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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-04-01 · 4 (April 1922) · p. Seite 8

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
4 (April 1922)
Date
1922-04-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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ihn mürbe zu machen. . . . Weil in allen Staaten für eine erfolgreich« Arbeit zur Lösung de? Jlwenfrage erstes Erfordernis ist, daß die Nomaden dechAbendlandes verschwinden, werden die Parlamente der ganzen Welt . . sich nicht «ach die Dauer der Notwendigkeit verschließen können, zu dem Mittel zu greifen, da» zum Siechtum der Nomaden führen muß: zum verbot seiner Einwanderung. Zst das erreicht, dann werden Zionismus und jüdischer Rationalismus auf die Länder oeschräitkt bleiben, wo noch in Städten und Dörfern, von Nichtjuden abgesondert, jüdisches Volk lebt. Die unsichtbaren Shettomauern werden fallen. Zionistische Wirrköpfe werden unsere Jugend nicht mehr irreführen. Der Erziehungsarbeit der nationaldeutschen Juden und der Lösung der deutschen Judenfrage würden die größten Hindernisse aus dem Wege geräumt sein. Für di« „„liberales Juden"", zu denen sich Herr R. zählt, ist ein Hauptgehot die Toleranz. Wollen diese Skammesgenossen auch gegen dir Ostjuden Toleranz üben, dann find sie gegen die 'nichtjüdischen Deutschen und gegen. uns nationaldeutsche Juden intolerant. Hier gilt der Sah: ..„Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns"". Trist gegen Deutschland." , Frantfurter-Oder-ettung (Bürgerlich) 28. 4. 22. Ausführlicher Auszug aus der März-Nummer unseres Mitteilungsblattes. , Deutsch« Zeitung (Deutschvölkisch) 27. 4. 22. - Schluß des Abdrucks .Liegt Berlin in Deutschland?" aus der Kölnischen Zeitung. Zusatz „Wenn Herr Naumann der völkischen Bewegung nicht so objektiv gegenübersteht wie Arthur Trebitsch, so macht das seine-obigen Ausführungen nur beweiskräftiger. Eie decken sich im Wefent- ' /lichen, vor allem in > der Feststellung einer tatsächlichen "Ueterhandnahme des jüdischen Elements und seiner Macht mit unseren Ansichten. Mögen sie darum dazu beitrugen, de« judenfrommen Deutschs die Augen zu öffnen." Dies« verlogenen >Schlußsätze, mit denen der Sinn des Naumqnnschen Aufsahrs auf den Kopf gestellt wird, find natürlich «ine Konzession an die Neigungen des „deutschi völkischen" Leserkreises der Deutschen Zeitung. Trotzdem kann der vollständig« Abdruck des Aufsatzes nur begrüßt werden, denn auf dies« Weis« erfahren doch einmal auch di« Leser dieses Blattes etwas von unseren Bestrebungen. , Ein paar vernünftige Menschen, die richtig lese» können, werden schon darunter sein. Die «Schrift!. Abgeschlossen 27. 4. 23. Der Jugend und den Vätern. Don stud. pharm. Kurt Lewy. vueunt eolsntsm ksta, volvvtem trukunt. Schicksal hat uns Junge in ein Land gestellt, das von neuem beginnen muh, sich find seinen Geist zu formen. Ihr, unsere Väter, möget uns beistehen mit Rat und Warnung bei dem, was unserer Zukunft aüferlegt ist. An uns aber ist es, dieser Zukunft ihre Gestalt zu geben. Darum endlich auf. ihr deutschen Juden, die ihr wahrhaft deutsch fühlt! Packt endlich an zum Werkbäu deutscher Zukunft! Spengler spricht: „Ich wende mich au die Jugend. Ich rufe alle die auf, die Mark in den Knochen und Blut in den Adern haben. Erzieht euch selbst! Werdet Männer!" Ich füge hinzu: Werdet Deutsche! -Die Jugend vor allem muh helfen im Aufbau deutschen Geistes und der deutsche« Form! ,Ablegen soll sie