Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 11 - November
- Date
- 1930-11-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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herausgegeben von Prof. E r. Samuel Steinherz. — Prag 1930 Selbstverlag. Aus dem Inhalt der {rundlegenden Abhandlungen seien u. a. genannt: Kohn, Jindrich : Sozi >fogis<he Einführungsskizze in die Geschichtsschreibung des Ji denturos in der Cedioslovakischen Republik. Engel, Alfred: Die Ausweisung der* Juden aus den königlichen Städten Mährens und ihre Folgen. Der udenmord in Böhm. - Leipa am Bergt, Josef: 9. Dezember 1744. Kisch, Guido: Die Zensur jüdischer Bücher in Böhmen. Beiträge zu ihrer Geschieh;e. Nettl, Paul: Bemerkungen zur jüdischen Musik' und Theatergeschichte in Böhm en. Gro temann: die: e Elfride Bergei-1 Herausgegeben vom September 1930. Preis In einer kleinen Bros: mann fünf schon früher ei gehend vön einer Wes und seiner religiösen Z» Juden zukünftige Entwickl n Sehnsucht zu zeigen Geistes sieht die Verfass: Worte der Bibel: »Du Dich heiligen!« Richtu der Juden, schaffen grübelndem Forschen der Gegebenheiten und Lebens. Die in einer ursprüngliche Schwestertfri der Jude kraft seykr undseiner ethischen S Der Gedan^tp der Erbsü widerspreche der jüdisdei jedes einzelnen nach liehen Kampfe um Reinlei Die Religionsentfre n fasserin zu einem groß ai giöse Erziehung vom sich ausgehe. Wenn e »Der jüdische Weg«. Jüiischen Frauenbund, Deutschland. — M. i hüre sammelt Elfride Bergei-Gronen chienene Aufsätze, in denen sie, ause iserkenntnis des jüdischen Menschen ie Setzung, sich bemüht, den suchenden ngsmöglichkeiten für ihre Glaubens' Den tiefsten Ausdruck jüdischen;erin in der Verbindung der beiden sollst erkennen!!« und »Du sollst n^gebend für. die religiöse Einstellung Forderungen die Synthese von prang nach' geistiger Durchdringung ethischer Formung des persönlichen ■’hase der' »Ermüdung« entstandene igion des Christentums vermöge I ‘ähigkeit zur schöpferischen Ekstase ke nicht zu der seinen zu' machen . nde, des allein erlösenden Mittlers, n Religion, die auf dem Streben auf dem täglichen persönt yufgebaut sei. düng der Jugend führt die Ver- Teile darauf zurück, daß die reli— itesbegriffe statt vom Göttlichen an gelinge, in dem Kinde die religiöse Erlebnisfähigkeit zu wedten, werde die Zeit der Zweifel nur dem Ueberlieferten, dem Gottesbegriffe, jtie aber der Existenz des Göttlichen gelten können. j Den Unterschied zwischen künstlerischem uod religiösem Erleben sieht Elfride Bergel-Gronemajin darin, daß - die künstlerische Empfindungsart die Seelej erschüttere und bereichere, die Persönlichkeit erlöse ^und I sublimiere, also gewissermaßen eine psychoanalytische Funktion habe, während das religiöse Erlebnis die innere Ergriffenheit in Bewegung umsetze, den Menschen zum Gutestun veranlasse, also das ethisch Fruchtbarere sei. . Schrittweise auf den erarbeiteten Erkenntnissen weiterbauend, macht die Verfasserin in dem letzten der fünf Aufsätze den Versuch einer Fortbildung der bisherigen Religionsform des Judentums, die sich auch mit dept Lebensgelüht derjenigen Juden in Einklang bringen lasse, die zwar an einen metaphysischen Sinn des Weltgeschehen« glauben, deren religiöses Gefühl aber bach einer Auffassung des Göttlichen ohne anthropozentrische Vorstellungen! verlangt. Eine religiöse Ekstase, die über menschliche Einzelschicksale hinweg den immanenten metaphysischen Sinn) des Weltganzen' erfasse, sei auch auslösend für dfe seelische Bereitschaft, gutes zu tun. . Selbst wer mit der Verfasserin dajvon überzeugt ist, daß die religiöse Einstellung heutiger Menschen sich meh^ und mehr von einer anthropozentrischen tu einer mehr panthe- St ir F eiligung. Cot' istischen entwickeln muß, muß für die Juden Verständnis haben,- die eine als nicht mehr im Rahmen des Judentums liegend ansehen, und wenigstens annehmen, daß auch addere Religionen ebenso wie die jüdische den Ausgangspunkt für diese Erweiterung des religiösen Empfindens bieten. Die kleine Schrift bietet vielfache! Anregung zum Nachdenken uni Ausbauen der einzelnen Gedankengänge. E. G. Auffassung derjenigen Solche Fonentwicklung ‘ Erschienen: Korresponde eins zur Gründung und nzblatt de *'Ve t - Erhaltung einer Akademie für die Wissenschaft des Judentums, 1930, 11".-Jahrgang, Akademi t-Verlag, Berlin: Aus dem Inhalt seien hervorgehoben : Erbst Simon-Haifa : Franz Rosenzweig und das jüdische Bildungäproblem / Selma Stern: Die Judenpolitik Friedrich Wilhelms Ij. von Preußen. Aus dem Büro der Großloge. Wir hatten die A! der ausgezeichneten Br. Dr. Sascha S i schick inmitten seiner Loge seiner Loge und diese Darstellung für bc th Per iö: Tiiti der i Br. Groß-Sekretär liehe Wünsche oder Anfr it, in dieser. Nummer eine Würdigung mlidikeit unseres dahingeschiedenen c h o w i t z, dea ein tragisches Geigkeit als Präsident der w. Rheinland- Orden entriß, zu bringen. Wir müssen iie Dezember-Nummer zurückstellen. Goldschmidt bittet dringend, persönagen, die auf schriftlichem Wege erledigt werden können, chne' Verwendung des Telephons anbringen zu wollen. Erforderliche Besuche werden für die, Sprechstundenzeit von 12 bis 1 Uhr mittags erbeten — in diesem Fall möglichst nach vorhergehender telephonischer Ankündigung. 1 ~ Auf Seite 186 der diesjährige!! Pestnummer ist bei dem Abdruck der poetischen Uebertragung v. M. A, Klausner »Lob der wirtschaftlichen Frau« statt Sprüche Salomos Kapitel 31 fälschlich: »Sprüche der Väter Kapitel 31* gesetzt worden. 1 die SperialnAhrmittel von GOLD SCHEIDER - KARLSBAD Berlin-Charlotienburg 4, Sdüllerstra^e 00 Telefon: C 4. Wilhelm 7336 Prospekt ifreL Postversnad li> fassDetstsdüapd. — 220 —