Haḳedem
- Journal
- Haḳedem
- Volume
- I (1907)
- Issue
- 1 (25.3.1907)
- Date
- 1907-03-25
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German, Hebrew
- Belongs to
- journal issue
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- Homer 1× ep/1025156
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r r ■\ Typen der assyrischen Bildersprache. Von F Knut Tallqvist (Helsingfors). Jedermann, ^der ^ich mit den in assyrischer Sprache abgefassten^pistoKischei/ und poetischen Texten, Mythen, Epen, Gebeten, Hymnen^Beschwörungsformeln usw., bekannt gemacht hat, weiss, dass in ihnen Bilder häufig angewandt werden, um die Darstellung zu beleben. Dieser Bilderschmuck ist hauptsächlich zweierlei Art, Metaphern und Vergleichungen. Eine gewöhnliche Metapher, die schon in den ältesten Texten auftritt, ist z. B. die Bezeichnung des Königs als Hirt (re’ti, pastor, vgl. Xawr bei Homer ). Der Name des Hirten oder Schäfers ist auf den Herrscher übertragen worden, weil das Verhältnis des Königs zu seinen Untertanen dem des Hirten zur Herde ähnlich ist. Die Vergleichungen werden im Assyrischen entweder mit der Präposition ktma oder ki eingeführt, wie mit 2 im Hebräischen und mit oder Jüuo im Arabischen, oder es wird die Endung -iS (-eS), -ai oder -äniS dem Nomen angehängt, mit dem verglichen wird. Wie die Vergleichungen in den letztgenannten Sprachen gewöhnlich kurz und bündig sind, indem man sich mit dem einfachen Erwähnen des zur Vergleichung herangezogenen Gegenstandes begnügt, so auch im Assyrischen. Eigentliche' Gleichnisse, ausgeführte Vergleichungen, der Art wie man sie z. B. in den Homerischen Gedichten findet, kommen nicht vor. Von dieser Regel machen doch gewissermassen die magischen Texte eine Ausnahme, ln diesen findet man solche Gleichnisse wie z. B. §urpu V/VI, 60—70 (nach Zimmern): „wie diese Zwiebel (Sümu) abgeschält und ins Feuer geworfen wird, die lodernde Flamme sie verzehrt, wie sie in ein Beet nicht mehr gepflanzt, mit Furche 1 r