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Der Orden Bne Briss · 1930-04-01 · Nr. 4 - April · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1930
Issue
Nr. 4 - April
Date
1930-04-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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lehrte, daß die Religion etwas anderes ist als bloßer Gedanken» inhalt oder einefGefühfssache, wie man früher-meinte, sondern das Zusammentreffen von Gott und Mensch ynd das Ver» langen des Menschen, mit Gott eire lebendige Gemeinschaft erwirklichen. zu schließen und durch die Tat zu fm dritten Teil zeigt uns Kohn lie, Jahre der »Sammlung» Bubers. In dieser Epoche bildet :r seine Lehre von der wahren Gemeinschaft aus und nimmt zu den großen sozialen Fragen der Zeit Stellung. Hier begi gnet br sich in einzelnen Gedankengängen mit Gustav Landauer und dem Marxschüler Tönnies, doch bildet er sie mit volltr Selbständigkeit unab» hängig von den genannten Denkern aus. Im vierten Teil wird die Zeit der »Reife« Kubersef.er Denkarbeit vorgeführt, in der seine Wirklichkeitslehre entsteht. Die Welt ist ihm die Wirklichkeit zm ischen Gott und Mensch und die Religion die lebendige Bezithung von Ith und Du, von Mensch und Gott. In neuem lachte erscheint ihm jetzt' die Sendung Israels und der Sinn der heiligen Schrift, die ihm das Zeugnis ist der Zwiesprache zwi sehen-Mensch und Gott. Das Buch Kohns hält, was es verspricht. Es schildert nicht nur das Werk und di; Wirkung Bubers, sondern auch seine Zeit mi^, all ihren großen und bedeutsamen Leberts fragen in interessantester, fesselndster Weise ■ tiefe und schwere Gedanken erörtert forderungen an den Leser stellt, läßt lesen begonnen hat, nicht mehr los. dem denkenden Leser großen Gewinn Dr Obgleich es jnd keine geringen An» es ihn, wenn er es zu Se:ne Lektüre verschafft und hohen Genuß, r Holzer, Worms. I. L. Magnes: Wie alle V zur zionistischen Politik — Jerusalem (Kommissionsverlag ßuj.handlung lottenburg). Der Mann, der eine Broschüre gebenen Titel geschrieben hat, darf sich beanspruchen ob des Mutes eii offiziellen, der abgestempelten Parteien der Vielen entgegengerichtet ist, oh er seine Meinung unerschütterlich g n sich dabei auf keinen Geringeren rufen. Der Mann, der die Broschüre Kanzler der Universität Jerusalem, langten — seine Absetzung .... Ländern, die auch ihre Lehrer we, verjagen wollten. In dankenswerter R. Weltsch in der »jüdischen Rundschai Magnes fordert für -Palästina: lung auf dem Tande, . hebräLdes. Kultur — hierfür rechtliche Sicherung Voraussetzung ist ih-n die Feststell Juden,^ Araber, Briten, Verzicht auf Maßnahmen, die irgendwiezu Kriege Israel kann und darf nicht Politik V ö 1 k e r sie leider bisher getrieben 2000jährigen Vergangenheit nicht ins Er weist nach, daß die britisch« den genauen Wjortlaut ihrer Re 1 k e r . . .? Aufsätze 1930. Im Selbstverlag Kedem«, Berlin»Char* der unter dem oben ange» den tiefsten Respekt für Anschauung, dje der chrheit, der^\nschauung Konsequenz, mit der :i treten hat. Er darf is Achad Haam be» geschrieben hat, ist der ind die Studenten ver» g eich denen in anderen unbequemer Lehren nd mutiger Weise hat « dies Treibfn gegeißelt, iinwanderc ng. Ansied» Leben und hebräisdie durch den Völkerbund, ng gleichen Rechtes für politische Formen und n führen können, denn treiben, wie