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Der Orden Bne Briss · 1935-07-01 · Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935) · p. Seite 61

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1935
Issue
Nr. 7/8 - Juli/August (7.1935)
Date
1935-07-01
Page
Seite 61 (sequence 1)
Language
German
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Berlin. Juli August 19#.i Nummer 7/8 i (Eingetragene!; ©erein. Eigener Verlag der Croßloge. — Büro: AV 62, Kleiststraße 12. — Telephon: Amt B 5 Nachdruck sämtlicher Artikel aus diesen Mitteilungen verboten. Iiarossa 4619. Inhalt: Loge mul Alltag jr Zur Beobachtung / Mitarbeit der ('.rot'löge in anderen Organisalio'nr»: Cesn iilunli Sonderausschuß / KiinsUiiissi liuß / Aus den Logen des VIII, Distrikts / Zum (iediiclitnis / Aus amle Übersicht, Palästina / Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden / Bücherp: hau. v, Kränkensclnv i ii Distrikten ./ lern /, Kurze; Bevor am Schluss Loge und Alltag \ tm Br. Exprüs. Br. Arthur .lucohstihu tSp.-L.t. i jctlcr Logensitziing die Pforten Leitworte selieiiteli Unerreichbares 'zu - fordern, v Hin Orden kann -sieh ni guügeii, tlie erreichbarsind: » reie Ii e 11, sondern dein S t r Wh en. Wer nie dep len gehallt hat, den toten 11 ichstahen unserer durch tlie1 vorhiliHiche Trtt Le ietD zu -verleihen, t sieh nur am Klang des Wortes berauscht. für den Verbindung von I.ogc mul All ag. e spruch. F.s sintl nicht nur die stellenden — und unter diescji v'ur die unsere gehobene Spräche niclij Bruderkreise linden sieh leitl des Tempels geöffnet!a erden, um den Bruder jus, der , aber wirklich gebieten, ist tlot andachtsvollen Stimmt ng des geweihten Haunies in den Alltag zu entlassen, Ulingt die .Mahnung tles Schlußrituals an sein Ohr, au di auUerhalh tler Loge, im Lehen, den Zwecken und Zielen unseres Ordens nuchzustrchcii. Zweck und Ziel unseres Ortlens aber ist nach einein W orte unseres liocliw. Großpfäsidcnten, einen jütliseheu IMenschen heranzubihlcn, der in Bekennermut. in rechter Firfassung mul Betätigung seines Judentums sieh zum Menschheitsideal durijhringt. Es liegt im W esen des Ideals, unerreichbar zjt sein. Wenn wir darum in unserem Bunde tlie Entwicklung des einzelnen im Dienste tles Menschheitsgedankens erstreben, so wissen wir, daß diese Arbeit immer Stückwerk bleiben muß. Um so mehr ist es unsere Pflicht, die W irklichkcit tler Idee nach Möglichkeit ankunähern; ja wir können ohne Übertreibung sagen, daß unsere ganze Logenarbeit darin gipfelt, das Mißverhältnis zwischen Ideal und W irklichkcit zu UberhrückHi und Wort und Tal im Logen* leben in Einklang zu bringen. In einer zum drejßijgjährigen Gründungsfest der w. Loge „Karlsbad“ erschienenen Abhandlung, „Fragmente der Ordensdevise“, sagt Br. Dr. Ernst S o m m e r : „Weil der Versuch, einander das Unsagbare niitzuteilen, immer mißlungen ist, konnte es auch den Schöpfern der Orflensdevisq nicht gelingen, alle Mißverstandi as sttf v i n. •u belli 'nur eines: Gut ht mit Forderung r dient nicht tletp E r ■ Wil, Devise er hal ist die n -unlösbarer S itleifclilen lassen, tlie Worte iiiim tles Alltags zu verwirklichen.. S.ii: dm Versuch gemacht, das; wisst a tu nt als Ordenserlchnis'heze zu „lassen. W ir wollen uns dabeimein diesen Gleichgültigen zuweilen unsere Arbeit begeisterte Brü|d weil unser W irken sie enltäusi' Einstellung unserer Arlieit auf dii Alltag, vermissen. So tritt da iner in neuer W eise an uüs h ‘ranj, das Zeitlose der Ortlensitlee dpm r-r Ordensdi-v ise imj Leben I allen-wohl auch ni? Jr. Kxprä'. I.i u isereni Bundi illem die Jugt verstehen. \ titelte, die es nisse auszuschließen die Worte W. B. u. E. Horcht man aufmerksam hin, was zu sagen haben, so wird die Emp- G Wirklichkeit anzupassen. . Den \V Ordensiiteratur. W ir lesenilarih Loge muß gleich einer Familie eine flndting der eigenen .Schwäche und Kleinheit wach. Die sein, wie es sieh schon' aus Ferif nd tgeli Uli tlarai t inet, in sich rhehlen. dal ne|ieli a|ueh eifrige, se.bst für iinleusmüde vertier ht. veil sie die notwendige W irklichkeit, inf den s-Pro »lein des Ordens in nd em es uns hole der Stui i ilazu: weist uns tli immer wieder: Di? Lebensgenie inschal t h-r Iruderbezeichnuiig riw c II w irkei i zwing , de, der 01

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