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Der Orden Bne Briss · 1931-10-01 · Nr. 9 - Oktober · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 9 - Oktober
Date
1931-10-01
Page
[Seite] (sequence 23)
Language
German
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geheuer zu fördern uiui »lie Möglichkeiten £11 stellen. In diesen kurzen Zeilen konnte die Bf'deutiing der Franck’schin Forschung» natürlich mir a;i,ige<leutct wseien nocli einigt* {Daten über mitgeteilt. JannAs Franek wn-de am 26. August 1882 in Hamburg geboren. I ’lin und promovierte dort 19 studierte in 15er- •jl) mit einer Arbeit über Spitzcnciit|n<lungcu: dieses Tliemu wurde ilun von Emil W tijb urjj ([ est >1. 7. )9»t) gegeben* Nach einer lialbjiili rigen Tätigkeit in Frankfurt kehrte Franek als Assistent au die Berliner l uiversitiit zurück. Dort habilitierte er ( liemie vor m iie Institut fiir pliysikali n fiir die Ph\ sik •den. Zum Sehlul! seinen lebe iislaiif sieh 1911 fiir Physik tigern Ausbau seiner miii l nti rsuchungln tung in (iuseu. ausi beiten und fihrte. in folgerieh-' I)oktoiarbeit. eiiie Beilie über < ie Elektrizitätslci- I)ie Bedeutung dieser Arinsbesondere der zuletzt zusammen mit G. Hertz ausgcfijhrteii Llektronenstoüv i'rsuchc wurde schon obein gesehildertL \ ou 1914-bis I9IN stand Franek als Pionicrsöldt t. später als l.entnant. im Felde. Mif einem dein inzwischen erteilten Prol er I9IS zu* Wissenschaft li»;hor diesmal als Abteilungsleiter k, I. Klasse und essorentited kehrte Tätigkeit zurück, tu Kaiser W ilhelmsche Chemie fn Berlin-Dahlem. Mit einigcir.Mitarhcitcr.il baute er dort die Kiektronciistoilversucjhe weiter ausA 1920 wurde er als Ordinarius f|ür Physik nach’" Güttingen berufen. Das untc-j-° seiner Leitung -stehende' zweite physikalische Institut ' ist seitdem zu einem der wichtigsten Mittelpunkte'der physikalischen Forsch uni; geworden. Franek hat mit am meisten'dazu lujigct rügen. (lall diel uiversitiit Güttingen in den Nachkriegsjnhreu in der ganzen Welt den Biihnr einer einzigartigen Stätte der lebendigen - iinturw issens.ehaftlichen I'orschung erwarb.l Das deutseh.ev'Jiulentum darf stolz darauf sein, elaII es neben Fraiick noch eine ganze Reihe der bedeutendsten Mitglieder dieses neuen Göttinger Kreises, - .den theoretischen Phvsiker Born, die Mathematiker C ourant und Landau. den Mine rahmen \ . M. G»d»lsehmi<lt ii. a. zu den seidigen rechnen darf. Am -10. Dezember 1920 wurde l'ranek zusammen mit Gustav Hertz der Nobelpreis für Physik für das jjalir 192» verliehen:.' Fii'r ilie Kntdeckung »l»Tr (iesetze der Stülle von Klektronen mit Atonjen . wie Cs nr'der l rkundc lieilltdie bei [der Preisverleiliimg verlesen i wurde. j ~ . ‘i . HENRI BERGS0N< Von I. H e n r ii i> i - Bonn. 1/ I lenri 'Be r g s o n l.iteratur vom 'Jahre der Nc bei preis! r.’.gei' für urde geboren z:i 192s. w Paris am IN. Oktober 1859. Ft ij/n ist jüdische Abstammung. Sein Vater. Michael Bergson (geboren in Warschau IN20. geslorben in London 1898). war Musiker und wirktet eine Zeitlang am Konservatorium in Genf. Die französische Nationalität .erhielt Henri Bergson im 17. Lebensjahr bei seinem Eintritte in lie Pariser Kcole" normale superieiire. I'.r wirkt zuerst als Gymnasiallehrer in der Provinz. on -1900 bis 1921 dozierte et France. Im Jahre 1918 wurde Academie Franyaise. I nter heben wir hervor: »Essai sur l's donnees inlinediätes de la oonscicnec moire- (18%). I.e Rire atrice« (1907). Du ree IÖEnergie spirituelle Obgleich Bergson bleine <jer Ethik 'und später in Paris, am C ollege de er Mitglied der seinen Arbeiten ist nicht so sehr mehr die neue Dauer . Leid» r (.du ree.) im Bergsonscheii sichtbar für »hur \ erstand die Lehre »l»‘r Intuition.' als viel- 111111 i t i oj.i der Zeit o»h‘r der ist der Bagr'iff der Dauer Sinne nicht leicht des \ erständigeu : Mutiere »9 Me- I."Evolution cr»‘- iiltaneite (1922). (I8N9) (1900). et Silil (1919) bis jetit -über die Pro »ler Religion 'kein Buch Veröffentlicht hat.J wird man sagen dürfen, dal! sein Schaffen tief ethisches, ja religiöses Ge-< es steckt darin jein guh's Stück Mystik, ungefähr so. w ie in der .(Substanz-* Spinozas. Wenn Bergson-nämlich »lie Datier als das Wesen »ler wahren Wirklichkeit bezeichnet, so meint er damit zunächst: I.»'ben be»|eutet schaffendes Werdeij. schöpferische Entvv icklnng.* Zu »lieser l ehrrzc|iigung ist er. in langjähriger B»>- schäftigung mi) Mechanik und Mathematik und durch «las Verdenken in die Tiefe des seelischen Geschehens gt'tommen. I'.r faml einpn 'radikalen l 'nterschied zwischen dem Zeitbegriff der Meclianik und »ler Mathemätik und der konkreten jiräge trägt. Das gilt zunächst von »ler zentra A Stell»', die »lie \ »'rteidigung »It'r W i I I e ii sf re i - 1 eit in seinen Arbeiten einuimmt. Man hat oft »len Rcrgsujiiismu* mit »lern liitiiitiouismus identifiziert. I)<|s ist-nicht ganz richtig. Was im Mittelpunkt der Bergsons(-h»Hi Philiosopliie steht.

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