Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1933
- Issue
- Nr. 10 - November (11.1933)
- Date
- 1933-11-01
- Page
- Seite 125 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Professor Braunstein ist ändas Beth-Israel-Krankenbsus in ftew-York als Leiter einer Krfebsabteilung berufen wor« en. Professor Braunstein wnr frühpr in Moskau an derüniversität und als Direktor des I irebsinStituts tätig. Nach der R< volution emigrierte er na :h Berlin; hier erhielt er auf Cr ind seiner wissenschaftlichi n Verdienste die Approbation für Deutschland und setzt« seine i Forschungen als Mitglied des Deutschen Komitee zur Bekämpfung der Krebskrankheit am Institut für Krebsforscl ung ad der Universität Berlin foi t. Erst kürzlich veröffentlichte Prof. Braunsteilt eine lehr interessante Arbeit über Krebsdisposition und Krebsverhütung und bringt ein neues Krebsprophylaktikiim „Spiendothelan“ heraus, welches als das Ergebnis seiner jahrzehntelangen Forschungstätigli eit angesprochen werden kann. Uber dieses Mittel hat Prof. Draunstein vor kurzem in Madrid auf dem Internationalen Kongreß! zur wissenschaftlichen und sozialen Bekämpfung «jer Krebskrankheit referUrt^ »eine Ausführungen haben besondere Beachtung gefunden. In Berlin wurden' sieben jüdische Parallelklassi n zu den Gemeindevolksschiiien eröffnet; auch in München und Breslau mpßte das jüdische Schulwesen ausgebaut werden. f .;! ] An der Berliner Universität wurde eine' Kundmachung veröffentlicht, in der bekannt gegeben wurde, daß Nichtarier ihr medizinisches Doktorat nur nach Verzicht auf die deutsche Reichsangehörigkeit erlangen können. j . i In Hamburg starb '88 jährig der älteste Kritigsi eteran der 76er, S. Steinbera, der an den Kriegen von 18(i6 und 1870/71 teiigenommeq hatte und hohe Kriegsauszeichnungen besaß. Die alten arischen Kriegskameraden nahmen an der Beerdigung nicht (eil. Die deutsche Regierung schuf ein Erinnerungs seichen für alle Langemarckkampfer. Einem jüdischen Kriegsfreiwilligen und späteren Offizier, der an den Langnmarckkämpfen teilgenommeh hatte und dort verwundet worden war, wurde als weigert. Niel «tarier das Erinnerungszeichen ver Auf dem in Stockholm tagenden internationaler Kunsthistorikerkongreß wuide der Berliner Kunsthlstoril er Professor- Adolph Goldscomidt zum Ehrenpräsidenten;ewählt, auf dem in Oxford tagenden Kongreß der Theaterwissenschaftler Max Reinhärdt zum Ehrenmitglied, auf der in Chikago abgehaltene» Jahrestagung der amerikanischen Chemiker der Nobelpreisträger Professor Richard Willstätter zum korrespondierenden Mitglied auf Lebenszeit unter Verleihung der goldenen j Gibbsjnedaille, der höchsten Auszeichnung, die die iamerikanische Wissenschaft zu vergeben hat. Die österreichischjen Mitglieder der Familie Rothschild schenkten dem österreichischen Staat ihre gesamten, in Niederösterreich liegejnden unverschuldeten Güter, damit durch Aufteilung und Besiedlung der Ländereien der wirtschaftlichen Not des Landes gesteuert würde. | Def Reich i. von der Behörifsation offiziell aus» e inerkannt. Der Stadtrn Luitpoldplatz fessor Jakob I richtete Hirsch! erz, 'eld-|Denkmal entfern« Der deuts nähme von Jud Zum. Bürgi Louis Gradner, haupt dieser S II. Liebermann Der preußi icheJJ schrift, die ei lg gebung“ in Augsichjt t vpn Erlangen beschloß, das 1875 auf lern »tete. Denkmal. für den Mediziner Proder Kolberger Magistrat das 1884 Einige württenc bergische Orte v^rb|oten'den Juden Beteiligung am Markthandel. che 8eT adt Bü In Deutsch Handwerkerwo kern wurde v* Werbungen us «In Frankfi Philantropen gefeiert.' Unt^; befand sich a 1 furter Univers|t ann. urt «Lrurde der 70. Geburtstag des großen lind Ehrenbürgersder r den zahlreichen G|1 ich ein Telegramm ät, des Prof. Ernst eichisch-jüdische Segelflieger Robert Krönfeld sher lür unmöglich gehaltene Rekordleittuner Dr. Dollfuß beglückwünschte ihi im Der österi stellte neue, bii gen auf. Reic iskanz * Namender ös erreiclitschen Sportorganisationen Auf .Veraiil das „Mendelssp umbenannt. Auf dem bäd lehnte der jude, den Ant liehen Verdieis- Prager deutsch tums in unser* judenfeindlich In Jerusa Musik und d Deutschland rühmte Musiker. Akademie ver träge und Kon: In Moskau starb "5 jährig der populärste russische Philologe, Professor Alexander Granat, der Herausgeber des 36 bändigen, russisch-etymologischen Wörterbuchs, das er in fünfzigjähriger Arbeit mit anderen; Philologen zqsamnienstellte. Schon vor zehn Jahren wurde in der Vorhalle der Moskauer Universität seine Büste aufgestellt. Um ihre K irchenbehörd|e Glockenspiel Thora-Fest di« hin^die Reprä pen ein Danks chreibje; chuß jüdischer Jugendverbände w r deutschen Keichsjugendführeri rde Org» Reichsluftfahrtminisler verbot die n den Reichslufttchlutzbund. eu lassen. die kuflister von Kapst.idt| wurde ein Jude, älilt. Er ist das, zweite jüdische (Hiervon 1904—1901!, seinem Tode', ■germeister von Kapstadt. ustizminister ve amfassende, neue stellt. De rjöfflentiichte eine „Rassenschutzge nkletzilanil fand vom 15.1 bis 21. Oktober hhe statt. Den deutsch-jüdischen Hand «Irbotial an den Umzügen, Ausstellungen trilzunehmen assun; hn-Zim sein! eine wer- und Stadt, Otto Goldmla ückwunschtelegrammen des Rektors der Fr]ank- Krieck. des Preuß. K ilU^sministeriums w mer“ «1er preti l ßisthen Staatshiblioit I 1 (reista; der südetend dorti;e Führer, Sta jjsemitismus ab. „Angei te, den sich das tsc e Judentum um die em Li nde erworben I“ erklärte er wi em w anstelle bgebap Pä pflicht« t. zerte dag* L: irde ein große* ide Kunst gegi te jüdische;ogen und Ge| die auch vo veranstalten w jadenfreundliche Stimmung zu zeigen, ließ die der A Hatic ientann vqii Antwerpen i-jurde hek eutsehen Front in Karlsitrat Ulbert, ein Nichteichtt der außerordentliechisehe, und u. a, das Erhaltung des Deu|Uchhat, können wir picht Örtlich. - | s Konservatorium! für kündet. Zahlreiche aus hrkräfte, darunter beehrte, wurden für Biese *|kstümliche Kurse, Vorrd. auf dem berühmten . ntwerpenCr Kathedrale am Simchatwah Spielen.! Abends sandte dairaufder jüdischen Gemeinde von Antwern an die'Kircienverwaltung. 125