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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1921-12-01 · 3 (Dezember 1921) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1921
Issue
3 (Dezember 1921)
Date
1921-12-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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Ter (schwarze) Dag (Parteilos national) 25. 10. 21. Wörtlicher Abdruck unseres Schreibens an das'Militär Wochenblatt. Nrue Augsburger Zeitung (Zentrum) 25. 10. 21 Wörtlicher Abdruck unseres Zugendaufrufs. De, Israelit, Frankfurt a. M. 27. 10. 21 j Sachlicher Bericht üher unsere Versammlung vom 9. 10. 21. Müuchener Reuest« Nachrichten (Demokratisch) 27. 10. 21 Auszug aus unserem Jugendaufruf. Schlesische Zeitung. Breslau (Deutschnational) 1 II. 2(. Auszug aus unserem Jugendaufruf. Deutsch« Zeitung (Deutschvölkifch) 5.11. 21. Abdruck eines Schreibens des Deutschvölkischen Schutz- und Trutzbundcs, Jtzgendausschuß der Ortsgruppe Nürnberg . ..Wir würden über dieses Erzeugnis (unseren Zugendaufruf) am liebsten schweigend hmweggehen, wenn wir nicht bei der großen Leichtgläubigkeit der deutschen Jugend befürchteten, daß dieser Sirenengesang Verwirrung unter diesen Kreisen Hervorrufen könnt«. Wir fragen deshalb den Verband nationaldeutscher Juden, »türum er erst so spät aus der Versenkung tritt Und waruär er nicht seinen Stammesgenossen wehrte, als sie. ausgerechnet in der gefährlichsten Schicksalsstunde des deutschen Volkes sich seiner Geschicke plötzlich bemächtigten? Warum vernahm man in dieser fürchterlichen Zeit nicht die warnenden Stimmen der nationaldeutschen Juden"? . . (Im Anschluß daran werden uns „einstweilen" neun Forderungen gestellt, von-denen einzelne ganz vernünftig klingen und > mit unseren Bestrebungen übereinstimmen, andere dagegen ,! reine Kinderei darstellen. So wird von dem Verband ge- / fordert, „daß erddm Treiben indischer Mädchenhändlcr mit aller Kraft, sittlicher Empörung entgegentritt und daß er diejenigen Stammeegenossen scharf zur Rechenschaft zieht, die in der Verfolgung und Verführung deutsch christlicher Mädchen einen Lieblingssport erblicken". Ein »on uns an die Deutsche Zeitung gesandtes Antwortschreiben hat das Blatt bisher nicht abgedruckt. Es hat seiner brieflichen Mitteilung nach das Schreiben zunächst nach Nürnberg ges, ndt.) vslk»sti«mr, Nürnberg ( Nationalsozialistisch") 12. II. 21. Wörtlicher Abdruck! des Schreibens wie in der Deutschen Tageszeitung. Essener^Ahaemeine Zeitung (Unabhängig-national) 12. 11. 21, Auszutz^ajis unse.rqn JugeNdaufruf. Der (schwarze) Tatz^sNirteilos; national) 13. II 21 Längerer Aufsatz^Ludendorff und dit Juden". „ . . . Die Ausführungen Ludendorfss zum Juvenproblem bedürfen aber der Ergänzung. Nicht deswegen! weil es eine Binsen Wahrheit ist, daß nicht alle Juden gleich sind, sondern w4-il in der letzten Zeit e-i-n e Tatsache eingetretenift, dieoielleichtdenBeginneiner neuen Zeit im deutschen Judentum de zeichnet. Und das ist die Gründung des Verbandes nationaldeutscher Juden, der es sich, zum Ziel gesetzt hat. alle deutschen Bürger jüdischen Glaubens zu sammeln, die bewußt und in aller Offenheit bekennen und betätigen wollen, daß ihnen ihre Zugehörigkeit zum deutschen Volks tum über alles geht — auch'über das Judentum, daß sie bei der Wähl zwischen national und international, zioni- > , ftisch oder rr s man sonst noch nennen könnte, bedingungs kos das Rationale wählen.Juden, die aus solchen Gedanken das Bekenntnis, ihres Lebens machen, dem sie wirklich nachleben, find diejenigen, welche wir zur Bewältigung des semitischen oder antisemitischen- Problems > nötig haben. . Leiderversch-ließtsichdemVerband im Allgemeinen noch di «Presse, ganz; besonders