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Der Orden Bne Briss · 1933-08-01 · Nr. 7 - August (8.1933) · p. Seite 81

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1933
Issue
Nr. 7 - August (8.1933)
Date
1933-08-01
Page
Seite 81 (sequence 9)
Language
German
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e elelt s an d< hat d< der hei v Ki äfi wo etwa ein gut steht, manches gliedern. Vor allem abei Musik-Erzieher sowie aus anders als bei Krise nicht nur großer Berufsgrupp^n Briss-Rahmen hina meindeverbände, bereits, wie soeben Berlin, die Zustimniu eine solche sind, machten Vorschläge reichende musikalisch: Dabei ist es nun zen Bestand an tionsbefähigten mi auch gegebenen Fal Namentlich haben menschluß zu Loge der Hand, personen wirkenden kostspieli;e barte Orte zu übernjei soll aber der Eifer ständigen Versuchen höchstens etwa im fruchtet werden. Wird dann die löst, gleichzeitig der te auf den Plan rufen. Sie haben sich der ,(Kulturbund deutscher' Juden“ in ng der Staatsbehörden — und ohne sei ausdrücklich betont, die hier genic it zu verwirklichen — fpr weite md darstellerische Pläne gesichert, he unserer Logen, sich mit ihrem ganikum, an Ausübenden und Organisat irbei :end einzugliedern', nicht 1 zuletzt Sa:! PujI es ihre Säle zur Verfügung zu durch ihren längst. geregelten iverbinden ein vortreffliches Mittel in feich« oder durch die Qualität der Mit- V< ranstaltungen auf mehrere benachhmen und so zu verbilligen. Dadurch i inzel ner, auch kleinster Logen zu selb- Die Moritz Laz sohlichte und eindrp Stehens am 28. Mai gemacht. Wenn ein|e Distriktes in diesen Brüdern und Schwelt so bedeutet das die kunft, die in unser:' sollte. Im Mittelpunkt eines Memorbuches die dahingeschiedenen ter Synagogenchor zur Verfügung Vortragsunternehmen leicht andie Lage der Tonkünstler und r Bühnendarsteller, die ja;i durch- Bildnerei, in der Hauptsache eine igender Einzelbegabungen, sondern b edeutet, schon weit über den Bne ol t iin Sfchoße der jüdischen Gehebung und den Raum zur Ausüb ip; Wir unserem Bne Wir alles Möglich; in nicht Geringes1; Wir veröffentl Oberbaurat Juliai 1933 stellen. Zusamdunhaus nicht beeinträchtigt, ^ondern lustausch von allerlei Erfahrungen bei Diel jüdischei ihrem Schaffen letzten Jahren all;ei tägliche Birot känp nassen. Der küns ,teir rägung, der Kritik ks-nnung. Wie d<ir g 'winnt, so fördert K ünstler, mag er lichkeit treten oder steiler tätig sein, «lens auf Erfolg nen. Nur der K zu größter Kräften ist mit ^inetn Maß: mit den! Werken sich sprechen. G :w Vergleich mit dei gleichsmöglichkeit heut; -so dringende Doppelaufghbe ge- Brü lern und Schwestern seelische Ernommen. Es ist genossen, nn immer sie können. schwer ringenden jüdischen Künstlern ig ihres Berufes zu schaffen, so kommen Briss-Ideal wenigstens insofern näher, als für audere, wenn auch zugleich für uns getan haben.. leben ferner folgende |Zuscbrift von Br. taericaldrBerlin: ünstler jeglicher Art erküipmern. Mußte einer, wirtschaftliche ifen, so stehen sie jetzt isch Schaffende beda der Hoffnung auf k< Edelstein durch seine gerechte Kritik und it Bau- und Bildwerk als Schauspieler, Mu: Wer. rastet, der rostet. I lofjfeii kann,, verkümnie impf stählt'. Nur der twicklung.. Auch künst' stab ZU' messen — du innerer. Das Kunstwe rtet wird es aber L Werken anderer Meis n sind aber jüdischen desl besolde ren unserer Briide Moritz Lazarus-Loge Göttingen 25-JahrFei<sr Loge in Göttingen hat durjeh die von der Feieamnd dem Zusammensein mit cksv die Feier ihres 25 jährigen Besieh um unseren Orden verdient Lo;e in einem kleinen Orte unseres Tagen den Entschluß betätigt, silch mit ern in festlicher Stunde zu .saij Jekui düng einer Gläubigkeit in r Ze t besonders beispielhaft dei