Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1936
- Issue
- Nr. 5/6 - Mai/Juni (5.1936)
- Date
- 1936-05-01
- Page
- Seite 41 (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Nummer *>/(> Berlin, Mni/Juni 1931 mra&aa <5in08traöcnBr Perein. r* •* Eigener Verlag der Croßloge. — BQroi W 62, Kleiatolraße n’achdruck sämtlicher Artikel aus diesen 12. '— Telephon: Amt B 5 Mitteilungen verboten. Barbarossa 4619. Lerncn|und Lehren. Inhalt: Siehe Seite 41-53 / Nachrufe / Khrentage / Audem Büro des Geistigen Sonde Kunstausschuis der Giofilogr / Aus den lx>gen des "VIII. Distrikt* / Auanderen Distrikten / liifher-eliau rausseliusses dei Großlogc fernen ititb '^cljvcii Einleitung Von!. rinki'L Das Fest der Offenbarung billigt uns die Erinnerung nahe, daß die Tora, das Erbgut dj-r Gemeinde Jakobs sein und duijch L e r n C n und I. e h ben werden soll. Lernen und Lehren — diese Wechselbeziehung. die uns durch das fiel et bekannt ist, — 'geböten zu qen religiösen Pflichten der jüdischen Gemeinschaft. Die Beschäftigung mit der Tora »teilt den allen Lehrern höher als manche religiöse Telntni;. Der l'nlcrricht in der Schule sollte nicht einmal zum Aufbau des Heiligtums, unterbrochen werden. ,.Die Welt hat nur durch den Odem der Kinder im Lehrhause Bestar d“. Den Lehrern wird eingeschärft, viele Schüler heran/nbilden. den Lernenden wird empfohlen, sich einen Lehrer zur gewissenhaften l'nterweisqng nnzusrhaffen. Du^ch Lehren und Lefnen wurde die Tora Gemeingut. nitjlit das Vorrecht eines Staules oder einer Klasse. War ein Jude durch besonders mißliche Verhältnisse in der Jugend nicht in der Lage Schritttpm vertraut zu machen, si lebens ftls einen Mangel und sucht» neu Kindern nachzuholen. Er scliip Lehrhaus, in eine Jeschiwa. oder 1 mudjiiitger als Eidam in sein Haus Dujrch das Lernen erfuhr de Wahrheiten des Judentums, Glauben an die Zukunft, seine nu setze lind Vorschriften, die hohen seiner Propheten. Dies machte Mauer,) einer unbezwingbaren 1 glaubeh und Irrlehren war er gefei I litte sich einer durch Lernen war er verpflichtet, andern davon hi spenden. „Wer lernt und nljeht lehrt, gleicht der Myrthe sjich mit dem jüdischen empfand er dies zeitdas Versäumle bei seikte seinen Sohn in ein cmülitc sich, einen Talzu ziehen. jüdische Mensch die sei len unerschütterlichen nschelifreumllichen Geethischen Forderungen jfin zu „einer eisernen stung“. Gegen ,\ber- Wissen ingeelguet. so n der Wüste", diifeegen besitzt Durch Tiefe sehen dem . meinen und > 1) Gottes Zllflue herein Lrliolu sang de ter Hin slälte den u den 1 auf e ihre Se Di) I.ehrli: die all Lehren Weinbi wir; im lv ull-jyd jünger D dem führt Beoha des jü 1 t <! e n> e Oll in 1 der Schätze find lleichliimelf. .der lernt und lehrt, las Lehren gewinnt der Lo)ir*er an Klarheit lind Wissens. Den Gedanken des bekannten lafeini- A'ortes "doceiido discimils" finden wir wieder in .sspruche des Habbi C.liäiiinaj „Viel halie ich von Lehrern gelernt, mehr nocli von meinen Genossen ii meinen Schülern mehr als Von diesen allen” i|» Lehrhaus, das Beth Haini Irtisch. war neben dem und Familienbause die Ställe) zu der unsere Väter nahmen, wenn Stürme iil.ei hrnchcn Aaren. „Wäre iii g. so wäre i<*h vergaiiger r Psalmist in-alter Zeit*. Fiid (ler neuzeitliche Dich- :i|ik bezeichnet das Belli Ilamldrasch als Zufluchtss ewigen Volkes, als die1 unversiegbare Quelle, ausre Glaubeiisheldeii die Kr ift;• schöpften, freudig »n zu gehen, auf die lodernden’ Scheiterhaufen wie n Thron zu steigen, und mit idem ..Scli'ma Jisroel " le aiiszuhaiichen. ' Zeit nach der Emanzipation hat uns dtbn jüdischen Juso entfremdet. Mit Heißmmger haben wir uns auf J unsere Gemeinschatt cl)t deine. Lehre meine in meinem l'ngliick”. das. jüdische Lernen und sind zu Hütern fremder igcuen Weinberg haben llung zimi Bessern > ist einej Sehnsucht nach dem ist. besonders bei der emeine Bildung geworfen, aber vernachlässigt. Wir rge geworden. unseren i i cht gehütet. Eine Wiin tyjten Jahrzehnt eingelreten. sehen Lernen und Lehrel n Generation, erwacht. ie hier folgenden Aufsätze ilögfn dieses Streben föri nd stärken. Das Lernen 4— sijgen unsere Alten. — iir edlen Tat. Auf das Lernen {und Lehren folgt dasfc ehten und Tun, die I. ii ii I e r u njg Und \~e redl u n g fischen Menschen. . j i