Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
- Date
- 1935-07-01
- Page
- Seite 68 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Aus den Logen des VIII. Distrikts Rheinland-Lope. Köln. I)rr Termin 10.31 35 war «nt-chridrnil für-i|as Bestehen iler Kölner Loge. Die verzweifelte Finanzlage, überdies verschärft ilurelt starken Abgang infolge Tod wnl Ahwanderung. drückte sich aus in einem seit Jahren wachsenden Defizit, «las die Li(|.iidation - in diesem' Jahre notwendig -in-acht«*. * Der Verkauf des Logenhau'«-- an «1h- Synagogengemeinde KöluA de"en W eiterhenutzung der Loge als Mieterin gesichert ldeiht. die Selhständigmachung des als Alters- und Mäilclii-nlieim benutzten, bis dahin der Loge geböremjen Moriahheims. die Äfisinerzunc jeglichen- Doppelbetrürbes durch die Fusion der w. Ti neinland- und M-oriahloge in Köln, sowie die energi'ch-te Einsparung durch Neiiordmlng der gesamten \ erwaltung ermöglichten einen Ausgleich des Ltats unter Tilgung he'tehe.nder alter Schulden und erlaubten überdies die \ erwendutig erheblicher Mittel zur Befriedigung schon bc'teheiidei und neuer sozialer Bedürfnisse. Hierher gehören auller'der grollen Zahl regelmäßiger und einmaliger Einzelzuweiidungen die L nterstützung der Ferienkolonien'. Moriah-Alter-heinu Moriah-M adelten hei in (Ilachscharah). «He Einrichtung eine- Fonds fiir bedürftige Barmizwah-Knaben. Aullerdein wurden 1-1 soziale und kulturelle Institutionell jeglicher Richtung mit Spenden bedacht. Der in Köln bestehende Jüdische Arbeitsnachweis, wurde durch praktische Arbeit und Geldmittel ijnter-- -tiitzt. , Die g e i - t i g e Arbeit der Rheinlandloge erstreckte -ich auf die Behandlung von Themen verschiedenster Gebiete in \ oirträgen unter lTeranziehung auch außerhalb der I.oge 'leheitder Fachleute. Die \ «Jrtragsfolgen wurden nach Gruppen geordnet und ilurelt Samoielprogramine vorher bekanntgegehrn. Ein Teil «ler \ ortrüge fand gemeinsam mit dem Jüdischen Lehihatis in Köln statt-i in dessen Programmkommission die Rheinland- Inge .vertreten wird. Auch mit dem Kulturbund Rhein-Ruhr' i-t frrund-rhaftlirlies Zusammenarbeiten zwecks \ enneidung von ( bers«|lineidiingen gesichert. Di<- H ii c h c r e i wurde erheblich vermeint und neu- . I geordnet. 1 - G e - «| | | i g «■ A eranstaltnngen fanden nur in ganz geringem Au-maße statt. Doch w urde . für ' die Rheinlandloge die Kou/ej—ioi« int Restauration-betrreh neu erworben. Die Tätigkeit «1er Rheinlandloge wurde belobt t durch durchweg guten Besuch der Sitzungen und den Zu| ang yon 32 neuen Brüdern. Die Rheinlandloge bektagt unttjr den Tote l dieses Jahres den Vizegroßpräsidenten Dr. Seltnar Aue ■ b a c h . «lern A ize*«roßpräsident k alter in ein« r Trauersitzui g warme •W orte des Gedeifkens nachrief. Die jüngste Einführung und der| Beamtenwecl sei wur «len vorgenominen durch den hw. Grfil'Präsidenten Dr. Baeck, der.die w. Rheinlandloge durch seinen Besuch ehrt« und zugleich «len alten Termin schloß und den neuen eröffnete. nU-Jahr-Feier der }lendelssolin-l.ope. ■Mupdeburg. Ainv30. Mai beging die w. Men«: elssohn-Loge lie Feier ihres 50 jährigen Bestehens durch einen Festakt in der Synagoge, an dem die BBr. und eine-grolle Schar von Gemeindemi(gliedern teilnahmen. Aach einleitendem Gesang, vorg« tragen von d^r Opernsängerin Fiditli Maerker. der Tochter bäum, ergriff der w. Präsident. Bri Rabbiner Ejr Wilde, das W.