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Der Orden Bne Briss · 1931-05-01 · Nr. 5 - Mai · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1931
Issue
Nr. 5 - Mai
Date
1931-05-01
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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Ergänzung des Ausstellern* sbildes Nathan über ..Jüdische Bau künstle ’ Architektur“, zur Einfuhren g in de 1 besonderen Cha rakter der diesjährigen K iinstscha|u. Br. Dr. Arthur Galliner über ..Graphik rischen Schaffen“ und zur am Kunstwerk ühcihaiipt. i|i:d Aqiürell im künstle- Belebi ug des Interesses Profi Dr. Julius Hülsen über „Das Sammeln von K unstwefken“. Ein letzter Abertd war als Tanzabend der Immjir aber fanden kurze Besicht iungen statt, die nen Kunstwerks. mit Art t; nd Body sowie mit der- Künstlers näher cerrraut machen Der materielle Erfolg der Ausstellung war — gemessen an den derzeitigen w irtsd ältlichen Verhältwtirden für etwa 4000 HM Werke verkauft, iL-obci aSlerdings der weitnissen — durchaus befriedigend: •us grcillte Teil des "Betrags auf 'Engen und durcheine Stiftung sich miteinein kleinen fast alle Künstler Israelitische Gemeinde hat Betrag beteiligt: jedenfalls hatten Verkäufe zu verzeichnen. Trotz dieses erfreulidiejn Ergebnisses ifiuß gesagt .•il nähme ahr dei werden, dali die ideelle Te an dieser Veranstaltung b-i weitekn rechtigten Erwartungen er tsproche denke: Es wird einmal im lieit gegeben, das Schaffen furts in möglichst vollkonimr kennenzulernen. Ein' klein( die miihcvqllen Vorarbeiter. Und Hängekomnii'sion bür ri'ches Niveau. Mehr als beachtenswerten Ausstellung Mitglieder der I.ogc-n zur scheint immer noch nicht genug erkannt zu sejn, daß erster Linie um der *Brüder wir unserer Pflicht, Kunst zu die \ eranstaltung in willen statffindet. daß fördern, nicht der. Künstler sehr durch Belebung des Idtercssei durch Erziehung zum Verständnis für das Bruderkreise. Daß dies schehen kann durch derart! Besucher in unmittelbare B< werk und vielleicht auch m(it dem leuchtet ohne.weiteres ein. wirken soll, die tief genug des Jahres den Weg zum K ugend gewidmet, gungen und Fühutung des einzel Individualität des tollten. enkauf ontmt, ni-r.ein r Arbcl für Arbeiten verci ligt. nur durch eine materielle Forderung genügen, sordern irindestens e^enso- Kunstw Br. Reg.-Baumstr. in der modernen durch die auch die de Bruderkreises nicht den ben hat. Man be- Briidern Gelegeniii kiinstlegutes sind zu einer sind für die Schau gestellt. Al>or dies erk in unserem besonders wirksam ge- :e Auss ellungen,-die den riihrung mit dem Kunst-; Künstler bringen,- Beziehung, die nachmiiß, auch im Laufe [•ine sein imstwerk und Klein ler finden zu lasset!, sobald irge bietet. AVir sind hier in Frankfurt glücklichen Lage: das 'Schiffen bildet hier einen wesentlichen Tel Kunstschaffens überhaupt. Kaum >tadt — Berlin \iel!eicht akisgenoüunen — könnten die Logen eine derartige lokale undzugleich allge mein beachtenswerte Ausstellung Darum eben hat ja die Gfoßloge „Wanderausstellung“ verunstaltet, anderen Logen den- Brüdern Schaffen der Glaubensgenossen na den kann. Wir sind der Logenleben — wenn es ni zum Künst- Anlaß sich n einer überaus jüdischer Künstler des Frankfurter in einer anderen '.usammenbringen. seit kurzem die so . daß auch in c as künstlerische alle gebracht werlleberze igung, daß unser kt verdorren soll — mit w}e ideellen Werten erfüllt werden muß, daß — gerade inden zermürbenden Kämpfen und beängstigenden Nöten unserer Zeit nur geistige Mächte unserm Organismus neue Lebenskraft zu verleihen imstande sind. Linie Zu c auch iesen geistigen Mächten gehört in erster die bildende Kunst. Dr. Arthur Galliner. Kurze Uebersicht. jüdische^' Künstler Frank- Iruc-ksv oller AA’eise rtsausschuß leistet eine <t owissenhäfte Jury (Wegen Raummangels erscheinen einige Ausführungen, Buch* Besprechungen verspätet.) Am 15, April beging seinen 80. Geburtstag Br. Benno B a js c h - Mendelssohn-Loge, der sich als Mitarbeiter ‘ c^es Magdeburger städtischen Wohlfahrtsamtes während des Krieges um die Kriegerwitwen durch eine amtliche F'hevormittliing verdient gemacht ha-t, die weit über Mugdeburg hinaus Beachtung ge fanden und noch in den letzten Jahren bei Schaffung .einer jüdischen Füeanbahnungsstelle wegweisend gewirkt hat. , . ' Vom 15.—18. April tagte in Nycin bei Genf die zweite; vom „AVeltstudentenwerk“ einberufene Studentenlkonferenz in Anwesenheit zahlreicher jüdischer und nicht jüdischer Delegierter aus allen europäischen J-iindern unter dem A'orsilz voll Professor P. Boyct-Genf. Die Konferenz befaßtesich in der Hauptsache mit der Judenfrage und dem Problem der jüdischen' Studenten an den verschiedenen Hochschulen. A’on Vertretern verschiedener Parteien mul Richtungen wurden wichtige Referate gehalten, die zur Klärung verschiedener strittiger Fragen beitrugen. , . Der jüdische Geograph Professor Alironi, der in den letzteil Jahren an der Jerusalemer L’niversität lehrte, unternahm eine wissenschaftliche F’xpedition que.r durch die Syrische \\ iiste* die verschiedene neue Aufschluss^ über die kliinatologischen Besonderheiten des Lanckfs ergab.- Die Londoner geographische Ge sellschaft ^rühmte in ihrem letzten Bericht die Ah römischen t'est stell ungen als vorbildliche Fürschej-- loistungeij. ' m t In Spanien wurde die Republik erklärt; eine der ersten Proklamationen der neuen Regierung besagte, daß jetzt in Spanien Gewissensfreiheit und Gleichberechtigung aller -Glaubensbekenntnisse herrschen solle. ■! * . Die* Wiener jüdische Gemeinde stellte in einer öffentlichen Kundgebung fest, daß die gesetzliche fcleichborjcchfigung 'der Konfessionen in Oesterreich praktisch nicht durchgcführt würde. Die anderen Religionsgesellschafteil wurden aus Biindi>sniittel;i unterstützt: nur der jüdischen Gemeinde werde trotz äußerster Not jode Subvention verweigert. . * Bruder Sieg in und Schneider - Marienbad (Union-Pi|sen) ist plötzlich verschieden. Br. Schneider hat sich in vorbildlicher .Weise sozial betätigt und brüderlichst seine Fürsorge über den tschechoslovakischen Distrikt hinaus auch auf den unsrigen erstreckt. Sein Andenken bleibt bei uns in ehrender Erinnerung. }4 --i'*'

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