Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 3 (25.9.1907)
- Date
- 1907-09-25
- Page
- [Seite] (sequence 58)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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138 Abraham Sarsowsky. L. c. Zz. 147—154 (p. 240). Die Taube, die Schwalbe und der Rabe werden deshalb gewählt, weil sie die mantischen (magischen) Vögel sind. L. c. Zz. 189 — 194 (p. 242) ist die Rede von den Plagen. Diese Plagen sind die sprichwörtlich gewordenen Plagen des Altertums. Vgl. Sprüche der Väter per. 5, wo ebenfalls von "in ךן!ב ,ך3י־ ,חיה die Rede ist. L. c. Z. 204 (p. 244): pi-i närati: an der Mündung der Ströme usw. d. h. wohl: an der Mündung der Paradiesströme. L. c. Z. 220 ist die Rede von den ״Broten zu Häupten“ des Gilgames (ku-ru-um-ma-ti-su Si-tak-ka-ni ina re-Si-Su). Die ״Brote zu Häupten“ sollen gewisse Schutzmittel sein. Im Talmud wird das Hinlegen von ״Brot unter den Arm“ (פיתא תחיח שיחיא) als Gefahr bezeichnet1). ') Jera&almi '1er. VIII Hai. 3. Das geratene Brot bei Gideon Richter 7,1H (שעורים onS Wz) spielt ebenfalls eine grosse magische Rolle. Vielleicht gehört hierzu auch das ״auf Menschen koth gebackene geratene Brot“ (עגת עועוריס) bei Ezechiel 4,12? Der menschliche Koth ist als Zaubermittel bekannt, vgl. Blau, Zauberwesen p. 161. Auch das ״graue Haar“ der Brote hat eine magische Bedeutung, Haare sind ebenfalls Zaubermittel. — Nach dem Talmud B. Megfä 107b schützt das Morgenbrot vor Dämonen: •ת שחרית חית םן הסזיקי!».