-ort zur.'Festrede. Ausgehend von rischen Entwicklung der Logen in .Ltncrika. galt scharf umrissenen (berblick über L.O.B.B.-Logen in Deutschland Uli«! Arbeit unserer Loge an der F^rreich mg unserer ideale he leuchtenden Rückblick. — -W äre spräche. ..die Loge nicht schon vor 5( «len. so müßte sie heute gegründet sehen Menschen den inneren Halt zu so hieß es it der An- Jahren gegri ndet worwerden. um Jein jüdigeben!" — N ich einem Gedenken der verstorbenen Brüder schloß der w! ^nit Segensworten für die Mendelssohn-Loge und a le Brüder ■r hochw. «las Wort. Unseres Ordens. Hierauf nahm der .Großloge. Vizegroßpräsident Br. Dr. um die Glückwünsche der hochw. Seine warmen Worte fanden «Jen Weg zum Herzen «1er ganzen A ersammlung. ij Zuletzt begrüßte der Vertreter Herr Justizrat Dr. Brandus. die I oge. der in 6 da-- stets gute Einvernehmen zwischen Gemeinde -hervorhoh. Sologesang schloß die würdige un«t volle Feierstunde..;— Der akademischen Feier schloß »ich ein einf iclies Mali für die BBr.. ihre Angehörigen und i'eladeuen Gaste an Dr. Kur: Karger. Zum Gedächtnis unseres Bg. . 1. Rosen- Georg ler histoer einen «lie Gestal ung der einen, die bescheidene Vertreter d B. Walter, roßloge darzubringen. les GemeimlfVorstands. iner Red und Loge eindruckt Präsi«lent F.xi izegrailijirätidei l lir. Josef W isloch *). Jlas, ist das (Geheimnis seines nie 'ermü«lenden Inlerc—cs — »us der Vergangenheit schöpfend — in «ler Gegenwart hegjeisterungöäliig mitwirkend und für die Zukunft hoffnungsvoll äiifbauentl." _Br. W isloch hat der F’rankfurt-Loge von 1891 bis 1935 angehört. Als Schwiegersohn von Ferdinand Gamburg war er ' Erbe i und Fortsetzer einer edlen Logentradition. W'ie .schnell-er sich in GcdankA und Pflicht der Loge hineinlebte, beweist, daß er bereits 4 Jahre nach seinem Eintritt zum Prä'iilenlen gewählt wurde. Mit unermütllicher Tätigkeit für «He Frankfurt-Loge verbau«! Br. W isloch eine ausge- «b'hiite Mitarbeit fyef den süddeutschen Logen-Gründungen. Die l.ogj-n in Heidelberg. Mannheim. München. Karlsruhe. *) -Lus der Ansprache von Br. Expr. Saily Lehmann bei «ler fTraüerfeier der Frankfurt-Loge. 63 irf, Gotli i. sind unt«)r Stuttgart. Leipzig. Freiburg. Kpbl^nz. Düsseid .Darmstadt. Erfurt. Worms. BaymCn-Elberfeld seiner-Mitwirkung entstanden und geben rühmli«|hes Zeugn rs von einer weitgespannten und erjfolf[reichen W'eipearbeit. So w urde er im Mai 1897 als V i z r o li p r ä» idt n t in eine führende Stelle berufen und kalt in der l «roßloge « iner der Repräsentanten des süddeutschen I.Oj enbcreich«js In der Frankfurt-Loge verhmdkt lieh mit se vor allem die Errichtung des komitee er leitete, nachdem es war. durch eine Anleihe im Bruderkreise die summe zu beschaffen. In dem ton ihm gegrü war es Br. W isloch über 30 Jahre vergönnt, als Hauskomitee zu führen. Seine liebenswerte Persönlichk« it und sein erfolgreiches Wirken wird im ganzen deutsdiei Distrikt ^owie in «Jer Großloge unvergessen bleiben. I Lo;enheiines. aer Bemüh *iem Namfn dessen Ba tjng gelungen nötige Baudeten Hause Obmann das T