Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- II (1908)
- Issue
- 1/2 (25. März/Juni 1908)
- Date
- 1908-03-15
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
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t f Sachliche and sprachliche Aufschlüsse zam Gilgames-Epos. Von Abraham Sarsowsky. * II. Tafel XI 163—166 (KB VI240) heiss es: ul-tu ul-la-nu-umma Bttit-ü(ä)ni ina ka-Sa-di-Su . iSSi ilüti 9 rabüti Sa (17m) A-nu-um i-pu-Su ki-i fuhi-Stt . iläni an-nu-ti lu-n (abnu) $ibir * *) kiiädi-ia a-a am-si, ümi an-nu-ti lu-u-uh-su-sa-am-ma ana da-ris a-a am-Si: ״Sobald die Herrin der Götter“ herankam, erhob sie die grossen Intaglio’s (?), die Anu nach ihrem Wunsche gefertigt: 0, ihr Götter! Wie ich den Edelsteinschmuck meines Halses nicht vergessen will, ebenso will ich dieser Tage gedenken und auf ewig nicht vergessen“! Falls +■ pl., welche die Herrin der Götter erhebt, irgendwelche geschnittene Steine (mit Reliefs oder Intaglios) bedeutet3), so kann es keineswegs, wie Jensen meint, mit dem genannten Halsschmuck (sibir kisädi) identisch sein. Vielmehr handelt es sich hier um eine gewisse Götter- (Gesetz)-Tafel, deren Erhebung den Schwur feierlich beteuern soll4). Der Sinn des Schwures ist nun klar: ״Möge ich ') Diese provisorische LA., Jensen 1. c. Kommentar P. 502 ff., muss nooh allseitig erwogen werden. Vgl. noch Brfinnow, Classi&ed List II. p. 367 Nr. 9008-9017. *j So Jensen 1. c. p. 240 Anm. 3. Ich mOchte allerdings die LA. gipri (so, nicht Bibri)-ia vorziehen and das Wort 8ipru mit dem hebr. (Jes. 28, 6), Syn. zu rntpJJ identifizieren. י) Vgl. Jensen 1. c. Kommentar p. 502, wo er selbst seine Bedenken hervorhebt. *I Da finden wir eben den Ursprung der modernen Eidesleistung, welche durch ״Erhebung* der Bibel vollzogen wird. Nach dem Talmud 1