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Der Orden Bne Briss · 1934-01-01 · Nr. 1 - Januar (Fragment) (1.1934) · p. Seite 12

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1934
Issue
Nr. 1 - Januar (Fragment) (1.1934)
Date
1934-01-01
Page
Seite 12 (sequence 8)
Language
German
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SrhuU* alle». er für dr» Landwirtschaft auf »einer eigenen Scholle brauchen wird, in l1* Jahren Isoll »eine Au-hihlungs/.eit he* endet 'ein. Da» Mädehen »oll vorläufig ein Jahr in Heu Schemen bleiben, \ielleieht kann »ie »ich dort |m> einarhciten, «laß '•ich dann ein I’ö»tchru für »ie dort,'findet. l n^ wir l>eide, mein Mann und ich? Wir Italien lin-* in einer pr«\i>+ri»cheti Wohnung, zwei Ziiii* mer (Sprccli- und -Schlafzimmer) gut I eingerichtet, und e» konniien -«gar »rhon Patienten. Iuv Mai sollen wir «lann un»ere definitive Wohnung heziehen. die un»j unx-j Architekt zweckent-prechen«! einrieliten -«II. Nach einem '»ehr oberflächlichen Anschlag wären die Möbel billiger alder Trfan-porf unserer Berliner Hinrichtung nach liier, und wir haben dann «la»,;wawir hier brauchen. Meiy Afann besucht fleißig die Lngenabdnde: wir Krauen #haben noch keim»,regelmäßigen Alicnde. alle» braucht «ehr viel Zeit hier. |>ie hie-igen Schwertern küinniern »ich gar nicht um 1111neue, da aber I ran Dr/ llir-eh aii- Heiilelberg und Krau «Zahnarzt Schachtel au» Brc-lati hier -in«l. -o wird ndt der iZeit gewiß »ehou »p etwawie ein Schwc-tcrnbun«l ent-tehenL Ar. i Haifa.'den 23.-November i.i. . . . Nun nocli rm paar j\\ oj*te über un-er I.occnlehcn. >ie haben -icher von dem Treffen-aller Brüder in Jeru-alem gehört. Es waren zwei herrl»ehe%Ta*!e. Der Abend bekam .»einen Inhalt durch rin»*-Hede von David V» Uin über den Sinn de« Suk|voth-Ke«te• und der Hijnthdh’gel im allgemeinen. Nach dem offi/hdlen Keif gab» ein Zu-rfmmen-ein lud einem -■»•hr feinen kalten HufTet. und inan konnte eine Menge von Brüdern audem Lande und au- Klmz: laarez -preelien. natürlich,auch eine uroße Zahl Bekannter, au- De^lt-chland. » \m näch-ten l äge war der Mittelpunkt von allem da» Heb rat v.iii Br. Di/engofT. dem Oherhi^rgemiei-ter von Tel Aviv. iiher*-einen Pia«: jede« Jahr -einen W e I t| I o g t u t a g der Bijr Bri-- in P;;l:.i- -ti.ia,/u veraii-tujteü. /n «leid je«lo~ Log** niinde«ten« einen. Delegierten -emlen «olle. Keine-wcg» hur ein genialer Plan. -Andern er Jiraebte nach einer wiimlerv (dien prin/ipirlhn Begründung die-er Idee auch sämtliche Detailür die Aii-führiinir und wollte, daß IxTeit-.bei der großen-Krühja ir-aur-tellimg PHI in Tel Aviv die-tl agting W irkliehkeit werilen sollte. Man hat natürlich ein Komitee für die Sache'einge-ct/r. aber ich weiß nicht, wa- -eitdiüi darau- ««■worden i-t. Hier in Haifa i-t inan inuyer ein wenig fern von den Zentren de« 'palä-tinen-i-rhen jLelwn-. Aueh irn-«*re hic-ige Oirtneh l.oge fängt lang'Uin an aufzujwaehen. naelulem ich liier I'A Jahr von ihrer K\»-t«*n/ nichtgemjerkt halt«*. Ich -ollte in den neu zu organi-i«*remb n Beamtenrat hjneingehen. aber ich habe «iir-e Ehre auf un-ern Kr«*und Sch. uhgeWäl/t. der «lic-c nicht rein erfreuliche f\rheit viel he»-«-r machen w r«I. .Nun hofft man. «laß aueh hier iet/t »-ine reai-hnäßig«- L«»genti liskeit beginne!! wir«!. Zu tun gibt-’ genug. Hier wird die Log * tion wiederbekommen, die hatte, nämlich die neuen Sprache, »einen Lehen»forr i< Mle» amlere i-t natürlich FF tropi-die. men-chlirlte Ari»|r Kincr der langen dunkl leiten, »oll mir dazu die Ich halie eine Ra»»ena bekommen, nördlich von etwa i«t di«* Siedlung alt. aber außer den -chon da-te i 14 im Bau, und dann wird ganz ander«-» werden. Wenn man von Tel \\(i Dritt«*l «Ie» Wegeeine gut« fährt <|uer «lurch die W Khuuffeur -ich weigern wiir! Kahrgu-t -erkrank wird. «ind wir in der weilen Stepp t«.n. I ml doch muß inan plinn gibt, kein elektri-che{* Bri«‘fe nur «luri’h «len \ul amlcrcn Sendungen aber in la--en muß. Doeh gewöhnt da» I.4'hen in «ler Barack« incn,.di«> im Dorf«' Mir«* 1 u«*r Muß«*zeit _-elh-l zu J zt'tellc in einer mm erbauten Kolonie el Aviv in der Orung«*nzonc. Kin Jahr; uruef»t besteht »ie noch au- Baracken, mlen drei fe-ten Häusern »ind weit«*re <la- Bild «Ie» Orte» vorausfichtli«h ein K* gibt wtdil kaum «dm* jüdi-chc Z«,itiing*«-i«l«»r Z«*il»«'hrift. «lie ■ich in den l«*t/ten Monaten i.iii-rhirhtung «!«•- jü<li-«hen j ^Jem «ei e« getagt. hi«*r au«d: i t/t überallwichtige fr an/u-chltcßni. / Die Frage der B«(rtif-wahl hihh*t«r ‘Kn-i-c »-t darum -o mögliehkeiti'ti fa-t nur »n 4de «•!»ri-tlic'h«*r Nichtarier liegen, gemeine Kiehtung. <li«* Arbeit Zu tun liulic ich reiht get liht zu »ein -< heint. Die haben nur darum einen A widmenden Äry.t«* viel zu Z«‘it. heliräi-ch und arahi-c! ein«*- Ackerbürger» am/.md «■nt-preelieml mager. \ber lung «nler andere». Heimw über hilft «Ja» l^-en «leiit-* von Wahl wir«! unallen »« «leganzen Sommerwar ziehen wir einen kdi'hten ein«*r.Daiinen«lerke.* «lie lei« vorgezauhert i«t. Mit den Kreiind g«'we»en^.ohw«)!d -i« gekommen -ind. Die nu'b fiihlt »ich al» «‘ine S«'hick»al Haustöchter. \ on Lot:«' ß a d t - B«*rliu. nicht irgend einijjul mit «l«*r Beruf- Jtifsen Mä«h'heti» h«'faßt hat. Trotz* -einmdl ein paar W orte üb«*r «lie»e zu »ag«*n und eigen«’ Krfahrilngeii ) ihre älteste und ursprünglichste Funk- »ie in ihren ersten Jahren tyi Amerika Einwanderer mit dem Labile, »einer en und seinen Menschen zu! verbinden, er whüberall nötig; kulturell«*, pliilan- •it auf allen Gebieten. Pr. len Abende, die. jetzt den ‘W inter eiuvon tin-erm Lehen hier zü l»eri« hteii. k hierher will, hat man nur etwa zw>*i <!hau»-e«*. «lann biegt «las Auto ah und ii-te auf Wegen, die ein deut-eher* zu fahren, und auf «lenen manch ein »er da die ^Vuto» regelmäßig verkehr«*». d«M'h nielit von «l«*r Welt ahgexhuit* Jiidernen. wenn «•» am f)rtc kein Tel«*- l.ieht.”keine Postanstalt, »«> «laß man t hii-eliauffeiir l>eför<lert und erhält, alle ler Sia«!t «lurcb Gefälligkeiten erledigen man »ich daran. -«> wh* inan »icli an gewohnt, an «len Verk«*hr npt den Bedu- «Iiikt«- anl>i«.‘ten. daran, «laß man in -ei- I laufet lind Hammer gr<*ift. fv«‘ijig, nachdem «lie Malaria-sji-«m al» «lr« i Sie<llungen. «lie irli hier v«*r.