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Der Orden Bne Briss · 1932-10-01 · Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932) · p. Seite 117

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Festnummer zum Ordenstag ; Nr. 8 - Oktober (10.1932)
Date
1932-10-01
Page
Seite 117 (sequence 25)
Language
German
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Affred Metzenberg Von Arthur Schindler-Berlin „Nächst Maretzki der größte Erzielter im Orden' pflege ich in Bruderkreisen zu jbemerken, wenn Ich Metzenhergs gedenke. *.Neben seinem ärztlichen Berufe bildete „das Wirken i für den Orden die Lebensaufgabe dieses rastlos tätigen Mannes. Mit dem ihm eigenen Ernst und seltener Energie, die sich mit Beredsamkeit und liebenswürdigen Umgangsformen verbanden, trat er den selbst | gewählten Aufgaben näher. Das Präsidium der Deutschen Reichs-Loge übernahm er in einer Zeit der Stagnation und es gelang ihm bald, pulsierendes Leben in der Loge hervjorzurufcn, das unverkennbar seine Wirkung auch auf die anderen Berliner Logen ausübte. Ich glaubte damals — ptwa 1905 — aus eigenster Anschauung seiner Arbeit ihn am besten mit den Schillersehen Worten charakterisieren zu können: i Er ist nun einmal nicht g< macht, nach andern Geschmeidig sich zii füget und zu wenden. Es geht ihm wider die Natur, er kanns nicht . . . Und eine Lust ist's, wie < r alles weckt Und stärkt und neu belebt um sich herum , . Jedwedem zieht er seine! traft hervor, Die eigentümliche und zieht sie groß! , Er suchte mit Erfolg zu j e d i m Bruder, der von ihm geführten Loge — damals ein tneuer Gedanke — innerlich Fühlung zu gewinnen und jed^m Bruder ein geeignetes Betätigungsfeld zuzuweisen.! Durchdrungen von dem Loge auch auf dem Erfahrun veranlaßte er die Ausarbei^u die Pflichten der Beamten“, tenschaft eine gewisse Stetigkt Gedanken, daß der Wert de^ («schätze der Brüder beruhe, ■g von „Instruktionen über im beim Wechsel der Beainit aufrecht zu erhalten. Die persönliche Annähern förderte er nicht nur in Nach^-! auch seine Zeit, um durch gi gen an Sonntagen den Brüden am Logenleben zu geben. ng unter den Brüdern selbst Sitzungen, sondern er opferte omütliche Tages-Veranstaltun- Gelegenheit zur Anteilnahme Ein wahrhaft aufrechter pfann, der gegen jedermann ohne Ansehung der Person aas von ihm für richtig Erkannte mutig verfocht. „Hoch trug er das Haupt ohne Stolz und Eigendünkel. Selbstbewußt und doch bescheiden, fest und bestimmt ohne rechthaberisch zu werden. Ehrgeizig nicht für seine Person, jsondern für die Sache, die er im. Dienst der Allgemeinheit Verfocht, ein grimmiger Feind alter Schmeicheleien.“ (So { Maximilian Stein.) „Einen Mann «Jer Tat“ nannte ihn| Großpräsident Timendorfer. ..Ala <e inen Mann von Ewigkeitswert“ charakterisierte ihn Maretzki in seinen „Erinnerungen an Bruder Metzenberg“. Unvergeßlich seine Tätigkeit Sache; er schuf die Einrichtung und Organisation des Mut terhauses, wobei er persönlich in lebhaftem Briefwechsel aufrecht erhielt. Im Kriege hat er als Lazj ärztlich und see'lisch beigesta wohl auch. Er aber harrte bis I zuletzt auf seinem Posten nis seines eigenen Leidens tri mit seiner Persönlichkeit ins Einer der besten, treueit Geb.: 7. 9. 