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Die Bne Briss · 1936-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August · p. [Seite]

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Journal
Die Bne Briss
Volume
1936
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August
Date
1936-07-01
Page
[Seite] (sequence 11)
Language
German
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import an sich, verbunden erregenden Investitionen, w scpfilt. Jene Unternehmer schein Weilblick erkannt', genzncht dem Lande einen die!Iohair-Prodnktion, brin der Verwirklichung dieser hunccn, die endlich 4hiiii E di Li hit Gefahren und Schwindel- .gewiß kein lohnendes Gelällen alicr mit kaufmünuidic Etahlierung dieser Zfeifccucn Handelszweig, nämlich 4cn würde, und sie' widmeten •e längausdauernde Bemü- * führten. > I< 11 i folg Es war die Erkenntnis In einer Zeit, da uns, und KolonMationsproblemc Staaten andauernd und intensiv beschäftigen, legt uns die I. o i' i a a r g e n t i n a .1. ) interessante Druckschrift üle- 'f \. ■ dessen, was für das Land und damit letzten Endes auch-für sie selbst '—• gut war. ■ *: .1 i '■■ ' l was die Einwinderer dieser Phase auszeichnete. Für Uns, die wir noch mit den Problemen der Einordnung beschäftigt .Sind, ist es erfrischend, auf das . vollendete Aufbauwerk derer zurückzublicken, die Vor uns kamen] Wir haben es'heule mjt einem anderen Afrika zu tun desstti veränderte Erfordernisse in unserem Kähmen zu e|rkcnnen und zu ei lull Ii unsere Aufgabe ist. N. Ronshci.m, Durban, Man W.U\. Argen.tinie n e Einwanderungsverhältnissc haben. Wir ■ikennen aber auch die große Schwierigkeiten in, den südamerikanischen B. B. eine außerordentlich Die Israelitische Bevölkerung in der Iii publik Argentinien" , vor. Ihr besonderer Wert besteht darin. eliiß es sich um eme"Veröffentlichung von iiul erst sorgfältig und gewissenhaft vorgenommenen statisl sehen Erhebungen bandelt, die sich vornehmliL'h auf die Zusammensetzung der 'israelitischen Einwohner nach Herkunft und Beruf sowie ihre sozialen und kulturellen Institutionen beziehen. Das Material wurde von der .L Cj Aj gesichtet und bildete die dm der Direktor der .1. ('.. A., im 23. Oktober v. .1. in obiger le«! äußerst sachkundigen Atts- Grundlage eines Vortrages, Br. Ing. Simon W e i 1 I .. Lo(;e gehalten bette. Sej führungen sind auf auf naue. sei ie eljas Ergebt is die Milte des vorigen i, denen die .1. ('.. A. bei diesen Ecslstcllungeii begegnet sein muß. da «las vorliegende Zifl'crnwcrk aus früherer Zeit stets mich nationalen und nie nach koiyfcssinnfllcu Gesichtspunl ten zustande gekommen war. I. ndr I 9 3 :> zählt die I. f., A: 2 6 *j\ 4 A 2 1 s r a e I i t e n in .der arg *■ n I i n i s c h c n U e f> u h 1 i k. Damit hat .'ich die von ihr DHU» festgestellte Anzahl von .">.") 0(10 Sech n (davon acht Zehniel Bussen)] nahezu verfünffacht, j 1934vertraten die. A s c Ii k cpu a s i m ca. 210 000 PcrLnncn in ca. 39 000 Familien und llie S e p h a ri [ j «lim etwa» über 43 000 Menschen in "ca. .1200 Familien. Lrstere kamen aus Rußland, Polen. Deutschland, Rumänien, Frankreich und der Tschechoslowakei, letzten' aus amaskus, Smyrna. Marokko, und von der Insel Bhodos. mgjähriger Untersuchungen der Grundlage amtlich i-erhürgter Quellen, die bis Jal rhunderts zurückgehen. Honen) 3>e Landesbai auf .V87 0/ Schon damals Italic siel eine geringe Anzahl von Glaubensgenossen deutschi r, englischer und französischer Herkunft auf argentinisch;in Joden befunden,. Vor 1888, in welchem Jahre es d'J Einwanderung bis auf etwa 1500 Seelen gebracht, halt; ihr Zweck mehr auf der kommerziellen als auf der kolonisatorischen Seite gelegen. Die ersten eigentlichen Kolonisten waren Hussen. Ihr Schicksal war aber recht bekla} ensv ert. Man lenkte das Interesse des großen Philantro pen, Baron von Hirsch, auf das KL-nd dieser argentinisch?n Kolonisten. Es erfolgte die Gründung der "Jewish flo onisi tion Association" (J. C. A.L Dir russische Zustrom jverstä'ktc sich und gleichzeitig (1*91) begannen die erste l Au.«Schaffungen von Sephardiin aus Marokko. Wir werfen numnehi einen Blick auf den unserer Druckschrift eingeheftetei tabellarischen Anhang, der uns konstantinopcl, Vleppo, Adrianopel Der israelitische Gesamtbevölkerungsaiiteii (12.4 Milrägt durchschnittlich 2.04 Vo, stefigt aber in der plstad! (2.23 Millionen) mit 131 000 Israeliten Es ibt kaum einen Beruf, in dem Bevölkerung nicht vertreten wäre. Den veri Jahr Zuwachs der israelitisch^i Bevölkerung Argentiniens veru. ä.), deren Hauptsitz sieh in Buenos Aires befindet, sind zu Jahr den I inwai derungs- und natürlichen stellen vl-rständlichcrweisc <|ie israclilikchcn' Kaufleutc (23 281) dar; es folgen die Landwirte (36p6) und die Industriellen l]1399i. In' größere)! Abstünden/ nach unten fol- 1.ehrer (3&9), Apotheker, und QhenÜigen die .Irzte (0291 ker (278), Etwa Eigentöm i sächlich dehnung I'extilstoffe und Kurzwaren../, nimmt noch immer das «at schaulicht. Wir stelle^ fesl, daß die Jahre 1906, 1912 und 1923 Einwanderungsl ekordi! von fast 14.000 jüdischen Menschen pro Jahr gebr icht u ld die übrigen Jahre, mit A isnahme der Zeit des iVeltkr ieges, die israelitische Bevölkerung des Landes um?—r7000 Seelen vermehrt die israelitische größten Anteil die Dentisten (268) usw Laa Landwirte Bind schuldenfreie geworden. Die Scpliardim/ verkaufen haupt- Einc große Aus- »lausicrgewerbe ein. Andererseits begegnet man zahlreichen israelitischen Betrieben bindclsgcs,ellschafHieben Formats. Es besteht sogar eine Israelitische Handelskammer in juristischer Personalität In de Industrie (Felle, Muhe! Leder, Bekleidun zahlreiche! Israeliten in teils selbständiger, teils abhängiger Stellung ätig. Jüdische Bankiers gibt es nicht, sondern nur jüdische Banken. Ihren Aufschwung verdanken sie der Nach kriegszeit. Die bedeutendste ist elie 1919 gegründete Israelitische Völksbank.' 71

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