Die Bne Briss
- Journal
- Die Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 7/8 - Juli/August
- Date
- 1936-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Berlin, Juli/August 193< Jüdischer Orbcn v mittcilung Nummer 7/8 n 6er ißroßloge für ^cutfd)laub MH U.O.B.R Eigener Verlag der Croßloge. * Nad'di Hauptprobleme der außen brüderlicher (Grundlage — * Argentinien palägt n Wanderung — Siedlungsmöi Loglenhadi! diarah in Palästina — Die HachsH 'en Logen des \ III. Distrikts — tinischp ihad Aus Hauptprobleme der aüßerpa Vorbemerkung, Den »tandpu als dem bevorzugten Einwanderung stände für heimatlose Glau bensgenossen hat die Großlpgc sch m in ihrer Gcncralkomitce Sitzung vom tat Mai 1921 j festgek?t. Niemals hat sie hierbei aber verkannt, welche Bedeutung Siedlung von Juden habenj Die ist hierfür Beweis. Auch heute kommt der W anderung nach aller Palästina größte \\ ichtigkei : zu. Rhein, zwischen der Ost Aegäischen Meer, — in all scheckige Bild Mittel- und und zu prüfen, ist darum [inscrc F Flicht. Die Schriftlcitunn Zwischen der russischen V'estgrenze und tiein den (Eingetragener rüerein. — BOroi W 62, Kleists! roße ruck sämtlicher Artikel aus diesen Mitteilungen verboten. jjlid Von Dr. Arthur ikt zum Aufbau Palastinas ipdcrc Lander für die An- Geschichtc unseres Ordens und heute erst recht — Ländern der Welt neben hre Möglichkeit zu kennen ren un< Nordsee und dein ein i de ztuu \v H sc auf lau eini lej Im II Osteuiopas (ohne Rußland) ergeben, lehen heute 5—6 Millionen Juden, deren materielle Lage zum großen Teil verzweifelt, deren rechtliche und politische Stellung mehr als unsicher ist. In einem großen Teil dieses jüdisches Massen-Elend schon seit vielen Jahrzehnten chronisch, so in dem Bereich de> früheren russischen Ansiedlung-Rayons und des altei Rumänien. Anderwärts hat sich die Lage erst in neuerer Zeit verschlechtert. In dem ganzen Gebiet herrscht heute ein ungeheurer jüdischer Auswai derungsdrang, zumal bei der Jugend, die in der Heimat eine aussichtslose Zukunft vor Augen hat. III W amt es erw E e au sab lorc so sehr bielen des auf E das 12. — Telephon: Amt B 5 Barbarossa 4619. ikciicn in Südamerika — C>emeinscbaftssi< arah in Jugoslawien — Briefe aus der Ferne Aus anderen Distrikten — Bücliersdiau. dlung auf Südafrika lästinischen Wanderu ng r 1 n z. Vor dem Weltkriege ergoß sich jahraus, jahrein gewaltiger Auswauderungsstrnm in di<? überseesehen Länder, vor allem in die, Vereinigten Staaten, heute 4'/* Millionen Seeien zählende weitaus größten Teil durch die ostjüd anjderung zwischen 1880 und HM4 entstanden i>>t ite sind diese Möglichkeiten nach den umerikani- Quotengcsetzen von 1921, 1924 unc einen kleinen Bruchteil zerstört. Nür end Juden können heute noch jährlich ften Staaten einwandern, sodaß sich Judenheit sehe Aus- 1929 bis ein paar n die Verdie mate- Maaten, die das buntrielle, kulturelle und . seelische Kluft zwischen der iitum, dein rikanischen Judenheit und dem üstjude größtenteils entstammt, allmählich immer mehr iterL P a 1 ä s t i n a , das unter den jüdischen anderungsländern der letzten Jahre weitaus an riesigen Gebietes ist erster Stelle stand Und 50 bis OfJ.OOO Juden im Jahr fpahm, kann zweifellos auf die Dauer keinen Erfür die vor allem in den Vereinigten Staaten vernen Möglichkeiten jüdischer Masseneir Wanderung Die Enge der wirtschaftlichen Basis des Lan- und die starken politischen Widerstände werden lange Sicht wohl nur eine beschränkte jüdische anderung ermöglichen. Damit soll natürlich nicht Geringste gegen die tatsächlich unabsehbare morainw % m