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Der Orden Bne Briss · 1931-06-01 · Nr. 6/7 - Juni/Juli · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 6/7 - Juni/Juli
Date
1931-06-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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eine ganze Reihe von Institutionen wurden verschiedene jüdische Studenten, Studentinnen, Lehrlinge, Schüler und Schülerinnen erheblich unterstützt. Glückanf-Loge, Essen. Aus dem Bericht des protok. Sekretärs - Br. Dr. H e y m a n n. ' ' Im abgelaufenen Termin 1930/31, dem 31. Jahre ihres Bestehens, trug auch diese Loge den Stempel wirtschaftlicher und geistiger deutscher und jüdischer Not. Trotzdem hat der aus .dem Amt scheidende Präsident durch die sichere Führung, mit der er die Loge durch Schwierigkeiten hindurchsteuer’te, sich den Dank der Loge erworben. Mußten auch manche Hoffnungen und Wünsche unerfüllt bleiben, soi hat doch die Loge auch in diesen Notzeiten ihre Existenzberechtigung bewiesen und sich als treue Hüterin jüdischer Brüderlichkeit erwiesen. Der Mitgliederbestand hat sich durch Ableben. Austritt und Fortzug um 6 Brüder vermindert und be- . trägt bei Beginn der neuen Aera 132 Brüder. Die I nge ist um Heranziehung \ycrtvollen Nachwuchses) besorgt und behandelte deshalb in zwei Sitzungen diese Frage in geeigneten Vortragsthemen. Zwei1weitere Sitzungen gaben den jüngeren Brüdern Gebrenheit, über die Forderungen der Jugend au die, l öge und ihre Arbeit zu sprechen und. durch an- .-.hließende Diskussion iinanche wertvolle Anregung licrvorzurufen. Die. Frage der Abwehr wirtschaftlicher Not beschäftagtet wie ein roter Faden fast sämtliche Sitzungen des Berichtsjahres und zeitigte die bereits segensreiche Schaffung eines Ausschusses für Bruderhilfe. Durch weiteren Beschluß werden fortan zu Beginn e.ines jeden Quartals dem Wohlfahrtsausschuß 750; RM zur Verfügung gestellt. In geschlossenen und offenen Logen gaben Referate und zeitgemäße Vorträge geistige Nahrung. Schlichte Ausstattung der Geselligkeit vereinte Schwestern und Brüder familiär. Nassau-Loge in Wiesbaden. Expräs. Br. Arthur1 Straus empfiehlt bei Einrichtung einer Sterbektsse das seit 1927 in der Nassau-Loge bewährte Verfahren. Danach zahlte jeder Bruder bei Gründung der Hinterbliebenenfürsorge 'RM. 15.— zu einem eisernen Bestand, aus dem bei einem Todesfall unverzüglich RM. 2000.— ausgezahlt werden konnten. Durch, eine sofort einsetzende Umlage (bisher immer RMl 12.—) wird dieser Bestand von RM. 2000.— wieder aufgefüllt. Bei etwaigen Rückschenkungen oder sonstigen Spenden! für diesen Fonds werden die Beträge verzinslich angelegt, die Zinsen zur Verkleinerung der jeweiligen Umlage benutzt. Dank diesem Verfahren wurden seit 1927 RM 22 000.— an Hinterbliebene ausgezahlt. Die besondere Bewährung drückt sich darin aus, daß das . Sterbegeld stets sofort gezahlt wird, ferner den von einem verstorbenen Bruder bestimmten Personen zugute kommt, und daß der Ausschuß rückständige ) Krankenpflegekosten, Begräbniskosten usw. bezahlen kann, wenn Hinterbliebene nicht vorhanden sind. Diese Erhebung im Umlageveri, sönlicheres Gepräge als Zahlu y same 1 große Kasse oder Vers deren Prämie für RM. 2000.— schnittsalter von 50 Jahren) viel ührea hat ein perg an eine gemeincheruhgsgesellschaft, (bei, einem Durchfeurerist. Br. Dr. Walter F i s c (P.O.B. 684), beabsichtigt währe im August d. J. in den deuts Luge der Juden in Persien, Grund persönlicher Kgnntnisnafi hältnisse, Vorträge zu halte Logen wollen sich wegen Termi Fischei unter obiger Adresse setzen. el-, Jerusalem id einer Europareise Logen über die (urdistan usw.,- auf me der Landesver- Die interessierten Honorar usw. mit Verbindung Ifrekt .in Schwesternverband der U.O.B.B.. Logen. Aufruf: Kinderelend in Thüringen. l)ie Vorsitzende des Schwestern Verbundes, Schwester Anna. Le wy, Stettin,. schildert in einem Bericht über jüdische Kindernot . in beschroibliche Elend, das in c gischer Orte besteht, wo es keine keinen Frauen\erein, keine Chewru gibt. Thüringen das unner Anzahl thiirinjüdische Genjeinde, Besonders schlimm ist Alti 25 Familien betroffen. Abgeseh: steu. unter schwierigsten Verl >i lebendem Tefl, sind die übrigen Juhren arbeits- und verdienstlo«. Entbehrungen geschwächt, sine tuberkulös, teils herzleidend. die der schwer skrofulös gewordei rheuinatisinus behuftet. Diese, schlimmer, als die Familienväter Unterstützung bekommen. Die Sächs.-Thiiring. Jiid.' V\ ohlfa|hrtspflege und der Mitteldeutsche Landesverb incl Frauenbundes haben nach Mögli nllerschlimmsten Fälle zu linden gen reichen nicht aus, dem Eiei d . zu; steuern. Der Gesundheitszustand von 20 Kindjrn Erfordert unbedingt eine schnelle Erholungskur Der Schwesternverband ruft der- und Erholungsheime "Deuts : solchen verelendeten Kinde k«-s'te|] billigte Aufnahme zu gewähren, gungen, Logen, Schwestern und Patenschaften oder Geldspende! Frauenbund, Berlin Nr. 96802 mit Kindernot in Thüringen«) helfen schnellste Meldung gebeten. All« Anfragen an Frau Dina Schüftan, Erfurt, Göth< strafte 4 erw ünscht. nburg mit seinen m vdn einem kleinältnissen notdürftig Bewohner seit zwei' DuFch die vielen die Mütter teils unterernährten -Kinutn) mit Gelenk- Zustände sind umso k<;ine Arbeitslosen- :iles Jüdischen i ihkeijt versucht, ‘ die aber alle I.ei^tunalle [jüdischen' Kin- :hlands auf. einem tlosei oder sehr ver- SchU'esternvereini- Brü^er, die’ durch (P^is tsch ec k k on to : lemyermerk: »Jiid. dinnt*n,'werden um Der Jüdische Friedens Aufruf an alle jüdischen Männe freiwillige Friedenssteuer von jährlich aufzubringeq. Er mahn|t Uber dem Zusammenschluß aller nicht zurückzustehen. Geldsendi i & Volkmar, Postscheckkonto Berl — 107 — j u n d erläßt einen und Frauen, eine i^indejstens RM. die Juden gegenanderen Religionen ngeit aiu Marcus in Nr.. 4540.

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