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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 61

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 61 (sequence 5)
Language
German
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I lieh, -wie in der heutigen Zeit der Beruf des Kaufmanns von vielen Seiten abwertend behandelt und geradezu verächtlich gemacht wird. Solche Schiefheiten können gefährlich werden. Gerade im kaufmännischen Beruf werden gewandte, tüchtige und fleißige Menschen, die gewissenhaft und' wendig sind, stets eine Zukunft haben. Der -kaufmännische Beruf als Notheruf. nur Weil man nichts anderes weiß unil sich zu nichts anderem berufen fühlt, birgt außerordentliche Gefahren. Alte Menschen, können'in der Hegel nicht umgeschichtet werden. 6. Man wird nur im Einzelfalle zii helfen versuchen müssen. Man mache sich von dem Gedanken der Aufrechtcrlialjiing 4lrr vor 191 f herrschenden Leltonswei.se endgültig frei. Sie ist seitdem mit Ausnahme einiger Jahre ständig gesunken. Die Aufgabe des jetzigen Geschlechtes ist es. eine innere Gesundung durch Bedürfnislosigkeit, verbunden mit Fleiß und Pflege persönlichen Lebens, zu finden. 7. Man verlasse sieh auf sich seihst und seinen Kreis. Alle Hilfe von -außen bleibt immer Stückwerk. Henn tlie Menschen, die nabe beieinander sind, nicht selbst auf sieb II r Di l)i Einfluß üben. sielt immer auch in die Sozial- und ihr_ lernen, daß schon a Stärkung aiishleiben. beschränkt, alle Organi bürokratisch werden, wohl aber für diejfnigei Das Judentum lebt, und sie sich auf ihre Eigenar luing findet. Der Zion sel(affen. Dieser Typus jenigen. die in Deuts* wollen, mit seiner Energi W.illen und seinem Fleiß wieder in die jüdische Geschichte, irtschaftsgeschichte ivertiefen. aus s dagewesen, so wind jede innere e Wirksamkeit alle)- Rezepfe ist tionen müssen notwendigerweise s soll kein Vorwurf für sie sein, die alles von ihnen erwarten, die Juden werden leben, wenn besinnen, die im T u li ihre Kröiimus bat den Begriff Chaluz. geschl i Dringende Mahnu Bei jedem Beruf, de Sittlichkeit und des Gei Pflege dieser Eigenschaft Erhaltung unserer Genie ig:.! r ergriffen wird, ist die Pflege der t'es niemals zu vergessen. In der ■n liegt die ewige Gewähr für die usehaft. i! 25 Jahre Steinthal-Loge Hamburg von Br. Präs. Cramer. Am 13. Juni 1034 konnte die w. Steinthal-I.oge den Tag ihre« 25 jährigen Bestehens begehen. Aus diesem Anlaß fand am 17. Juni im Beisein des hochw. Großpräsidenten eine schlichte Feier in engbegrenzt£m Kreise statt. Sind 2-5 Jahre « uch im Weltgeschehen kein gr*ßrr Abschnitt, so bedeuten sie Hoch unserem Geschlechte. das einen Umbruch in der Zeit und in der jüdischen Geschichte mitmacht, eine Spanne, di * uns von einem Zeitalter in ein anderes geführt hat. Da« betonte der hochw. Großpräsident iü seiner Festrede. Er fliihrte den Zuhörern vör Augen. wie|das 19. Jahrhundert. das durch die Emanzipation den Auszug aus der Judengas«e in das jiidiscl|e Europäertum gebracht hat. von den \ orkriegsgeschlechtertl mißverstanden wonden sei. Man. glaubte, daß de.r Auszug aus der Judengasse auch der'Auszug aus deip Judentum sein müsse, und inan vengaß. daß eine Jahrtausende alte Tradition nicht nur deren Beibehaltung zur Pflicht * macht, sondern daß deren Preisgabe auch eine völlige 'Veränderung des Wesens mit