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Die Bne Briss · 1936-09-01 · Nr. 9/10 - September/Oktober · p. [Seite]

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Journal
Die Bne Briss
Volume
1936
Issue
Nr. 9/10 - September/Oktober
Date
1936-09-01
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Slvbeit Ks begibt iich und un sei ic Alrbe Die vorjährige Feslni delte „Das Gehet im Judenti m . Themja „Arheit und Arbeiter im Man /denkt unwillkürlich an d; s k h et labora — bete und arbeite ", w darauf, daß die hebräische i pn Arbeit ein und dieselbe Ilezei „Ewed" heißt sowohl Knecht, Arl: Gottes. Zahlreiche Stellen im jüd den Wert und die Würde 1er den Reden der jüdischen Pruphel und dem Handwerk cntnnn mei sehen Gebote, daß man dem \rbe enthalten darf, sondern ihn am soll, liegteine besondere Wi rdigji Auflösung des jüdischen Staa es Handwerk und Landwirtsch: ft des jüdischen Volkes. Vit Ii- Schöpfern des Talmud waren IIa Gesetzliche Maßnahmen lal in die Neuzeit hinein die.lud.-n. liehen Ländern, von den prod ikti sodaß es den Anschein halte bis Arbeit und Landwirtschaft ingte sogar das Vorurteil, als meid« de körperliche Tätigkeit: „Mini hinjd der Mensrti an sein Werk it bis zum Abend. P». ttnb Arbeiter im ^ufecittum Einleitung Von Hr. E. i" 1 n k e l 104, 23^ zum Ordenstag behaltdie diesjährige ist dem Judentum" gewidmet, bekannte Wort ,,ora ir aber legen Nachdruck e für (iotlesdienst und chiiung ha): a w o d a. iter als auch der Diener sehen Schrifttum preisen Arbeit. Viele Bilder in en sind dem Landleben Auch in dem iler den Lohn nicht blbU- I vorgleichen Tage auszjahlcn ung der Arbeit. B|s zur nd lange nachher waren le Hauptbeschäftigungen nter den Weisen und werker und Ackerbauer. im 'Mittelalter und bis ■besondere in den westifen Berufen ferngehalten, wären sie für manuelle ignel; ja, es entslaud .lüde jede austragende et uns die Hände" schreibt Vorwurfe hing Pal Well Ge schwerst Arbeiter bauen, lachende Die darin rh Zeit ia stellen. ..Alte N und ,,Scl)i ..Der Set Motive jüdischci i Wen i nti it n i i darbiete: u en eisernen unsere mit g e jüdisuhen Berufen Erinnert Moses Mendelssohn „und macht uns zum j daß wir sie nicht gebrauchen".. — Die. Besiedirtinas, in den letzten fünf Jahrzehnten gibt aller Ogcnheit, jüdische Menschen bei schwerer und r Arbeit zu sehen, zu beobjicrm'n, wie jüdische Lasten tragen, Sümpfe austrocknen, Straßen in I lühendc Gärten und Arbeit findet auch iistencien und Einöden Fluren verwandeUi. Achtung der Juden vor der rn Ausdruck, jdaß jüdische Künstler aus neuerer ihren Werken des öfteren „die Arbeit" dar- Ls sei beispielsweise erinnert an Jozef Israels herinnen.", Max I.iebcrmanns , (iänserupferinnen ' Iitterhandwerk") au Holzfäller" von Otto Schloß, reiner" von Issai Kiüiwianski, ..Der Wasserträger" von HenjoVh Barczynski und nicht zrini wenigsten an die Jie Ephraim Moses Lilien der Wirklichkeit der Arbeit entnommen hat. die Bcrufsunischicbfiiiig jetzt erhebliche Teile der jüdischen Jugend erfaßt, so wird diese die sich ihr Schwierigkeiten f rohen erzens und mi Willen "überwinden: sie wird überdies, wie eins .hjncn im heiligen Laude, körperliche Arbri ■ttiger harmonisch Vcrhindch. Handelt es sie doch nicht um die Ergreifung völlig feiler Berufe, die un ganz fnmd sind, sondern um die Huckkehr zu alten, ur \iin uns einst geübten und hoch gehaltenen Die folgenden Blätter Ionen dicj "oh neuem in ng bringen. , Der Wert der Arbeit und des Arbe i Das allgemeine biblische wird "melakha'". Jode 'Arbeit Hauern wie die des Künstlers wie die des Baumeisters, die die de» Beamten. Mögen ih schieden sein, eines isl il neu üben alle "melakha!*' Aber so bezeichnet wird, ist nicht ein Denn auch die; Erschaffung de genannt! Das steht im zwe „Und es waren vollendet der Hi all ihr Heer. Und vollendet Tage seine Arbeit (melakhto), und er ruhte am siebenten Tagi (melakhto), welche er gemacht di 's r< d?r iten Gott den siebenten Tag und ruhte er von aller seiner |V geschaffen hatte, um fortzuwirMen Dreimal wird in zwei Yen "melakha" ausgesagt, das n der stung des Arbeiters bezeichnet Irbeit Hr. M. Esc he Iba Wort für Arbeit ist so genannt, die des die des Handwerkers Matrosen so gut wie Berufe noch so verdoeb gemeinsam, sie Erste,, dessen Werk Mensch, sondern Gott. Welt wird 'melakha" Kapitel der Genesis, mmel und die Erde und h ittc Gott am siebenten Reiche er gemacht hatte, von aller seiner Arbeit hatte. Und es segnete heiligte ihn, denn.an ihm (melakhto), die Gott (I. B. M. 2. 1—3). von Gott das W'ort Menschenwelt die Lei- Es ist die ermüdende \ . « 1 Ii .* ' ters in Bibel und Talmud Düsseldorf. e her. Arbeit, dje für Göll und für det! Menschen den Sabbat zur No twendigkeit macht. Die beiden Verse sind ein cindrhigljicher Kommentar zu den ersten Worten der Schrift: ..Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde." |I. B. M. 1,1t. Sie besagen nicht mehr -und nicht 'traniger als die große Wahrheit, daß die Welt sehöpfung Arbeit war." Sie lehren .von vornherein, daß es einwirken gibt, das Gott und dem Menschen ge-j meinsam ist, die Arbeit, daß also der arbeitende Menscifin seiner Arbeit «jbn? göttliches Vorbild nachschaff J ' . ' | . ' :\ 1 « Ii diesem Hinweis auf Gottes Arbeit ist im Grunde alles z jsamniengefaßt, was Bibel und Talmud über den Wert d!er Arbeit und des Arbeiters sagen können. Ihr Bang durch dingte „Wen Und ihre Würde sind in letzter Linie gesichert! Gottes Vorbild. Gewiß ist die Arbeit eine unbejpersönliche und gesellschaftliche Notwendigkeit, du die Arbeit deiner Hände genießest, Heil dir| und vfphl dir!" sagt der Psalm J128, 2). Wer ein Handwerk (Toss gesch kennt. gleicht nach einem Worteder Kabbinenj Kidd. I) „einem umzäunten Weinberg", der ijitzt ist vor den Tieren) Und den Menschen 79

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