Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 2 (25.6.1907)
- Date
- 1907-06-25
- Page
- Seite 62 (sequence 20)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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62 Knat Tallqvist. no. 32 p. 60, 4: eluSunu Supuk Same kaSdu sapliä arale iratsunu kaSdat ״ihr Oberteil erreicht den Himmelsdamm (den Tierkreis), ihre Brust erreicht nach unten zu den Aralu“. Nicht nur die Höhe des Himmels, sondern auch seine' Entferntheit wird hervorgehoben. Ein gewöhnliches Beiwort des Himmels ist im Assyrischen ruqtdi ״der Ferne“. Sowohl wegen seiner unendliehen Höhe als wegen seiner Entferntheit versinnbildlicht der Himmel das, was man nicht erreichen und nicht erforschen kann. Unzugänglich־ la äri ist IV R 15, II 5/6 ein Beiwort des Himmels. In der Hymne K 9290 Rev. 234 f. lesen wir: libbi ili kima kirib Same nisima li-e-a-tts-su SupSuqattna niSe la lamda ״das Herz des Gottes ist fern wie das Innere des Himmels, seine Weisheit ist undurchdringlich, den Menschen unbegreiflich“. Diese Stelle erinnert lebhaft an Hi. 11, 7 f.: ״kannst du den tiefsten Grund der Gottheit erreichen oder bis zum letzten Ende des Allmächtigen hinlangen? Himmelshöhen — was kannst du י tun? tiefer als die Unterwelt — was kannst du wissen?“ ״Wie des Himmels Höhe und der Erde Tiefe, so ist auch der Könige Herz unerforschlich“, besagt Prov. 25, 3. Hoch wie der Himmel ist Gott (Hi. 22, 12) und seine Gnade (Ps. 103, 11), und so viel der Himmel höher ist als die Erde, so viel sind seine Wege höher als der Menschen Wege und der Menschen Gedanken (Jes. 55, 9). (Fortaetznog folgt.)