1864, Deutsche Reichs' für die’ Krankenschwestern- Siegmund ßergttl ein Name, der nicht bl >ß im deutschen Distrikt weit bekannt ist. In besonder N eines Logengriijnders schlossen, im Orient aße kommt ihm die Kennzeichnung za. Er hat England als Logenboden er- ‘ n Logen werk vollbracht, indem er elf Logen gründete und sLi in eine Großlog«: zusammenfaßte, wodurch die Einugung Won Sephardim i nd Aschkenasim erfolgte. Seine Orienttäiigkeit trug ihm den Titel eines Ehrengroßpräsidentep der (iroßloge des Orients ein. Die Loge in Kustschuk trägt seine! Namen. Ihm ist auch die Gründung der Danmark-Loge in Kopenhagen zu d inken. Bergei gehörte zu den Brüderti,'die kurz nach der G|ri ndung der Deutschen Reichsloge( sich dem Orden auschlofesen. Im Aufträge der Großloge hat er im Jlkre 1900 in Amerika der Convention beige wohnt. Er verstand es, das'Hers der amerikanischen Brüder für das Judenelend in Galiiiei zu erwärmen. Aus einer seiner Reisen n ich Rußland brachte er von Kischineff nach einem Pogrom 53 Waisenkinder nach Berlin, die in Deutschland versorgt wurden. In Pärin beteiligte er sich an «len Konferencen für Auswanderungen. Er war auch Mitbegründer de^ Hilfsvereins der Deutechen Juden. Geb.: 10. lol 1843, gest,: 3. 11. 1912. Deutsche Rqichs-Lo;e 1882^ Montffn ire-Loge 1884—1912. Zu den Brüdern Deutschen Distriktes gehört auch prüder David Wolff Er ist einer der P wesen, die sich dem de^en Name dauernd ve -bw: init der Gründung des nden bleiben werden, onierr der. Deutschen Reichs-Loge ge- Ordepsgedanl e.n an den schöpferischen Tagen vor der Gründung lund au di nachher stets zur Verfügung gestellt haben. Alslerster Grcßsekretär hat er durch Jahrzehnte «fine außerordentlich ergiebige Tätigkeit entfaltet. Mit feinem Namen ist der Beginn des Großlogenorgans verknüpft, plan darf sich daran«, erinnern, daß die ersten Mitteilungen der ( roßlogel damals noch handschriftliche Leistungen yon Brüder Wolff warjen, in dieser Form die erste Etappe des Jspäteren journalistischer (Geh.: £ De ltschc Reichs-lLo|;e 1882. iBertho 8. 1844 gesj Weges. 1. 11. 1912. |d Auerbac^t-L^ge Grolsekretär von11816—1912. 1883—1912. r. Zu den viel genannten Brüters der Anfangszeit gehört aheh- Bruder Moritz Jabloiuky erster Präsident ler Deutsch«'i Reichs-Loge, später auch erster Vizagroßpr isident Jablonsky in die griffen, alä er im Entwicklungldes Fahre 1888 gegen Fühlung mit allen Schwestern hen Stellung nahm, um den Eintritt in den Orden von prak : irettarzt unzähligen Leidenden iaden. Das taten andere Ärzte —t selbst ein Todgeweihter — aus und trotz voller Erkenntg er Lichtj Hoffnung, Freude Krankenzimmer. ten, verdienstvollsten Brüder. tischen Erwägung :n freizuhalt« altruistische Prinz i ►■es Prinzips entsc Bruder Jablofisky Damals ging es um das p des Ordensj Jablonsky hat den Sieg dielieden. gest.: 3. 2. 1915. •Loge 1890—1915. Geb. Deutki (ker Weise hat Bruder Ordensgedankens eingeden Versicherungsgedanhat auch Ijmgen zur Mitarb« it aufgerufen. Auf ihn geht die Gründung des Frauenvereini sitzender er jahrela Besondere V« rdienste ’ hat ’e r die Einführung der Chanukkah-lleScherungen. ie Frauen der Berliner der berliner Logen zurück, dessen Vorang war. um die Ferien-Kolonien, 12. 5. 1837, che Reichs -Loge 2. 10. 1910. 1882—1910. i 117

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