Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1934
- Issue
- Nr. 8 - Dezember (12.1934)
- Date
- 1934-12-01
- Page
- Seite 116 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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ganz einfachen Geschehnissen weitr Blicke ins Allgemeine eröffnend: B uhers Traktat ..Z wfi e s p r a c h e“, eine Ergänzung des 1923 erschienenen Buches -Ich und Du”; uni als besondere Cherraschuhg eine j Gedichtsammlung Karl Wolfskehls. der, als Wissenschaftler von der Germainistik und als Dichter aus! dem Stefan George-Kreis herkommend. mit diesen aus leidenschaftlicher Inbrunst queLlenden Versen „D ie Stimme spricht“ zu jüdischer Religiosität gefunden hat. i } Dr. Kurt Pinthus. Philo-Lexihon- Handbuch dfr-.s jüdischen AI issens. Philo* Verlag Gml>. II.. Hirtin. 1 Preis 4,80 RM, Dieses ..längst erwartet« Burlj” kommt dem Wunsche vieler jüdischer gebildeter Ltpen entgegen, ein Nachschlagewerk 7H besitzen, daß sie (in kürzester Form .über alle* Wesentliche unterrichtet, wats init dem Begriff -jüdisches \I i-seu" zii-oininenbängt. Dfeesent Zwe ck erfüllt das vorliegende Lexikon in ganz ausgezeichneter Weise. Vieles hätte man sieb ausführlicher und mehr in die Tiefe gehend gewünscht. aber auf 400 Seiten', Kleinformat kann natürlich alles nur stichwortartig wied^rgngehen werden, was das .fiidentum umschlicht: Religio? und Geschichte. Leistung mul Lehen. -Besonders zu beg^iißjen ist. daß außer Einzelhingraphieu noch Sainmelarlikeil der Übersicht über jiidi- -eheirken auf den vcrsEhie^eiien Gebieten dienen und daß am praktischen Bedürfnis diirgh die Aufnahme der jiieji- -eben Organisationen und Einrichtungen entsprochen wurde Die vielen Abbildungen jiutd Illustrationen im Text -ollen wegen ihrer kiinstleci-cqcfn TI iedergabe besonders hervorgehoben werden- I Dieses Lexikon verdient ek. jin jedem jüdischen Hause einen Platz zu erhalten. Der i|l leraus billige Preis wird ihm sicher den ^rg jlazu bereiten. C. Ilr. Prof. Dr. I.. Hofmann: Geschnellte in lleii henberg 1891—1934. i der■ ^Philanthropie“ Fi-t hier bewußt der Versuch gemacht, die Geschichte einer Loge nicht nur im Ablauf des Tatsächlichen darzustellen. sondern in und hinter diesem |<Lie leitenden Ideen aufzuzeigen. Dadurch reiht sich die ISchrift den ideologisch bedeutsamen A eröffentlichungen dets Ordens an. indem die Wandlungen klar werden, welche innere Entwicklungen und äußere -\ eränderungen im Geiste des Bruderkreises heryorgerufCn bähen, z. B. die Stellungnahme zu jüdischen Dingen vfun Gleichgültig-Negativen bis zur vollen Anteilnahme an allem Geschehen- Eugenartig ist atioh die Methode der Darstellung. welche diese TI an(llungen «licht in abstrakten Erörterungen gibt, sondern durch (Äußerungen' führender Brüder in voller'Lehendigkeit miter^ehen läßt-- Exprl Paul R o s e n f e I d. Betrifft: Festschrift zum fünfzigjährigen Bestehen des l .O.B.B. in Deutschland. [ Um Mißverständni-sen zu begegnen, die durch einen Satzfehler auf S. 91 entsteht n können - Tiegweiser fiir die Jugendliteratur“ Dauer seines Erscheinens von Br. Dr. bürg geleitet worden ist. sei bemerkt, daß der während der ganzen M. Spanier in Magde- Der Jüdische Jugendhund. Wien, I. ’ (Im Selbstverlag des Jüdischi, Universitäts; n Jugendbunde. straße 4. der Jüdische Tä I: den In einer kleinen Broschüre gibt bund Wien über seine Ziele und se n Wirken der Iichkeit Rechenschaft. Es ist kein systematischer