alle taben. - Es kann seiner Gesicht schlagen. Regierung, wenn man gserklärungen verfolgt, in Wirklichkeit gar nichts anderes zügesagt hat als das, was der Sinn der Forderungen von Magnes (und der Wünsche von Achad Haam ist. Palästina soll sejin eine binationale Heimstätte für Juden und Araber — aufgebaut in friedlicher Verständigung und Arbeit — durch Kultpr mehr als durch Politik — gesichert von außen her durch dii großen politischen Mächte des Völkerbundes — getragen du^ch die Arbeit aller derer, die am Bau Zions mitarbeiten. i A. Gdt. ' « 1 „Jüdisch'e Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik“, Zeitschrift der Zentralwohlfahrtsstelle dejr deutschen Juden und der Hauptstelle für jüdische Wanderfüborge und Arbeitsqer bisherigen f a h rt s p f I e g e* nachweise stellt eine Vereinigung »Zeitschrift für jüdischeWoh und 'der Zeitschrift und Wanderfürsorge« dar. Sie »Jüdische Arbeits» wird monatlich er» scheinen und, gemäß dem Sinne der Vrrbindung der bis herigen beiden Zeitschriften, das g e s a ni jüdischen Wohlfahrtspflege Politik behandeln. Dem bisherigen C tarakter der Einzel» Zeitschriften entsprechend, wird die neue Zeitschrift in ver. stäiktem Maße bemüht sein, nebender Vertiefung der Arbeitsgeb dischen Wohlfahrtspflege infmer Praxis zu dienen * te Gebiet der und Sozial* heoretischen iete der -jü» mehr der beginnt der sechste hard, ein gläubiger Der Morgen. Mit dem Aprilheft Jahrgang des »Morgen«. Raimund Ebe .Christ, erörtert die seelische und geschichtliche Bedeutung des Auszugs aus Aegypten in einer Abhandlung »Gedanken zum Fessachfest*. — Hans Driesch legt in einetn Aufsatz »Pärapsydiologische Hypothesen« die vielfältigen Möglich» keiten auf dem Gebiet der Parapsycholcgie dar. — Die in Heft 5 und 6 des V. Jahrgangs begonnene Erörterung reli» giöser Zeitfragen wird in diesem Heftj von Emil Sdjorsch und Ernst Simon mit zwei Abhandlungen übet die ländliche deutsche und die bäuerlich palästinensische Frömmigkeit weitergefuhrt. — Richard Wilhelm,der kütjzlich Heimgegangene, hat einige Abschnitte der »großen Wissenschaft des Da Hüo« übersetzt, in denen die ganze Tiefe altchinesischer Weisheit sich offenbart. — Ein Reisebericht von Cecil Roth, »Der Apostel der Marranen«, lenkt das Augenmerk auf .eine bis» -her kaum bekannte, außerordentlich irteressante Bewegung im heutigen Portugal, wo Nachkommen der im 15, Jahr* hundert zwangsweise getauften Martinen zum Judentum zurückkehren. — Gleich lebensnahe ist 3irger Forells Arbeit über Mahatma Ghandi, besonders in dem Augenblick, da Ghandi nßt seiner großen Aktion begonnen hat. — Dem Sinn der Bundeslade, die einst die Bundestafeln im altis;aeli* tischen Heiligtum barg, geht Harry Torzzyner in »Das Ge» hgimnis der Bundeslade« nach. — Franz Rosenzweig spricht in einem nachgelassenen Essai »(Vertauschte Fronten« zu uns, ausgehend von der zweiten Auflage von Cohens »Religion der Vernunft aus den ' Quellen des Judentums«. Am Sonntag, 23. Mär; er. hat unter dem Vorsitz von Br. Expr. Josef Hirsch eine Tagung des Berliner Logen- Verbandes stattgefunden, über die noch! berichtet jverden wird. die Spezialnihrmittel von GOLDSCHEIDER - KARLSBAD Berlin-Chm lottenburg 4, Scnillerstra$e 60 Prospekt Telefon: C 4. Wilhelm 73» ^rH^PoilveiisndjBjJsBiDealidilMd^

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