Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 6/7 - Juni/Juli
- Date
- 1931-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 13)
- Language
- German
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<. , | Adolf Blnmenfeld j ' . Aiii 10. Mai 1931 ist unser lieber Bruder Expräsident Adolf Blumenfcld einem Herzleiden erlegen, das ihn schon längere Zeit zu eingeschränkter, ruhiger Tätigkeit nötigte. Mit ihm ist einer der Stillen, \ornchmeii, Wohlwollenden- und Wohltuenden duliingegangen, die geräuschlos übernommene Arbeit, übernommene Pflichten bis zum Ende ausfiihreh. Geboren am 6. 9. 1869 in Fürth, Kaufmann, angesehen in den Kreisen seiner Berufsgenossen, Handelsrichter, widmete er einen nicht unbeträchtlichen Teil seiner Zeit d<;m Gedanken und der Tätigkeit des Ordens Bne Briss. Im Jahre 1903 trat er in unsere MontefioreTI.0ge ein, 1913 wurde er Präsident. Dem Generalkomitee der Großloge gehörte er von 1918, dem Geschäftsausschuß von 1920 bis 1928 an. Mit besonderer Liebe gab er •.ich der Tätigkeit für die Krankenschwestern- Organisation der Großloge hin. Auf der Großlogentagung des Jahres 1920 vertrat er riiit Wärme den Gedanken der Zentralisation der h.S. ().. die seiner seelischen Einstellung zutiefst entsprach. Berufliche Reisen führten ihn öfters narli Kopenhagen und in die dortige Bne Briss- I oge. Er w urde dadurch ein Mittler der freund- ' haftlichen Beziehungen zw ischen der lieben Diinmark-Loge und dem deutschen Distrikt. Br. Adolf Blumenfeld wird im Kreise des Orden)», Bne Briss unvergessen Itlpiben. A. Gdt. ' Expräsident Eugen Beer-München ’ fin Aufträge der Großloge'widmete Br. Expräsident Emil Frankel an der Bahre .des Kx- 1>iäsidenten . Br. Eugen Beer. München, dem •Verstorbenen warme Worte des Dankes fiir sein .Wirken in dieser Korporation. Seit 30 Jahren Mitglied der Großloge, wurde Br. Beer in verhältnismäßig jungen Jahren ins Gc|ieralkomitcc '■wählt und wegen seines Fleifief| und seiner pflichttreue immer flufs neue gewdihlt. ln seinem rifachcn Wesen vereinigten sich sämtliche Prinipicrf unseres Ordens. Für diesen seltenen I ypus eines Logenbruders-war die Loge sein (ndeutiim, sein Judentum die Loge. I Br. Beer, geboren am 19. 3. 63 — Rechtsanwalt — in <lie Mlinchen-Lofte eingetreten 189" Präsident 1899—1900 und 190V- 1904. Mitglied des Generalkomitejes 1901 —1928. gestorben am IT. 4. 1931. ' Br. Expräs. Prof. -Rolert DreyfuB M» Br. Dreyfttß wurde am IV hach. Buden, geboren, trat am tas-l.ogc, Stralllnirg, bei und w 1911 —12 zum Präsidenten gewii siedelte Br. Dreyfttß nach Frau am 14. Dezember 1919 Mitglied I öge, deren Mentor er im Jal i starh airf Ix .Mai <1. J. In 1 Br. Dreyfttß kurz nach seiner scher Sclml-Ohrenarzt und v internationalen medizinischen gebiet; ln Straßburg gehörte Vorstand der Jüdischen Gemein, den Vorsitz der Zionist. Ortsgr auch in Frankfurt Main einige Br. Justizrat Schindler 60 Ji.hre. Am 30. Mai hatte die März 1866 in Ge'rns- >. Febr.*1899 der L’ninrde fiir den Termin dt. Nach dem Kriege rt. Main über, w urde der llerinanij. Colienre 19,19-21 'war. Fr rankflirt, Main - wurde Niederlassung städti- •rtrat. 1923 auf ident* Kongreß sein Fachder Verstorbene dem le itn Und führte dort tippe, den er^später Ceit iiineliatte. Großloge freudigen die im Anlaß, dem Expräsidenten, I r. Arthur Schindler zu seinem 60. Geburtstage zu für seine hingehende läfigleit itn Dienste Ordens wärmsten Dank ausztisprechen. Br. Schindler trat am Deutsche Reichs-Loge eip 'l erntin 190" 08 das Amt detf die Erfassung der Logenidee bilder und I.ehrer: seinen b den hervorragenden Juristen Stau b .und ßr. M a r e t z k freude des jungen Schindler und sie für den Orden iiiitzbcji* zu;machen wußte Als der Sonderausschuß. fii teressen neu organisiert wu retzki Br. Schindler zum Sch Heimgänge Br. Muretzkis tib.Tftahm Br. Schindler den Vorsitz. Seit Jahren Spitze des Appedlationsgcric sein Gebiete Autorität, wie Außerdem war bzw. ist B Finanzkomitee, in der Jugr .7. Mai 1899, in Er bekleidete Präsidenten. — l'.iir hatte er gute \ orriilimten Schwäger, Br. Kxpr, Hermann i . der die Arbeitsfriihzeitig erkannte die geistigen In- •<le.' berieT Br. \latiftfiihrer; nach dem (teilt,er'auch an der lits und ist auf dieijeineryeit Br- Staub. Schindler in dem ndsch-riftenkommission und im Redaktionskoni tee rege tätig. In der Krauenfrage ist der Standpunkt jedermann — wie Nahestehende versi. ■Itern Schindlers ablehncntekannt; er ist aber — auf seinen großen Respekt vor den 1'rauen zurückzuführen. Niemals hat er die-I.i istungen der Frauen verkannt. Nur hält er eitj Sonderarbeiteu fiir .das Zweckgegebene. — l nscre W ünsche gehen ehrten Bruder noch viele erfolgreichen Schaffens vci gönnt sein mögen. -1. dahin.daß dem verfahre freudigen und 401