Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1933
- Issue
- Nr. 10 - November (11.1933)
- Date
- 1933-11-01
- Page
- Seite 118 (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Amerikanische Staatsoberhäupter über den Orden Bne Briss in den'Vereinigten Staaten * . Gestalten Sie mir, dem unabhängigen Orfcn~J£B, meine herzlichsten Wünsche auszudrücken, ÄöjeV-V ihm gelingen, sein segensreiches Schaffen 'fortzusetzen, das sich von Mensch zu Mensch schlingende Band zu festigen soteie zur Erhebung und. Vervollkommnung der Menschheit'beiztrträgen. Dpi Bund If.B. nur immer ein bedeutender Erziehungs- und Aufklärungsfakhtr in unserem amerikanischen heben. Theodore Rotisevelt. Ich verfolge von Zeit Zu Zeit mit größtem Interesse das ausgezeichnete TT erk dfes Ordens, ein Werk, welches ohne Zweifel zum Aufstieg und zur Vervollkommnung der \ation beiträgt; und ich hege ganz besonderes Inter• esse für das Wrrk der Erziehung und Mensehenliebe und für das Bestreben, rüjrkständige l orurteile zu zerstreuen. , ,! r IT oodrow TT ilson. t Schon lange Zeit bin ft h mit der Tätigkeit und den Zielen des Ordens B.B. s^hr vertraut. Je mehr meine Kenntnis des Ordens sich hertieft hat. desto mehr hat meine Hochachtung vor seinen erhabenen Zielen und seinem tatkräftigen TT irkcu .zugenommen. Seine ideale praktische Nützlichkeit kann nicht nachdrücklich genug gerühmt werden. i. Calvin C. Coolidge. Mich erfiltii große Hochachtung fiir den Orden iltggen^fes Guten, das eccj^lbracht hat, wegen der fron- ''seqwnicm Ijaltiügjfc-.düt'&r eingenommen hat, wegen der ■ harmonischen, Wirkung, .die «er auf disharmonierinde, andersdenkende Elemente.. ausgeübC Jtat icCgcn seiner Förderungjder allgemeinen JT^eltve/brüdorüng. Er .ist ein Bund 'vorbildlicher amerikanischer Bürger* der die ermutigende Anerkennung aller Mitbürger tierdient, William *H. Taft. t * Ich hoffe, daß ganz Amerika den Geist des Ordens ' B.B. erfassen wird in seinem Kampfe gegen alle Bc Strebungen, die Einigkeit der amerikanischen Burger* sehaft zu zersplittern. Brüderlichkeit muß das bleibende Ziel unseres Volkes sein. Das befriedigende Bewußtsein! dem \ebenmenschen geholfen, zu haben, trägt mehl" zum eigenen Glücke bei als Erfolge. Auszeichnung und alle die anderen Triumphe des Lebens. Warren G. Harding. Sehr gern lege ich Zeugnis ab fiir die höhen Ge meinsehaftsideale, welche den Orden B.B. beseelen, utur für seine werktätige Intelligenz, mit welcher er seine um\ fassende kluge Tätigkeit auf sozialem und philanthropischem Gebiete ausübt. Sein nutzbringendes Wirken wircr nicht nur in den Vereinigten Staaten, in Europa Und int nahen Osten, sondern überall dankbar anerkannt. Gerade in unserem Lande möchte ich sein vorbildlicher edelmütiges Wirken, sein Verständnis und sein ’JZusammenarbeiten für den Ausgleich zwischen allen i Rassen und Bekenntnissen lobend hervorheben, Herbert O. Hitover. Der Öedanke des Führertums im Judentum Von Fabius Schach. nicht in «1er Mehrheit, erwählten ruht. Pliilosop Der Fülirerge«lanke liat seinei<leoIogische Grumllag<‘ in der Auffassung. <lj»ß das Volk ein Stoff ist, aus dem nur der Künstler etw^s formen kann, eine Masse, die geführt und erzogen werden muß. daß die Wahrheit sondern in einzelnen Auslisch am tiefsten ist dieser Gedanke hei .Nietzsche in jseinem „Übermenschen*4 verkörpert. Nur der Auserwählte. «1er in sich den ßeruf und «li«“ Kraft fühlt, der großen ' Klee zu dienen, sei fähig. Gewaltiges zu schaffen. Das Volk müsse sich im eigenen Interesse ihm unterordnen, ihm un«l seiner lilee dienen. Kr allein, der von allen unabhängig ist, keine kleinlichen Rücksichten kennt un«l nur auf die Stimme seines Gewissens zu hören hat. Sei-berufen, alle Hemmnisse zu überwinden und. zum Ziele zu gelangen. Er also verkörpere im höheren Sinne «las Volk, «lern er in m w irk- Wahrheit dient, inflem «;r cs erzieht und zu scinqi liehen Glücke führt. Wie gar oft begegnet sich hier der kühne Philosoph* mit der altjütlischen Lebensweisheit. Es ist j psychologisch interessant, daß Gedanken, die als urgermamscfi und antijüdiseh bezeichnet werden, häufig gcsc lichtlich und philosophisch als rnit dem Judentum verwandt sich erweisen. Die autoritäre Idee, dio Achtung vor ( er Autorität, «lie Überzeugung, daß der Träger Mer Autorität dem Ganzen dient, der Glaube an ihn und das Zutrauen zu ihm, sind «lurcli Jahrtausende mit dem Judentum so verwachsen, «laß man sie als j ü <1 i s c i e Gedanken bezeichnen darf. j Schon beim Beginn der Geschichte der Juden als Kulturvolk finden wir in der Bibel die ragenue Gestalt des Führers Mose. Er ist der Lehrer und Leiter des 118 »