Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 13 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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Br. Expräsident Ernst H srzfeld zum I4j 2. 35 i i Br. Herzfeld steht über d 'ei Jahrzehnte gn führenden ■Stellen im jüdischen Leben: Gemeinde und (Ijrginisationen hat er gefördert. Besonders inermüdlich ut jl erfolgreich war sein Wirken im C.V., in dessen Präsidiuii er das Amt eines stellvertretenden Vorsitzenden bekleid« j. Die Vornehmheit seiner Persönlichkeil, die Aufrichtigkeit seines Wesens und die Klarheit seil es Denkens lmpen ihm hei seinen Freunden hohes Anset en erworben. Auch unser Bruderbund erfreut sich seiner Liehe und Verbundenheit. Seit April 1904 gehört er unseim Orden an, war eine Reihe von Jahren in «lern Beamten rate der Gluckai |f-Vrreinigiing in Essen, der er im Jahre 193!! auch seinen! johlt als Mitglied zuführte. Br. Herzfeld tat in «einer Eigenschaft als Expräsident sich stets als aufrechter, treuer Jen Briss bewährt; er versagte sich nie. wenn die Großloge ihn mit einer Aufgabe betraute. Viel beamtet wurden % ine ganz im Logengeiste gehaltenen jüngsten' Ausführunge i Jliim inneren Neuaufbau", wo er in Anknüpfung an das bekannte Goethe-Wort mahnt, das pjis überkommene jüili iche Erbe nicht bloß anzutreten, sondern es durch seolisc ic Aneignung stets von neuem zu erfingeu. I Mögen unserm Jubilar norh viele Jabrzeljntc und erfolgreichen Schaffens beschicdcii sein! | i Br. Alfred Klee illfisere Sechziger sehen, ihre < mernisse in Nöte und seinen B| Jui I I 'r i Gemeinde und Landet' die Linderung von er zum Mann dtr und so der wirkliche seiner heute in Dang! unser Ordert. Bedürfnisse, ihre ickpunkt. Und wo v ‘rhtnd, in1 den Or ennot in aller xis, zum Meiisrhe|i Leistung. G«' irkeit und mit he Am 27-' Januar der Tag. an' «lern P Hamburg) |;eborfn Wi reichen Freunden un« Veranlassung zu «an bisheriges Liebenswer k. Kenner' des Karäiertu m» thar bewunderndem freudigen ah ,• ■ oi , , i . . . täten Petersburg; Mcscau. Minsk sowie am All die vielen, die ain 2o. Januar redend oder schweigend i -u » i i Klee eiii In mehr seines Geburtstages gedachten, selten in Alfred Stück jüdischen Gcmefnschaf jslebens verkörpert, als einem Menschenalter jüdischer Arbeit hatjer allen möglichen Gremien und Verbänden angehörl. Ursprünglich trat er wohl durchweg als Parteipiann ihnen bei: aber obwohl ein lauter Rufer im Streit, bat er von Anfang in immer «las Ganze gesehen. Die Idee des jüdischen Volk'S. die er von der Urzeit ihrer Neugebiirt an vertrat, war ilun immer weit genug, um die Allseitigkeit jüdischen Lebens in sich zu bergen. Denn er ist allen Fragen, allem Streit dei Meinungen nicht bloß mit seinem jDenken. mit zcrgli<'dcriidem Verstand begegnet, was de« Parteimensehen saus phrasc ausmacht, sondern mit fühlender Seele und einem aufgesidilossenen, warmherzigen Sinn für alles, was er als fruchtbar jüdisch empfand. So rügkten mehr und tnelir die Menin Berlin gebühren«! \ i Ausdruck. d Markon gilt nicht und der Piutliten t als einer der hervorragendsten Bibliograf li der «lie von seinem Iehrer M. Steinschn|e Ausbildung :— begündigt von einem dächtnis —> zuanerkannter Meistersch