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Der Orden Bne Briss · 1932-02-01 · Nr. 2 - Februar/März (2.1932) · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1932
Issue
Nr. 2 - Februar/März (2.1932)
Date
1932-02-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Berlin, Februar/MSrz 1932 er i; CßingEtragEncc Berein. Eigener \'erlag der Croßloge. — Büro: W62, KlruMralie 12. — Telaphon: Amt Nachdruck sämtlicher Artikel aus diesen Mitteilungen verboten B 5 Barbarossa 4619. Goethe-'S orte und Goethe-Erinnerungen Die Verzärtelung des Kindes Winterhilfe ßerlinei Logen l1. 0. B. B. Briefe an den U. 0. B. B. (Treubrüderschaft) Aus dem Auswärtige Distrikte Zeitschriften anderer Distrikte. Bücherscbau 1931 -32 in Berlin Büro der.Großlog: * I Ierripiann Ahril Die Winlc Kürze ham. ’ j t hilfe dei Übersicht Goethe-Worte und Goethe-Erinnerungen Wir wollen den innern Frieden, der hoher ist als alles Kriegs- und Friedensgewäsche, zu erhalten suchen und uns der Gesinnungen, die (uns verbinden, freuen. | An Vbigt 1795. * ' Die Lebensereignisse nah und fern scheinen iimner [wilder zu werden, da Friede selbst keinen friedlichen * Charakter annimmt. Man fürchtet jeden Tag, daß eine frische Maske der allgemeinen j Schicksals-Hydra vor uns aufsteige. 1817. j •* Die Menschen werfen sich im Politischen wie auf dem Krankenlager von einer Seite zur anderen, in der Meinung, besser zu liegen. Mit v. Müller 1825. ♦ I Wenn Selbstgefühl sich in. Verachtung andrer, auch der Geringsten, ausläßt, muß es widrig aitsfallcn. Ein leichtsinniger Mensch darf antlre zum besten haben, erniedrigen, wegwerfen, weil er sich selbst preisgibt. W7er auf sich etwas hält, scheint dem liecht entsagt zu haben, andere gering zu schätzen. Und was sind wir denn alle, daß wir uns viel erheben dürfen. An Jacobi 1786. Es scheint, daß die menschliche Natur eine völlige Resignation nicht allzu lange Ertragen kann. Die Hoffnung muß wieder eintreten und dann kommt ja auch sogleich die Tätigkeit wieder, durch welche, wenn man cs genau besieht, <J*e Hoffnung i realisiert wird.! nämlich in einem galiziscfit Gemeinde betrauert, An diesem sogar das Epitheton wRabbi' l m| jedem Augenblick Ajn Reinhard 1807. ,Rabbi Goethe"!*) Eine Ehrung ward Goe die inj-C hetto zutcilj wie sie seihst Schiller versagt geblichen ist n Städtchen von der ganzen age würde bei geh gt. Die Sache trug sieh folgendermaßen zu: Es wat in' der Synagoge zu Zolkiew, an eiiiem Sabbatmorgen des- Jahres 1882. Dei Ober-Rabbiner von Zolkiew, Hirsch Chtjjes, sine tal modische Autorität, jlabei'cin kennti isreidjier Mann und Goetheverehrer, hatte grade durcl die | Zeitung von Goiethes Tod erfahren'. Die Nachrieht erscholl erfe ihn dermaßen, daß beim Morgengottesdienst [in d:r Synagoge den Gemeindemitgliedern die gedrüctte Stimmung ihres geistlichen Ob:rhauples aufficl. Sie fragten ihn nach der Ursache seines Kummers, worauf er seufzend antwortete, Goethe's:i gestorben. Die Gemeinte wußte von Goethe nichts, reritiutete jedoch, daß es sich um einen bedeutenden -Rabbi landein müsse, dessen Tod ihrem geistlichen Oberhaupt so nah: geh:. Risch ver- Rabbi Goethe den heim Ver- Goethc breitete sich die Kunde in der Synagoge ist gestorben“. Jeder sprach mit Andacht nehmen einer Trauernachricht vorge schrit benen Segens^ epruch, und die ganse Gemeinde be traue:-te dm» Heim' gang des „Rabbi Goethe“. * Samuel Meiseis „Go>the itn Chetio“ 1 - r! 13

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