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Der Orden Bne Briss · 1934-08-01 · Nr. 4/5 - August/September (8.1934) · p. Seite 58

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 4/5 - August/September (8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 58 (sequence 2)
Language
German
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irl n\ bringet\ Jahr, das will. neue Krajl geben U Gr Zum Jahresbeg, dar. Möge das i ivir allen unseren Brüdern zu uns kommt, dem Guten, da nd bei uns einkehren lassen <h1 ..Gott schickt dji Heilung vo dem Schlage“, dies Wort sili der len dci A«( iinilant. konnte aber nur deswegen jri.ße werden, weil er mit dem Genie Komponente des Judentums erfaßte;' und lur Geltung brachte, für welche nach langjähriger Ver- Chajim Nachman ßialik [für r u ■ In irei An die hw. Großloge Mit Ihnen und trauernd au den Bah Chaj Wir haben in ilem te Dichter verehrt, der heilige Sprache meist« rte Erzähler, den scharfe und hervorragenden Aber noch höhe Herzen voll Liehe und vor d r Unsere herzlichen, treuen II ünSche s in uns lebt und in uns wach senil (Hope für Deutschland I'/// Ij 'ff a e c k II alter <s Theodor Horzl von Kahh. Dr. Emil Levy (Montefioi --Loge) ihr > i ß i g Jahren die Augen darum hat e ganz Großen in Israel. Seine Tat ist Parteien des Midrasch drängt II e r z I s gedenken, schloß. Er gehört zu heute über den Streit mit Schauern können unglücklicher Juden in einem heroischer Setzungen der Heilun einem Werke, das siel i lassen kann. Viohl ist Judentum mehr als ..Nation“ und inehr als ..Religion“, sogar uinf assrnder als die Verbindung beider feegi iffe. Herz), der zu einer historischen der Einseitigkeit jen« rf. wenn wir Theodor Er Hat das | eieistet, was fiir die;Zrit n s Gute, das wir hoffend ersehnen! o. ii.it. i;.i . i | •' i n k e l < geschichtliche Stunde .wie fiir die E&igkeit geschafft weit hinausgew acJisen: hur wiuns vomtellen.. was aus Tausenden tat e werden müssen, hätte nicht Herzl Hingen sondergleichen di« Yorausg ‘schaffen i und den Grund gelegt zu In reit« heute stolz vor der Welt sehen r ie zu neuem Cyrus hättej der Prophet die Gotrh sprechen lassen k'ünncn: berufen und lasse dich mich nicht kennst“. b auch zu HerJ habe lieh dir auch [wenn d «ich mit Den nt als Werlc/.eug der-Vorsehung zu fühlen. Er war religiös ieht nur in dem Sinne, in glaubensloser Mensch religiös sein kann. Seihst einer beherrschenden' Idee zmn Opfer bringt. Er hat es vor seinem die Geräte zt sprechet): ..U seine Wund uns seinem \ Tode mit Viehmüt ausgesprochen, daß Gott ■bricht, deren er >ich Iwdient hat. Wir aber sere Krankheiten hat er getragen, und durch war uns Genesung“, und dankbar neigen wir rjlienstr. ■ . . de rgckomiurii war. otwendig war. mul n. n-it ..Um Israels willen Großes vollbringen, erzl aber lernte es. welchem auch ein wenn er sein ganzes Nachrufe dieses Jahres hat di" hweren, unersetzliche;! In den ..drei Tr auerwochen^ jüdische Welt von reuem einen «■ \ erlöst durch den L eikt gang Ch. N. Bialiks erlitten. Er war nicht nur der anerkannte größte hebräische Dichter seit Jehuda Hälevi. sondern auch der Lehrer und Führer des jüdischen Volkes. Di Liehe und Verehrung, und Schichten der Ju Großloge hat aus A ein Schreiben gn die gerichtet, das hier im Tiauer um ihn war entsprechend der diif der Verblichene in allen Kreisen en leit genoß, eine allgemeine. I nsjCre laß des Hinscheidens des Br. Bialik Großloge fiir Palästina in Jerusalem Wi rtlaut folgt: Berlin, den 8. JuM loj$4. Palästina. Jerusalem,;anzen jüdischen Welt stehen. Wir1 iseres liehen Bruders | versi liedenen jüdischen Zeitungen brachten Nachrufe und Würdigungen, sowie ausfühclichlr Berichte über die 1 iäuerfeierlicl keiten für Chajim Nachinin Bialik in Wien, wo er gektorhin. und in Tel A^viv. Wo er beigeselzt ist. auf die hier hingnwiesen wird. Auch erinnern wir an den ausführlichen Aulsatz in diesem Organ zu des Dichters 60. Geburtstag. WOE U. 103.3. No. h Seite 7.) 7 Max Doernberger l‘nr«erl Expxäkid ■ lir. Dortmund) |ri)i achtnan B i a I i k. Verblichenen den gntthrgnadetjen ii schöpferischer Vollkommenheit i|ie c und Id-rjeicherte. den feinsinuigjeu K itikcr. teil gewandten Publizisten Gelernten bewundert, sta id er uns als Mensch mit seinem sozialem Empfinden für die Nöte und Sorgen seiner Mitmenschen. Dieser tiefen Liehe zum jüdischen Volke entsprangen insheson lere die Reden, in denen er die sozialen Schällen meiner Glaiihenshrüder schonungslos geißelte und die Pprteijen im Judentum zu Eintracht und Einigkeit mahnte; je ne Reden, die!durch die Wucht und das Pathos an die Strafrei en unserer alten Propheten erinnerten. Seine Srhöpfungi unserer Gemeinschaft wiß. auf uns auch rernephin aufrüttelnd wirken. Auch in Zu kunft! wird ec Mahner. Tröster des jüdischer CfolSiogc , ui B p e c igendistrikt hat durch deii Heimgang des ■nten Max Doernhergpr (Märkische Loge, eh schweren \ erlusf erlitten. Seit über drei Jahrzehnten litt Br. Doernherger mit ganzem Herzen und mit seltenfr\ T reue unserem Buudc angelkört. mehrmals hat Loge geführt, und »eit vielen Jahren war er ■s Generalkomilees, Hier hat er durch seine immer ZHin Friedenhereite Persönlichkeit ichätzung aller Mitglieder erworben. Wenn ogteine Aufgabe, namentlich in der Frage dec'Logen des westdeutschen Gebiets zu wies, freudig 'und gewissenhaft erfüllt, auch dann t« schweres Leiden ihn befallen hatte. Sein im Kreise unserer GrofJloge. unvergessen n unil Werkel die er stet^ in den Dienst gestellt hat. Yol M es bleiben. werden, des sind wir geer seine eigen) Mitglied ’unsl schlichte f?np «ich die We ihm die Gro der Betreuuiif hat er sie stet noch, als licri) Andenken wi sein. , Bei der folge aufwies sönlichkeit de keit in' uasefm nd veredelnd egweiser und Deutschland Mil COBfl. H ‘ * n k e .1. jkloge. I ■ ' . 1 eisetzung ain 1. August, die ein große« Ge- (•ehilderte Br. Rabbiner Dr.. Appel die Per- Verewigten und -wies auch auf seine Tätig- Bruderhunde hin. Api Abend fand eine Logenzusaimijem kunft statt, die der Erinherung an den verstorbenen Bruder geweiht war, t . i Br. Vize großpräsideut Walter w ohirje als Vertreter der Großloge deij Beisetzung und der Trauerfeier hei.« Mit >hm waren viele Jrüder der benärhbarterf Logen änwesend. 67

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