Feier stand —- durch Einwi: nit M emorschrank •— das Gedenl Bri der. Jeder der Anwesenden schied ie Zuirken. für die Schwere dieser Tage neue Stärk: haben. Der scheidende Präsident Brudej der neue Präsidei t Bruder Jacobson soi dessem künstleris :hen Empfinden die Memorbuches zu danken ist, haben sich tung der Feier beso löge war Bruder düng wollte die Gio darüber empfand, konnte. Auch die Jüdische Erblforschung und Eugenik- Um in wissensci iaftli< her Weise im Bereich der Juden Erbforschung und Lrbkunde .zu bewerkstelligen, hat sich auf Grund eines Arb dtsprbgramms eine Arbeitsgemeinschaft für jüdische Erbforschung und Eugenik gebildet. Mit den moderten Mitteln der Anthropologie un|d der Zwillingsforschung wird an das zu erhebende erbbiologische Material herangegangen.1 Maßgebende beste Mitarbeiter arbeiten einen einheitlichen Fragebogen mit Anweisüngen zur Erhebung von Aänentifeln aus; einheitliche Meßbjlätter und Instrumentarien ergänzen die technischen Hilfsmittel. Im Mittelpunkt steht das Problem: den Zusammenhängen zwischen Erbt *nd Umwelt unter biologisch-sozijologisehen Perspektiven nachzi gehen. | Voraussetzung für die;e erstmalig umfassende Arbeit ist die Mitarbeit sämtlicher Juden. Eine Ahnentafel umfaßt rnicht nur Vorfahren und Nachkommen, sonderp auch die Seitenlinien. Je weiter die Ahnentafel angelegt wjrd, um so wertvoller sind für unser« Arbeit die sich däraus ergiebengern u näh alicl er den Zusammenhänge. en, er ic ver ifibäu siv ii den Aib k irpi Zu erheben sind: Nan e, Geburtsort, Geburtstag, ijerufj Todestag, Todesursache, si :h häufende Begabungen unjl Erkrankungen, ganz gleich welcher Art. Ein zweites Ersuchen ergeht dahin, sämtliche jüdiichen Zwillinge zu benenn' schlecht?, mit licher und erbu feststehender und Studium der Stam dominant oder scheinbar verschwi Die weitere gen stattfinden, schaffen für das Juden. Um Ahnenta Arztes. . Jeder- Ahnentafel erhebenl. frage (mit Rückpo Die Anweisung« hebungen können werden demnächst Die sich melde i näherer Informatio l bei der Arbeitsgem Eugenik, Dr. med, Straße 92, Bunde bei. Ein kleines Kulturbund deutscher Juden. Brüder, tretet dem Anregung, seelische Entspannung, der jüdischen Gemeinschaft Ermöglichung geistigen I . ir alb Ehrenpflicht säi laufen Gefahr, in sie schon in den Not hart um. das or neuen Hemmf ständig] der Anlinstleriscbe Aner- Schliff an Wert nerkennung den |n vor die öffentker oder Schrift- Wer nicht wenigin seinem Kön- ’ettbewerb führt lerisclies Schaffen h den Vergleich kann wohl für chter durch den er. Solche Verünstlern jetzt getlicher Glaubenszu helfen, wo nd^rs. verdient gemach erschienen. Du;e bekunden, welch: der Tag festlich n der Umgebung dem Bewußtsein, ng erhalten zu Proskauer und e Bruder Hahn, inrichtung des die Ausgestal- Für die Großh seine Entsen- Genugtuung sie egangen werden raren vertreten.“ ganz gleich welche: Adresse. .' Durch Zwillinge ergibt inderlicher Mjtrkm me stellen wi^ fest,’ sind, d, h. irüiuer w eit besteht darin, daß überhaupt einmal dij e rlich-se? ljsch-geisti| kau ito) cn i lur zur den si ■ins: W. fe|n zl erheben, bedarf durch Anweisuiigej Die Arbeitsgemeinschi jederzeit zur Verfü; für . a n t h r o.p o in Ärzte ergehen. Verfügung gestellt. Mitarbeiter werd« mit kurzem L'pbei ,< haft für jüdische Nußbaum, Berlin ch Alters und Gergleich erbähnlieb die Kenntnis |le. Durch das ib Erbmerkmale lederkehren oder ämilienerhebun- Grundlagc zu Erbgefüge der es nicht eines seine eigene ft wird auf Auing stehen, o g i s c h e Er- Instrumentarien ) gebeten, zwecks ilauf zu melden 'bforschung und 57, Potsdamer monatliches Opfer bringt Li benn, für viele Sehatfendi Juch künstlerische materielle Hilfe. 81

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