sich hringeb müsse. Erst hat gelehrt, daß der Auszug aus der Judehgasse. eren großen Auszüge des jüdischen Volkes.ein grodarstellt. das uns im W echs'el von Ort. Zeit und lit zum Sichselhstf iilden und Sichst Ibsterkennen e. und daß ein höherer Zwang nötig sei. uni tlten zu müssen. Solches Müssen in 1 arten Tagen. |ieiite erleben, führt zum göttlichen Gebote ..Du ■nllst" und zur stolzen jüdischen BekenntnisantwOiV..Ich bin“.. an bis heute der Fall gew der Sinn des Ordens. Der Festrede des B liehe Einführung von 7 ilent der Steinthal-Loge spräche den Feiertag de Feier nur in sehr engem .Selbst die 20 Jahre e i n i g ii n g .habe nicht dankte den Schwestern arheit und für das der Folg. esen. und dieses ..Iqh bin" ist auch unsere-'Zeit wie alle am: Res Ereigni Kultur ern führen soHjl /iisainmenh wie wir l);i« i«t in Aus «lovakischen Die Mn «dien Staat tum an Inh das Leben <: eine überall Aufsätzen a icnten zum sind. w;eil s wurden. er jüdischen Geschichte von jenen Aus Monatsblättern der Großloge für Staat. Januar bis Juni 1934 ..B'ftai nat'hläfter der Großloge fiir den C.echoslovaki- Logen von 1818 auf 184 4 gestiegen. Die 61 Ruf Gottes Redner gedachte dar sich um die Loge verdie kurzen Überblick über d biographische Skizze von patron der Loge. Dem Geiste der Zeit thal.-I.oge davon Abstand herauszugeben, jedoch i Beträge zur Forderung nisationen gestiftet. In Anlehnung an da; 'Wochenahschnitt (IV Mo sident die Steinthal-Loge fiirsten gegraben haben, •fern, seelische Erquickun de r anderen Distrikten den Cecho- B’rith“. Der Mitgliederstand der Cechoslovakei ist zeichnen «icli durch einen besonderen Reichli au«.. Sie geben neben den Mitteilungen, die er von ihr umfaßten 4 ereinfgiiugen betreffen. reiche und inhaltlich wertvolle Anzahl von s der gesamten jüdischen Vielt, die dem Refe- Teil allerdings aus dem Grunde unzugänglich teilweise in tschechieher Sprach* abgefaßt von Menschen soll auch für dielt d bleiben und' als Juden leben e. seiner Tatkraft, feinem harten maßgebend sein. . Großpräsidenten ging eine feier-' lenen Brüdern voraus. Der Präsi- Ir. Cramer würdigte in seinem An- Loge und bedauerte, daßj diese Rahmen begangen | werden könne. lestehende S c h wt e s t e r rt v e r - i * zugezogen werdest können. Er ir ihre bisherige wlertvolle Logen- :e gestiftete Jubiläuinsgesclienk. n der heimgegangetien Brüder, die it gemacht hatten.' und gab einen * Geschichte der lU>ge sowie eine Heymann Steintha^, dem Namensfä i Rechnung tragenq. hat djy Steingenommen. ■ eine Sinne des Ord lubiläumsschrift tns wesentliche Loge und anderer jüdischer Orga- Schriftwort aus dem folgenden? 21. 18) bezeichn ete der Br. Präais einen Bronnen, den Geistestnd der auch in Zukunft den Brü-; bringen möge. < der Vereinigung!' im Jahre 1933 größte 308 Mitgli unsern Kreis z v fine Sitzung der gung zählte 45 und die Bedeutung gewinnen für nächst der Bericht über Tagung des Generalkomi ees vom 4.“Februs die Berichte der einzelnen Vereinigungen 1933. Die außerordentl hatte darüber zu beschl ..Israeliten“ im Ritual che Tagung des ipßen. oh man an Wort ,.Juden“ n ''..B*iia■ B’rith“ bei 14 einzelnen kleinste Vereini-?der. Besondere p i Aufsätze. Zull ßerordent liehen r 1934 und dann. aus dem Jahre Generglkomitecs Stelle .des Wortes i-etzen solle. Der

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