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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1922-02-01 · 2 (Februar 1922) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1922
Issue
2 (Februar 1922)
Date
1922-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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V itteilungöblatt - des Verbandes nattonaldeutscher Juden e. V. Das Mittfikiingvbttill «rschlinl vorläufig lin zwanglosrr F^lgr, mindesten' einmal monatlich-. ' ezugepras: Einzelnummer 50 Pf., halbjährlich 2,50 Äk. Den Berbandsmitglieden geht das Blatt kostenlos z l. (Geschäftsstelle des Verbautes: Berlin lV. g5, Blumeshof 9, (Fernspkec>er: Lützow Z069) Bankkonto: b. H. Krctzfchoar, Berlin W. I» Jägerstraße y -I Postscheckkonto! Berlin Nr. nr izr Jahrgang 1922 Februar Deutschsichlende Juden! Keinen Pfennig dem Paläfttiiawerk! Man fordert von uns Geld fiir den Aufba, des englischen Man da uns, denen Deutschland die Äeimas ist,'da»! bettelarme, verstümmelte, von unerbittlichen Gläubigern bedrückte Deutsch!«nd! Man sagt uns, der,Arssbvu Palistinas sei „eine Hohe, religiöse Pflicht" > > Glaul't ihnen nicht! Mas in Palästina geschieht, da mit Religion nichts zu schass« Zionisten selbst steht der Religion Man sagt unS, das Schn sal P< läsrinaS sei Standes Palästina. Pon remd gegenüber. Ein Volkstum soll n. Ein nicht geringer Teil der stlich belebt werden, daS vor grauen Jahren nur wenige Jahrhunderte hindurch Wirtlichkeit war, das seit fast zwei Jahrtausenden nur mehr im Reiche der Träume besteht. Hin Volkstum, da,« uns Deutschen jüdischen Stammes innerlich fremd sein muß. Denn Volk ist Knltur-, Gefühls- und Schicksals zemeinschaft. Wft können und wollen nicht vergessen, daß wir jüdischen Blutes sind. Aber unser Volk ist das »rutsche ^nr > nur das deutsche! „für jeden Juden von Bedeutung". Sie haben recht, aber in »nderem Sinne, als sie es meinen. Wäre es möglich, aller» Z onisten, die als Fr mdc in Deutschland umhergeheä, den Weg nach dem Osten , zu ebnen, kein Opfer wäre dafür zu groß. Aber die Zivilsten selbst geben zu, daß dieses Ziel niemals erreichbar ist. Nur ein kleinerXTeil derer, denen Deutschland , die-Fremde' heißt, wird drüben den Bodeij bestellen. Die Änderen werden deutsche Staatsbürger bleiben, aber ihr Blick wird lach.Zion gerichtet sein, sie werden uns weiter unsere Kinder entfremden, sie werden mitten unter uns weiter daran rrbeiten, die jüdischen Deutschen zum Volk im Volke zu machen. Der politische Zionismus wird r ur Wenigen eine Heimstätte bereiten; der geistige Zionismus wird uns Allen, die wir uns als Deutsche fühlt», die Stellung zu, Umwelt unerträglich machest. Man sagt uns, das Geld, das wir hergebrn ollen, werde in Deutschland bleche,». s! Laßt Euch nicht irreführen! ' Ob das Geld unmittelbar lnsS Ausland geht »der die dafür in Deutschland getaufte Ware/ das Entscheideijdc ist. daß Teile des deutschen Volssvermögens ohne Gegenwert dem Lande entzogen werden! Und die „AstsbildungSstätten", die in Deutschland geschaffen werden sollen, werden nur neue Brutstätten des Zionismus sein, werden dazu dienen, die Seuche des Fremdgefühls unter den üdischen Deutschen zu verbreiten. s Darum, deutschfühlende Zyden, er;eht unser Ruf an Euch: / > . > Keinen Pfennig dem Palästinawerk! Laßt Euch nicht mißleiten durch d n Linweis auf oft bewährten jüdischen WohltätigkeitSsinw. Was das rvährungsschwacheDeutschland fnrPalästina leisten kann,ist so gut wie nichts, abergroß i die Gefahr wirtschaftlichen und r ationalen KrSftcverlustes für die deutsche ideimat. Mögen die Zionisten selbst ihrem Trugbild« opfern. Mögen sie sich an die geldstarken Völker wenden, di« in ihnen den nationalen Wahn genährt haben. Wir Deutsche sind zu arm und zu deutsch dazu! In Deutsch!« »d selbst gibt es mehr als genug Not und Elend zu liul wru. We, mehr besitzt, als er zu?Lebensnotdurft braucht, spende sein Gftd für deutsche Zwecke, für die, Pflege und des deutschen Vaterlandes! Ars Defftschleiud lasset uns denken! Erziehung deutscher Kinder gleichviel welchen Stammes, für den Aufbäu Der Vorstand des Verb/ »des natioualdeutscher Juden.

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