-«*rg*'. vt hckommeii, weil die heiilen nä«'h-t hwer herbeizurufen »in«!. I« h habe al zu h’rnen und mir allerlei Fertigkeit *!» tu n. l eider i.-t auch das Fankommen man hofft auf \ ergrößerung «l«'r >ied* •I» hat v«>r aih'in ni«'ine Frau, aber darjer Zeitungen liinweg. Nur «la- FVhb'ii liwer. Da» Klima i»t gün«tig. Während «*in unerträglich heiß«*r Tag, abeml- 1 lantel an und -elinim uns nacht» nach' %*r noch nicht ad» «lern Möbelwagen h« a'UtiMi hier -ind wir von Anfang an gut von all«*n Kckcn der Welt zu-amnien ten au- Pphn tmrl Be—arabien. Man gcm«*in-«‘haft in «ler weiten Stepp«'. Br. i für «lajüdi-ehe junge Mä«hhen ge- •ehwer. zu lös^fi, weil neue Beruf»- Gemc»n-«’haf^ von Juden un«l cv. Dazu kommt er-chw^r«nd «lie all* «ler F rau, zu (»un»tcn «ler Männerarheit « iiizu«Jäinnit*n. Da für Jtüro un«l Ge-oliäft ein f herangeliot l*e-ir(it. und «la- Ifoch-chiibt^liinu fortfällt, hlcihcn für «lie Jüdin nur die iireig« n-l«'n G«;hiete «Rpr Krau ührtg, Haudialt, K»n«len>flege und Erziehung. Krankenpflege |u-w. Wenn auch hier «lie Au»-ichten in «ler Theorie gün-tiger zu -«*{n scheinen, »o -fehl* «lie Praxi» doeh nicht -o ro-ig au». Für jüdi»«jhe junge Mädchen gibt e» heut nur «lajüdi-rhe Hau-, «lajü«li-rht Kiu«lerheiiii,.«la» jü«li»ehe Krankenhaual- Tätigkeitsfeld. Im Vordergrund de- Inter«'».-e» »teht vor ti«hhaltig«*n F.iiiw«*mhingen. vvenn man «li«’ Frag«* «ler jüili»«*h«*n Hau-halt-hilf«* erÖrJ«*rt. Man traut «len» jüdi-ehen jiirtg«*!! A^äd«‘|at*u k«'in«' »iliwere Arheit-zu, mm fühlt'sich ihr irgendwie nahe|teheif«l und verwamlt und unterließt gewi-sen Heiiimungen, ^>aß die jü«li- »eien zu Schwerer häusjieher {.Vrheit, i-t rm'in«'r Au»icht na« li ein Vorurteil, tind <lie-e» sollte durch iie Tat- ■aclicn «l«*r h*tzten Z«*it überholt »«*in. Man «l«*nk«‘ aü «lie Schwere Vrheit auf dem Lande, «lic li«*ut aj» ah-«dut möglich fiil* da» jji«li»ehe Mädchen angc-«*hcn wird. Man darf niir hei. dem er-ten Vjr-ueh mit einem jüdi-ehen Mädchen al- Haii»gtdii!fin im Fall* eine- Scheitern» nicht atiß«*r Awht 1a»»«’n, «laß man auch |>ci ni«*htjü«ii* -eben Hau-gehilfinnen einmal einen Mißgriff getan und eine für «len eigenen Hau»lialt ungeeignete Kraft cinge-tellt iJat. Schwerer »ind schon <|ic (gründe zu widerleg«* -«igenannte Hau-töchtcr, al-o gchihlcte Mä«l<-hen, in» wenlen. Hier mü»»en Hau-fruuen und Matlehen, «lie al» Tätigk«*it»fehl wählen, v^on <»rund aus umlerneü. n, «lie1 gegen Kehl geführt «len Hau.-halt In ^er B«’- zeichnung ^Haiistoehter**.seihst i»t enthalten, daß «lies* zur Fantili« «Ie» Arbeitgeber» gerechnet wenlen will und soll. Man muß ihr Arbeitgebern und Arlicitnehim rn zu .üh^rhrüeken. Im allgemeinen -tößt män in den Hau-hultungen. nlie »ich. aurh heut hoch eine Hilfe Ici-tcn können, immer wieder 'auf die liekannten, nicht 12 lirnlelwn teilnfInnen la*>en. ininier Takt penup halten, Die pehihlete llau.toehter vtird •elh.t zu wisi-en, wann iiire A|iweM-n- .lieit im Zimmer unerwünsrlit i-t und wird iin gesehenen allem dfr Hau-halt. Alter gerade hier -ind1 \iele Vorurteile bei alxt mit Vertrauen — und (ieduld — Itegegnen und sie am 1-ami- 4 -j

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