Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1935
- Issue
- Nr. 1/2 - Januar/Februar (1.1935)
- Date
- 1935-01-01
- Page
- Seite 1 (sequence 1)
- Language
- German
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Berlin, Januar/Febfunr Nummer 1/2 Eigener Verlag der Croltloge. Nachdruck rttcunn^m 'tfjir £teutfö>(aa& ^ingetraaener Berein. 1 nm Büro: W 62, Kleiststral^e 12. — Telephon: .Ami B 5 Barbaro«»« 461*>. sämtlicher Artikel aut diesen Mitteilungen' verboten. , /ur Fräse der Borufsliin-dii Aus anderen Dislrikien -r iihtung (3 Aitfsi tze) . Ahlem In memonain '• Aus den {riefe aus d^f- Ferne: Omele—(-hoel und \ ■•rpe-sene I .oge irüdc des \ 111. Di Uüehers ll; irikis '. Olmr-lage all \ er-eliieileiieur Frage der Berufsumschichlurig ü«jischc tepi aus Der B<-rliner ju«, austaltete vor kurze Stehens in .der Synagoge Teilnahme von Vertretern I a n d w e r k Anlaß seines Prinz-Regenti iidischtr Org Br. E. F i n k e 1. e r verein irr- 40 jährigen Beil-Straße unter anisatinncn und Konferenz folgten Köln 1892. Mit d ilml r-n Programmen dieser'Konferenzen weiter Kreise der jüdischen Bevölkerung eine eindrucksvolle Kundgebung. Auch wir Bue Briss waren der. Einladung zu diqser Feier gern gefolgt. Der Festakt, hei dem der Vorkämpfer des jütischen Handwerks in Deutsehland, Louis W o 1 f f uns mit hoher Genugtuung. Wehmut. Mit Genugtuung Handwerker sieh kräftig zi<: hesehäftigten sieh <tann die die Gemeinden mit die Festrede hielt, erfüllte :iber aueh mit einer gewissen darüber, daß die jüdischen sammengesehlossen, sich allmählich einen größeren Kreis von Freut ulen geschaffen haben und einen ansehnlichen Nachwuchs besitzen. Mit W ehmut darüber, «lqß diesir Verein i^n Verhältnis zur Zahl der Juden in Deutsch!.uid doch nioejt klein ist und insbesondere «lariibe^, daß v «•he i|i W iesbaden 11591 und in die Gründung von Vereinen zur Förilerui werks, Unterstützung jüdischer Handwerke Werbetätigkeit. Errichtung von Arheitsstäl ten und Bildung von Arbeitsna«|liwei8 - "vomitees. De- FYankfurt«-r ir Bne Brjss «lie Zuführung gtIitUen dlirch fülirt> der Juden zum Handwerk ind Ackerbau nicht energisch genug propagierten. Nicht pmjrgisch genug! Denn Bemühungen ^ur Ber ifsuniscliic(itimg waren von unserer Seite in genigendeni Maße vorhanden, im Juni 1890, acht Jahre Briss nach Deutschland, empfahl eine Konferenz von Vertretern der w e slt d e u t s c h e n Logen in Frankfurt am Main als «lie geeigneten Mittel, «Sie ungesunde soziale Struktur der Juden zii verbessern, die Einführung von Handfertigkeitsunterricht für Knaben in der Schule, «lie übrigen logen im Reiche« Erf«>lg zu gewinnen sowie die Eltern zu bestimmen sachten, hei der Berufswahl «fei Kinder «las ehrsame jll: li«lwerk zu wählen. Sp wendet sich «lie junge Fraternilas-Loge in Dresden (gegr. Mai 1885) mit einem stimm jngsvolleii Aufruf an «lie Väter, Vormünder usw. solcher Kinder,'«lie «lie Schule zu verlassen im Begriffe s ehen, der mit «len W'orten schließt: W er sein Kind ein 'Hhpdwerk erlernen läßt, sorgt für «lessen-materielle und s uliclie. Zukunft“ (Monatsbericht 1891, Nr. 1 S. 3). Im in «lie jungen Herzen der Kinder «lie Liehe zuin Hamlwerk zu pflanzen; wir«! «lie Einführung von Hamlfertigke: tsunterriclit, wie er in Köln seit 1888 bestand, gefordert und in ■ v< rschieflenen Logenen Bne ßrisi wird es zur Pflicht gemacht, dem „Diisseltlorfer Verein zur Fönlerung des Handwerkes unter «len flinlen“, an dessen Spitze Br. Rabbiner Dr. W e«lell steht, lu-izutreten mul Mitglieder in Freuinleskreisen zu werben. ■ Die Logen sind bemüht, junge Menschen «lern | JJandwerk zuzuführen und sie unterzubringen. Bei manchen uif«l Legate für «las Handwerk errichtet. An einze n?ni (Orten werden mit Hilfe un«V nach - hcernleter Lelu Z«it logen werden Stiftu i«t-n g «les Handin ihrer Erunter Mitwirkung der oder bereits bestehende Die Heranziehung «I wiril von den Brü«!ei,ni in bericht 1893 Nr. 2, S.fl3 Lügen Lehrlingsheime gegründet) übernommen oder unterstützt. Jtulen'zu tj-citnischen Gewerben Kassel vorgeschlagen (Monatsr