verstand. Die übe •« Markons fand u. a. in «ler Kaiserlichen Biliioth'ek in Petersli« Übertragung verschiedener Lehraufträge S orgen und Kipnimmer es wdj-,' in gt nisationen. .denen t obliegt, wnrde des, \ erstehens darum gedenkt liehen Wünschen Max Wiener. W.l i‘ra«l * Isaak Markon irses Jahres jährte I)r. J. M irko r«le. Sein Ehren Verehrern dieses tlg agefnle -wisseiiseha der Ernennung zu ftl Was aber Mark » 1 so hrsoiiilrrs sc seinem überragend ist. daß er mi durch Abstammung 11 ul eigene Entscheid Tradition des Judentums wurzelndes rei verbindet: Dieser M Inn ist in allein äu innerlich treu geblieben: aufrecht, -gläiilii «len Humors-' immer hilfsbereit, von kin um sind die Wünsche, die ilnn wie aus «1 auch aus «ler neuen, ja von Gelehrten a gegciiHtrijmen. von den herzlichsten Einpfi Mögen sie ihre firjfü llung finden: möge Bruder und Freunde vergönnt sein, norp wirken als eine Zierde der Hamburger eine Leuchte in Jsra d. t Aus anderen Distriktei Aus den B'nai B'rith-Mitteilungen für Österreich ■ einschließlich Januar 1935.1 Wir sehen in den Blitferu viele, besonders u Briss-Vereinigungen ■ betreffende Mitteilung?n. auch der wahre Zweck unserer Veröffentlichungen sie können ein allgemein gehaltenes jüdisches Blat ergänzen, noch ersetzen, noch wollen sie ^s. Ge|r. Bedürfnis unserer Vereinigungen erfordert auch handlung von Fragen, die Idem Außenstehenden u erscheinen, aber sachlich, für uns von gröliter B< sind. Darum sind die Eipführungsgeschichttn und Chr ken unserer verschiedenen österreichischen V« gen — die der Bruder Vize-Großpräsident Dr. Knöpfmacher, Wien, in einer erheblichen Anzahl «ätzen gegeben hat —: unbedingt wertvoll. 'Wenn einmal übe» die Geschäftsordnungen der Verteinigu ere Bne Dies ist Denn t we«ler ade das «lie Benwichtig deutung einigun- Wilhelm von Auf- :r selbst ngen und «lie Arbeit «ler VoEprüfungskoinitees. vor der Brüder gesprochen ha(. so ist die Ken ser an sich so trocknen und unweaentljc Dinge doch van erheblicher Bedeutung Ebenso müssen! alle Fragen der Bel«hting der inneren Organisation, alle Bestrebungen, die die unserer Gemeinich ift lebendig machen, d dingt wertvolleil eiacjitet werden. als Vort Inhalts, die namentlich in Großstädten wj,. un«l besser in gro£ en Kreisen —, w.ie in schichte und Lter'.itur, in den Versammlungen «ler zionistischen Ortsgruppe, «ler Union, —gebotn werden, als in unseren Reihen Professor Frankage eine tiefgrünijd die Werte un<e- »ich zum 60. Male i (Steintlial-Logegilit den zahlseltenen Mannes iickblick auf sej« nur als der best««- iir, sontlern auch len unserer Zeit, ider empfangene länomcnalen Geft zu entwickeln iche Bedeutung n Bibliothekar an rg und in der. an den. Universi- Rabhinerse minar h ft zenswert um eilt, n Wissen ein — ing — tief in der «flies Menschentum ■ren Wandel sich . voll sprundelu- (Richer Güte. Daralten Heimat so ts aller Welt ent; düngen getragen, rs dem verehrte»! lange Jahre zir Gemeinde und als B. J. So hat der bekannte Br. Hofrat furt«*T in Wien, zim neunzigsten Ordensl, dige Studie übler Wesen uijd Aufgaben u der Gesamtheit iitnis gerade die.- h erscheinenden Brüder innerhalb eifach für unberäge allgemeinen in Wien häufiger Vereinen für Ge- 13