Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Journal
- Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
- Volume
- 1923
- Issue
- 3 (Mai-Juni 1923)
- Date
- 1923-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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des Verbandes nationaldeutscher Juden e. V. ******* **************** »W »*W***»* »WWW* MM» ** MW *»»»**»»»*»»»»»»»»»»»»»»»»,«*,**,* Das Mitteilungsblatt «scheint in zwanglos« Folg«, i B e z u g s p r e t S: Sinzelnummer 200 W. Den Derband-mitglied« geht das Blatt kvsterrlos zu. Geschäfts stell« des Verbände«: Berlin W SS. Blume-Hof 0 (Fernsprech«: iAi-ow SO«») « »»» Jahrgang 1S2S Mai—Juni «lr. S üeilrsgLei'höhung oder Durch Beschluß d« ordentliche« Haupsversammlung vom rs. 4. rs Hai § 4 der Satzung folgenden Woittaot erhalten:! f> Der MitglledSbetttag betragt jährlich mindestens 1000 Mark. Die zur Zelt der Aufnahme des Todes laufenden Kalenderjahre werden als volle Jahre gerechnet. Der engsre Vorstand ist ermächtigt, entsprechend einer etwaigen Geldentwertung jeder Zeit ech Beitrag« festzusehen und einzuziehen, auch in besonderen Fallen Ermäßigungen zu gewahren. Der Aauptvorstand hak beschlossen, trotz der weiteren Geldentwertung die seither elngekreten ist, vorH Zuschlag« nicht z« erheben, sondern es zunächst bel dem Mindestbetrage von 1000 Mark (Goldwert — etwa 10 zu belassen. Wir bitten, unter Benutzung des beiliegenden Postscheck-Formulars den Beittag (unter Berücksichtigung schon geleisteten Zahlungen) knve^Sgstch «iazafen-e». Bon jedem Mitglied, dessen DermSgens- und Einkommen Haltnisse es irgend zulaffen, ^erwarten wir unbedingt die früwMg« Zahlung erheblich HSHerer Bekäge. Der engere Borstand! -->---^— -—^ veulsche im Ninterland, gedenket der Veutschen an den front! Gedenket ihrer, die draußen im Kampfe stehen, jeder Willkür des bewaffneten Feindes prelsgegeben, sie selbst bewaffnet nur mit dem unerschütterlichen Bewußtsein unseres heiligen Rechts! , Gedenket ihrer nicht! nur mit bedauerndem Achselzucken, mit Phrasengewüsch in Dereinsreden und Blertischgesprüchen, mit bequemen Ratschlagen zum .Durchhalten'l ' Die draußen an der Front opfern Leben, Ehre und Gut für Veusschland. Opfert Ihr im Hinterland das Wenige, das Ihr geben könnt: Seid, 6eld, Seid!! Rattoualdeutsche Jude«! Lernet von denen, dle deutsch« Wesens«« nie-begreifen werden, die für das Hirngespinst eines jüdischen Palästina Milliarden hingeben. Gebet Ihr für Deutschland» »»ser geliebtes, »ns« einziges B alterland! * Zpendet für das deutsche volksopfer! , ' De» Barstand. Vaterland und Muttersprache Bon Dr. Bruno Rofenberg. In der Inhaltsangabe einer Rede, die er in einer unter Leitung des Centralvereins stattgebabten Iugendoersammluug gehalten hat, schreibt Friedrich Brodnttz: s .Ich sagte, daß wir auf dle Frag«, was ftns mehr würe, Deutschtum oder Judentum, dieselbe Antwort geben, wie der verstorbene Rabbiner Wern« es einmal gesagt hat: Wenn man mich danach fragt, so sage ich, dos »st dieselbe dumme Frage, wie manpe!lo oft an die Kinder richtet: Hast d« Bater oder Mntter mehr lieb?' >! Werners Vergleich wird so unendlich oft angeführt, dag man ohne Ijebei Keldung lagen dark, er fei gleichsam zum Glaubensbekenntnis der Zwischenschicht geworden. Ohne Frage hat er etwas Bestechendes, und sein« Wirkung ist ofsenlMMeq so tiefgehende, -aß es nicht übmflüssig ist, lH» etnmalauf seinel Rlchttakeit ru orüfen. Worte stud, auch bet schürfst« Abgrenzung ihres Inhalts, zu allgemein, zu typisiert, um einen konkreten Ga> danken erschöpfend wlederzuaeben. Es gibt keinen absolute« Wortwert: jedes Wort «Haft sein« befand«» Bedemnng