bericht, vor allem fehlt jedes statistii che Material schmalen lieft sind Reden. Aufsätze der Persönlichkeiten des Bundes vereinigt. Der stehende kann daher nur ein indirektes Bild von ten gewinnen, welche diese Jugendvereinigung erfüll ähnlich unserem ..neutralen“ Jugendliunde den Wi gen ihre Entstehung verdankt und noch heute unter Schutz steht- Die Höhe des Mitgliederbestandes 23 Jahren bestehenden Bundes ist ebensowenig aus öffentlichuugen ersichtlich, wie seine! soziale Struk I Alterszusammensetzung.,* Sehr groß scheint der Bur zu sein, jedoch legt die Bundesleitiu g Wert auf Stellung, daß darin ein Vorzug zu erblicken sei. Es sich um einen auf Freundschaft aufge bauten Kreis. Mitglieder aufnehmen könne, die von Anfang an währ für die notwendige Einhelligkeit böten. i Ju P i en E^s ist also vorwiegend eine imlivi Vereinigung, die dein einzelnen einen eine besondere Aufgabe im Rahmen eine kollektive Erziehungsaufgabe mi tung aber bewußt ablehnt. — Schon det sich der Wiener Jugeiidbund we reichsdeut sehen Jugend Vereinigungen, der Zielsetzung, sondern auch in der läge ist ein deutlicher Unterschied vo. unserer Jugendbewegung vermißt scharf ausgeprägte Begriffswelt und zen Menschen durch Zuweisung hesti aufgahen zum Gliede der größeren Qe bilden. Der Bund beschränkt sich bewuLt darauf, eile Plattform zu sein, auf der sich jüdische eit- und Lebensanschauung begegnet, eine Gemcinscl aftsform. für die erfahrungsgemäß gerade die Jugend heu e wenig Neigung hat- Daß )rotzdein auf. dem begrenzten Gebiete, dem sich der Bund widmet. Beträchtliches geleistet *ird, ergehen die einzelnen Aufsätze, zeigt besonders die ie'dergabe eir es Referates, von Ing. Walter Fischl über ji disches und arisches -Erleben, das. mit feiner Psychologie und unter Allführung reichen Materials den seelischen Verfchiedenheite|n dieser beiden Menschheitsgruppen nachspürt Die Broschüre wendet sich hauptsächlich an die Brüder der Wiener und sonstigen österreichischen B.B.-Ve Jugendöffentigkeits- In dem führen- Außeri- Kräften, die cfner Loihrem des seit Verur und d nicht e Festhandele, der nur die Gec en di alistisch ei besonderen der Gruppe\ bestimmter hierdurch un «entlieh von Aber nicht ideologischen fhanden- Der Ringen len Willen, mter Geinei ineinschaft Verständnis und das an gen. in dem Bestreben, ein besseres Tätigkeit des Bundes herbeizuführen vielfach mangelnde Interesse der Brüter zu wecken, ist überall das Gleiche. Peccatur extra Erfahrung sollte auch uns eine Main: großen Nöten und Sorgen, von denen füllt ist. nicht die Situation unserer am* schwersten betroffenen Jugend zu vergessen- Wenn ai ch in geistiger und materieller Beziehung von vielein Seiten den Bec ürfnissen der Jugend nach Kräften Rechnnng getragen wird sollte es jede Loge und jeder Logenverband als eine vornehr ie Pflicht empfinden, sich womöglich richtunggebend an d esen Bemühungen zu beteiligen- Hieran auch im Rahmen einer kurzen Buchjbesprecbung wieder einmiil zu erinnern, bietet der Inhalt der besprochenen Schrift erwünschten Anlaß- Expr. Fritz Druck: Gruptüsehe Kunaianslaü Arnold rvlacde G. m b. H,Brrlin SO 16, Runge-tr. 19. D. A. VI. 1C5CC. VeramworllicherSdirifeleilrr, Daniel B Wieluner (B.A.L.) ernitein. Bin 1 ngestelltc atz und anweist, Zielrichlerscheiunseren nur in Grund- Kenner m eine ganrschaftsiQranzurernigunfür die cheinend Es tnuros et inl ra. Diese uiig sein, iber den unser Logerleben er- •Wilnieradorf I I