aber schweigen ihn und seine Agitation bas Berliner Tageblatt, die Voss i.s che Zeitung, die Frankfurter Zeitung t o t. Denen, die zu Allererst! Huden find, liegt natür- - lich nicht daran, das hervorragend« Juden ihre Stimme gegen llebelständ« öffentlich erheben können, die lntt dem Judentum .Zusammenhängen odej auf es zurückzuführen find. Aber trotzdem wird Hie Bewegung sich nicht aufhalten lassen.Nationaldeütsche Juden können überzeugt sein, daß, abgesehen von einer Unzahl von Raffend oktrinären, die überwältigende Mehrheit des deutschen Volke« sie bereitwillig als zugehörig zu uns und als ein verlaß-' liches Glied unseres Voltsßums betrachten wird. Männer wie Ludendorffwären wohl u. E. dir ersten, die jeden Juden achten und zup Mitarbeit heranziehen würden, der nach den Grund- , setzen des Verbandes n. I. sich selbst der Feuerprobe des Offenen Kampfes gegen den Inter Nationalismus, gegen alles Vaterlands- und j Volksfeindliche unterwirft, auch wenn er dabei Juden treffen - muß..." Täglich« Rundschau (Parteilos! national) 15. 11. 21 Wörtlicher Abdruck unseres Jugpndaufrufs. Wiirttemberger Zeitung (Parteilos) 17. II. 21. Längerer Aufsatz „Der Verband nationaldeutscher Juden" ... . Es wäre im Gegenteil <lin Gewinn, wenn es gelänge. diese Eigenschaften, die aus hier nicht zu erörternden Gründen zum'Teil vielfach zersetzend und dem Deutschtum abträglich gewirkt haben, ziu positivem Schaffe» und zum Wiederaufbau unseres Vaterlandes zu verwerten. . . Der Verband, .... fordert von seinen Mitgliedern . . . sie sollen alle Halbheit^ in nafionalen Dinge» von sich abtun, und alle Fragens auch die Ostjudenfrage, lediglich unter dem nationaldcutfchen, Gesichtspunkt betrachten. Die Ostjudenfrage darf für sie keine jüdische, sondern sie muß eine deutsche Frage sein.Vor allem gilt es, die heranwachsenlde jüdische Jugend nicht zionistisch oder hsrlbzioni ftisch au (wachsen zu lassen, sondern sie sürdais Deutschtum zu retten.Wir stehen nicht an, diesen Bestrebungen warme Sympathie zu widmen und ihnen vollen Erfolg zu wünschen. Die Arbeit wird nicht leicht sein, da Vorurteile hüben utzd drüben zu besiegen sind." Rassisch« Zeitung (Demokratisch) 18. 11. 21 Längerer Aufsatz des jüdisch-nationalen Regierungsrats Hans Goslar „Ludendorff, der Zusammenbruch und die Juden". Polemik gegen Ludendorff und seine Angriffe gegen die Zionisten. - ^. „Am so bedauerlicher ist es. wenn in diesen Tage» in der Berliner Tageszeitung „Der Tag" der Hckuptschriftleijer Dr. Oestrcjch in einem Leitartikel Ludendorffs Ausführungen über die Juden erwähnt und sie sehr eigenartig damit zu parieren sucht, daß er in entschuldigendem Tatze erklärt, alle Juden seien j<^ nickt einander gleich und aus den Verband nationaldeutscher Juden treffe das. was gegen die Zionisten gesagt sei. keineswegs zu. Ich beneide den V. u. I. nickt um dH Propaganda, die ihm hier entsteht und glaube, daß es auch den Männern von Geschmack in seiner Mitte unsagbar peinlich sein muß. in dieser Weise gegen ihre übrigen Glaubens- und Stammesgenossen in Deutschland ausgespielt zu werden. . . . Und weil der zionistische und nichtzionistische Jude diese seine vaterländische Pflicht mit der gleichen Begeisterung erfüllt hat wie jeder andere deutsche Staatsbürger, . . . . weil er.auch die Drckte zum Vaterland« und Staatsvolk heilig und hoch hält, deshalb glaubt er. trotz 1 iudendorff und den Deutschvölkischen und auch trotz där jüdischen Kreise, die da' glauben, sich aus Kosten der! übrigen Juden gegen die antisemitisch» Propaganda verteidigen zu müssen, alles Anrecht daraus zu haben, als vollwertiger deutscher Staatsbürger angesehen und gewertet zu werden "

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