namen Reklame mächt, um jüdischen „Nichtzionisten" das Geld a»4 der Tasche zu ziehen. i ' f ' ' I Macht ein Ende dem Palästina-Rummel! wer ein Deutscher ist, richte den Slick ans da» Land um den deutschen Rhein! Rnr Deutschland dars heute da» Land unserer Liebe und unserer Sorge sein. ]; Aber die Zionisten haben auch in Deutschland selbst Interessen. Während man vorn betäubend trommelt und da» Auge mit Lichtbildern blendet,- bringt man hinten in aller Stille die jüdisch» Rational-Schule unter Dach und Fach. In der Berliner Jüdischen Gemeinde teilt der — liberale! — Vorsitzende des Schulvorstandes mit, daß man bereits mit dem Ministerium verhande lt hat und daß ,,bi» Ostern (926 die ersten jüdischen Schulen in Berlin begründet sein «erden". (Jütische Rundschau Nr. 40.) Und auch der Vorsitzende der „Liberalen Vereinigung für Deutschland" setzt sich für die jüdischen Schulen ein. Kein Wunder, daß sich die Zionisten über die „Früchte ihrer Aufklärungs-Arbeit" fteuen. Deutschsühleude Eltern, begreift Ihr, «a» vorgeht? Man beschert Euren Rindern da» neue Ghetto, und deutsche Juden, die sich liberal nennen, wirken mit. Laßt sie noch ein Weilchen so wirken und Ihr habt die Entwickelung um hundert Jahre zurückgeworfen! Laßt Euch nicht vorschn atzen, daß diese Schulen in deutschem Geiste arbeiten werden, daß nur in jüdischen Schulen die Erziehung zum jüdisch« n Glauben gewährleistet sei! Sorgt für guten jüdischen Religions-Unterricht, aber sperrt Eure Rinder nicht ab von ihijen gleichaltrigen nichtjüdischen Volksgenossen! Die Ghetbo-Schule ist der Eod de» Deutschtum» der deutschen Juden. Deutsche Eltern jüdischen Glauben», «acht aus! Es geht um die deutsche Ankunft Eurer Rinder! M. N.