alles, was ihr noch an sogeNannten „kulturellen" jüdischen Gütern anhängt. Deutsche Geistigkeit hat sicher mancher unter unseren Stammesgenossen. Aber nur dann kann er ganz in r sie hineinwachsen, wenn er auhe» der begrifflichen Erfassung ihre, Komponenten Mit innerster Serl^ mit innerstem Herzen, Sbllig kvMrlich und leiblüpsich hinefnlebt in die deAtsche Landschaft. Da» kann er «beginn, wenn er seinEn Kikper ganz am Zügel hat. wenn er weih, bah jeder Mu-krl dem leisest« seelischen Schenkeldruck gehorcht, und zuaattiM-nur. wenn er deutsches Land im I n Hst rhi e n jeinesWesenserkannthat. RurMr diese» Gefühl de» jubelnpen Sichhtneinwerfen» IK den Vrcken der lieben deutschen Muttererde kennt, dieses dMrgenden Jneinanderwachsens seelischer und kvrperlithßr Euphorie — am stärksten von mir empfunden, al» ich, von Rußland, kommend, zum ersten Make wieder auf deutsche, auf märkische Erde sprang — der fl»eib, was ich meine. Dies zu pflegen ist erster Ziel der „W anderilde, Junggruppe pationaldeutschF« ude n". 'Herauszuschmelzen den legten Rest fremder Schlacke in inniger «Verflechtung mit unseres heiligen Mutter Deutschland. . j - Kommt zu uns, ihr, die ihr in einem Bierteljahrhundert das sein werdet, was unsere Väter kW stnd, de» deutschen Geistes erfahrene Sachwalter! Vergesset nicht neben eurer. Seele den Bereiter ihrer wirkenden Kräfte, den Leib! . Vermischt«!. Der „Jude" MendelSsoh». Das Israelitisch« Fainilienblatt berichtet über «ine« geselligen Abend de» Tentralveeein», dpe.sem «nHant gewesen sein muß, da er durch nicht weniger al» ' leitet" ward«. Der Bericht fährt,; Teil de» Programm» war der Kg bischer Komponisten, wie, langten zum Bortrage". Aber. aber, melne sehr oevshMe» Herren -3»eaeliten"! Wissen Ä, wirklich nicht, daß WLelostchn ein^SnfliW" war, als» «ach der gewöhnlich vo»/Jhn»U vertretene» Anschauung zum Abschan« der Menschheit gehistt? Und nun soll er plötzlich ein -Jude" sein? Da» rÜnat ja PMaü» wären Sie der Ansicht, dag rin Jude ein Jude blethL »Mhwpnn et da» Christentum annimmt! Aber das kan« dochaN» Hwcktlich Ihre Anschaunng fein, denn das wäre ja «naudüHWi,.wa» der bei allen gestnnungstüchtigen „Einheftefrontlern" Mt Recht so berüchtigte Naumann in seine« «lenden Machwerk «Vom mosaischen und nichtmosaischen Äldea" sagt. Sie sollten doch JDW, geschätzten Mitarbeitern besser auf dl« Finger setzen. selbst^uWW sie im Allgemetnen so .^uoeelässig" find, «t» Ihre Keruchpendenten im Büro de» Lentralvowln»!' Einsteins der „Deutsche". ündet mit Befriedigung. Ueuberunae» «in Ui umer Andere« ton erlebe«, «Sbrend non der j ... ,leyt uunlwersere Natt»« lebeUpfrisch »or uns 'da mkd^eder von » » », v er l NBerWe ^inäefort: -Der zwene ädmet. Werke jüse^n d^e l»s ahn. ... gr- Line zionistische Korrespondenz daß Professor Einstehl wl«er e' nationalen Sinne« «tau l „Was wir heute an^htr f vor Kurze« niemand für die geistig hochstehenden I Gesamtheit NbwanLten. fiel lebeUtjrisch »or uns da mW i da» »»fühl der veretnsl Einstein, ist ganz zweifellos weltbewegender Bedeut»««. ihm hört, auch «in petsönüch Aber ebenso »weifello» Deutscher, und da«» Ist ei wisst Kreil, der Mische« -Zwtl Weltruf Einstein» al» «inen Nl land bezeichne». Einstein» Wert kraft seine» Wesen» ist setnew sprach »lw^wevWw»r noch seM an-ebSrej^Will. k ha», well «an » dh«chh«r H tisch in Berlin »Dtzt. r von »an »on wenn -e» leder de» Ar Deutsch- _Anziehung«» verloren, wen» in Anmgrdört. tcht ves- »chretb-

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