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Der nationaldeutsche Jude · 1925-03-01 · Nr. 3 (März 1925) · p. [Seite]

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1925
Issue
Nr. 3 (März 1925)
Date
1925-03-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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■BIERS! öesÄerbanöes » :: G elle-esv-r, rspveis (Bmtfbwmtmr 1 n---“j*‘k-nfÄdoiSfaftlMWIfirfÄ >» ■■ ■■ ■■ ■■ ■■ ■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■ n V. SS. Blumoshof A. femftnvtfyer: Lützsu» ( 30 69) ■■; Berlin rv. S^ägerftn A. Postscheck^«-» Berwr Ro.HtS3t. ■; >■■■■■■■■•■■■■■■■■■■■■■ »»»»», Jahrgang 1925 TDärz Nr. 3 Zur Beachtung. wegen Erkrankung des! Schriftleiters müssen die Fortsetzung der Aufsatzfolge „Deutschtum und Judentum" von Lharlotte Fraykel»Lisner, da» „Echo der Presse" und ein Teil de» „vermischten", die nicht mehr druckreif gemacht werden konnten, für diese Nummer ausfallen. ). v.- Engel. '! Zum Tode des Reichspräsidenten. Der Präsident des veutschen Reiches ist gestorben. j Flaggen wehen auf Halbmast — hier: und dort. Dazwischen starren nackte Fahnenstangen in die tust. Lin Sinnbild deutscl)en Linheitswillens. Lin Mann ist gestorben, der sechs Iabre lang die Bürde trug, Vertreter des ganzen deutschen Volkes zu heißen. Hätte ein Auslandsstckat de^n Sarge dieses Mannes die schuldige Lhre versagt, wie wäre unsere Lntrüstung ausgestamint, wie hätten wir die Schmach als Kränkung jedes Deutschen ohne Unterschied der Partei empfunden! Aber wir selbst, im Znnern, können nicht einmal für eine Trauerstunde vergessen, daß jeder Würdenträger ein« Mensch, daß jeder Mensch ein Parteimensch ist und daß es keine Schande sein kann, 511 sein, was wir Alle sind.! Deutsches Nationalgefühl, das ist heute nur gemeinsame Gekränktheit nach außen, ist noch nicht, wie bei) glücklicheren Völkern, gemeinsamer Wille, sich wenigstens zeitweise ans der Parteiverstrickung zu lösen, wenigstens an offenen Gräbern den Parteimann über dem Volksgenossen zu vergessen snzweiselhäst. Lr selbst wurde lachen, wenw er die tob lberirdischen, hoch über allem Parteigetriebe schwebenden ans seiner Haut heraus, so wenig wie irgeffd einer von s stehen. Aber er hat es doch vernwcht, den parteiinann wo er öffentlich hervortrat, nur den Deutschien sah. Lr hat es vermocht, sechs )ahre lang im )och des Zeremoniells zu gehen, sechs )ahre lang kaum eine Stunde sich selbst leben 31t dürfen, er, der schlichte Mann ans dem Volk,.*: Lr hat es vermocht, als Vertreter des Deutschen Reiches an sichtbarster Stelle zu stehen, umgeben von lauernden und grinsenden Feinden, äußeren und inneren, ohne jemals die deutsche würde preiszugeben, ohne jemals sich oder sein Volk lächerlich zu machen, ohne jemals sich über das hinauszuspreizen, was er wgr.- Und er hat gearbeitet, sechs ^ahre lang, bis er mitten in der Arbeit zusammenbrach. j wer darf mehr von einem Deutschen verlangen? Alan mag zu dem Parteimann Friedrich Lbert stehen, wie inan will, — der Präsident des"Deutschen Reiches hätte verdient, daß auch innerpolitische Gegner seiner Bahre die Lhren erwiesen, derest Versagung wir von jedem Ausländer als Schlag in's Gesicht empfunden hätten. , -; ( Friedrich Lbert war ein Parteimann, 11 Hudeleien lesen könnte, die ihn zu einer Art Wesens zu stempeln suchen. Lr konnte nicht uns es kamt, mag er politisch rechts oder lin in sich soweit niederzuhalten, daß man dort.

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