Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 6 - Juni
- Date
- 1930-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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erscheint es mir afs außerorden lieh erwünscht, daß wenigstens für die dringen* Isten Fälle päd igogisdier Schwierigkeiten, die leider heute not i häufig sind, ron der Großloge zunächst für Berlin eine Erzie hungsberatungs stelle mit regelmäßigen Spredistunden eingerid tet wird. Derartige I kratungsstcller Seite heute allenthalben gefon schwierigen Finanzlage die K in den meisten I 'ällen nicht Schritte zu unternehmen. So liehe -privater Ini liative überlast ei Da jeder M :nseh ein Prod il und Erziehur g wir also ni nwahl die lies' zu tun. d,t V* :i so sind Vererbung faktoren. Sowc vernünftige Gatt wir verpflichtet, der Erziehung den Kulturforts4 Denn das Molk und die ismus ja bis ist, besteht zur Menschh meinsamer Orgai Zukunftshoffnung afle Bestrebungei länge in der Pra: is unvollkom werden von fachmännischer dert, doch sind infolge, der imunal- und Landesbehörden be: eit, von sich aus entsprechende ipuß einstweilen das Erfordern bleiben. kt aus Anlage und Lage ist, seine beiden Hauptbildungs« schon versuchen, durch eine ircrbung zu beeinflussen, sind wenigstens auf dem Wege ritt der Menschheit zu sichern, ganze Menschheit, die als geheute leider vorerst nur eine aus einzelnen Menschen, und icitsverbrüderung werden so inen bleiben, die großen Ideen werden sich so lange an den klein ichen 'Wjderständen des politischen Tageskampfes auffeiben,- bis wir einmal eine Generation herangebildet haben, die den 5jinn für das Wesentliche und Grundsätzliche mit einem gesunden, durch falsche Erziehungsmethoden nicht verkümmerten und yerbildeten Seelenleben verbindet. | Proghylaxje ist immer wertvoller als Therapie, und irj. einer einzigen Sprechstunde der E rziehungsberatungsstelle kann mehr Unheil verhütet werden, a s vielleicht später einmal eder gutzumachen in der der Arzt oder gar der Strafrichter w Lage ist. Wir stellen die Ausfühlungen zpr Diskussion. ' Das genannte Werk wird noch .eingehend zur Be* sprechung gebracht werden. i Der Morgen. j Br. Expräsident Rabbiner Dr. Max Diendraann, Offenbach a. M , ist als verantwortlicher Leiter in die Redaktion der Zweimonatsschrift »Der Morgen« cingetrcten. I 1 Kurze U< ibersicht. Feierliche in Jerusalem Eröffnungd er Stadtbibliothek Die Jerusi halayim-Lßge gründete vor 33 Jahren die er! te Bibliothek jnter dem Namen »Midrasch Abarbanel«, die päterhin zur National- und Universitäts- Die ausgedehnte Bibliothek wurde im Sommer vorigen J; hres in ein ei genes Heim auf dem Scopusberge in unmittelbire Nähe der Universität verlegt. Da der Scopusberg einige Kilometer > on der Stadt entfernt liegt, Hilfe des E» ecutiv-Komitees nunmehr in eine Stadt >ibliothek mit einer großen Den Grundst xk bilden die 12 000 Bände, hat die Loge mit ihren Logenräume i Lesehalle eröffnet die von der Universität überlassen wurden. ilreichen j ü c Aus Aden kr u untergebrachten za aus y e m e n und Besorgnissen Anlal gibt. Die Foreign Committee zu bringen.! Das preußische Usycrrichtsministe i jüdische Religionslehre als Hau >: der wissenschaftlichen Prüfung für Schulen ab 1. April 1930 zugelässen das ist I ium gab bekannt, daß t- und I Nebenfach bei Lchrajnt an höheren I! men Nachrichten, daß die Lage dej dort der 250 jüdischen Waisenkinder zu ernsten. englische Sektion des Joint versucht, deji schwer Notleidenden Hilfe An der Dorpater U Lehrstuhl für j ü d sehe W i Professor Albert E instein-Bcrlii dische Gelehrte halen sich ber^i Lehrstuhls Gastvor esungen zu hat sein Eintreffen tereits für deji Aussicht gestellt. Die Jewish Co|i längerer Zeit eine gi f a m i 1 i e n aus der tinien) angesiedelt, stätigen in’ erfreuli* disthen Siedlung. Ionisation A i ößere Anzahl Tschedioslo' Die jetzt eii r Weise d ei ischen Flüchtlinge Der Volksstaat Hessen, der seit Jahrzehnten aus'seinem Haushaltsetat den Kirchengemeinden beider christlichen Konfessionen laufend Zuschüsse gewährt, verweigerte den hessischen israelitischen Religionsgdmeiaden abf ihr Gesuch hin die erbetene Subvention von M. 16060,; die weit unter dem Betrag liegt, den die Jüdischen Gemeinden gemäß'ihrer Kopfzahl auf Grund der ihnen gesetzlich zustehenden Gleichberechtigung zu fordern hätten. Auf d^r diesjährigen Tagung des »Landesverbandes der israelitischeji Relljgiönsgemcinden des Volksstaates Hessen« wurde dem großen Bedauern über diese Benachteiligung in einer Entschließung Ausdruck gegeben. . > ' i! c Der Frankfurter Ordinarius detj Neurologie, Professor Kurt Goldstein, wurdg von'der preußischen Regierung aufgefordert, die neu aus^ebauce neurologische Abteilung am Krankenhaus Moabit afs diligierender Arzt zu übernehmen. Professor Goldstein, dfcr dickem Rufe Folge leisten wird, ist ein Ober Deutschland hätaüs bekannter Neurologe und Psychiater, der grundlegende,; viel «übersetzte Werke über Hirn-Anatomie und -Physiologie veröffentlicht hat.! n i v e r s i t ä t wurde ein tsenschaften errichtet, und andere namhafte jüt erklärt, im Rahmen des halten. Professor Einstein Monat September, 1930 in isociation (Ica> hatte vor jüdischer Bauernakei in Entre-Rio <Argenn tegangenen Nachrichten be« Emporblühen dieser jü« das Der deutsche Dichter Armin T. W Monate hindurch ganz Palästina zu schrieb über seine Eindrücke ein Buch Welten«, das über viele jüdische Sjed| nehmungen begeisterte Urteile enthält. Berliner »Frauenarbeitsgemeinschaft egfer; der vielt fuß durchstreift hat, »Arp Kreuzweg der unggn und Unter- Wfgne.r las in der fük Palästina« unter 111