Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 4 - April
- Date
- 1930-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Bertin, April 1930. (L oi*; Nummer 4. (Stngsfvageit*? ©ereilt. Gigfnet Uerlflfl Her (Sroglop. Snrrao t ' L 8062, IleiOdrage 12. Crleudon: &®t $ 5,8arbaro(|a 461!>, BaU|t>rud| rämtlidjec Brtihcl aus ötcfcn IGltt etlutificn toerl i >. i)o|lfd)Ci&hoiiio: gcrün 16333*. ofen. Inhalt! Preisausschreiben — Der Orden Entwurf einer Bondesverpfüchtung. — MHteilnngen. In England. — Erinnerungen an William H. Taft. — Loge und Aua dem Büro der Oroßloge. — Kurze Uebersicht. — Zeitschriften Mu: il kpffege. -| Briefe an den O. B. B, i ttderer Distrikte. — Bücherschau. — Preisausschreiben. Moritz Manheimer-Stiftung. Br. Moritz Manheint\r (Deutsche Reichs-Loge) hat der Großloge für 1. it\ derForm einer Stiftung eine Jahresrente überwiesen, auf Grund deren alljät für die besten Bearbeitungeft eines literarischen Themas erlassen weiden Menschenliebe, Gerechtigkeit und Duldsamkeit die Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft behandeltmerden: Da r Preisausschreiben sollte alljährlich im Monat Mai jerlassen werden. Für die besten Bearbeitungen 'wurden Preise ausgesetzt. Der Wettbewerb sollte Angehörigen aller Bekenntnisse oßenstehen. 1914—1921 gelangten siebenmal die Preise zur Auszahlung; die Preisarbdlen def einzelnen Jahre uytrden mehrfach — in Buchform zusammengefaßt — veröffentlicht.! ' Die Inflation, ’die das 1 ’ermögen der 'Stiftung fast zur Auflösung j -cbracht vom Jahre 1922 an die weitere Ausführung des testamentarischen Auftrages. Erst jetzt wird es wieder möglich, das Preisausschreiben aufzunehmen, freilich nur in den engen Greffen, daß das van dem Stifter angegebene Grund-Thema in kurzen Auf Sätzen behandelt werde)1 kann. als Den Bearbeitern Wird innerhalb der bezeichnten Gesamtaufgabe di Wahl \des Finzelthemas überlassen, pie Länge' des einzelnen Aufsatzes soll 6 Seiten — 12 Spalten eutschlafid im Jahre 1914 . Preisausschreiben Lni Thema sollen hatte,. verwehrte unseres. Großlogenorgans ist der Name, dei Verfassers mitzuteilen. Grossloge für Deutschland VIII Baeck . C oldschmidt. — 69 nicht überschreiten. Für die 3 besten Aufsätze sind Preise von RM. 500. — , i?|W. 300.— und RM. 20Q.- af/sgesetzt, für die auch 3 bleiche Preise ä RM. 300.— eintreten können. Das Testament bestimmt ein Preisrichterkollegium, das aus dem Rektor der Universität Berlin oder einem von ihm zu bestimmenden dem StadtverordnetenvorSteher der Stadt Berlin oder einem von ihm zi, dem Vorsitzenden des Kuratoriums für die Wissenschaft des Judentums dem Präsidenten der Gr^ßloge für Deutschland des Ordens Bne Briss bestehen soll. < *’ Die ausgeschriebcnhi Preise sollen spätestens Anfang Dezember zu, 2. Januar des darauf) folgenden Jahres ausgezahlt werden. Du gekrönten Schriften ist der Croßloge zu übertragen. Die Arbeiten sind in ei mit einem Kennwort versehen an das Büro der Großlöge für Deutschland, zu senden, und zwar spätestens bis zum 1. Oktober 1930. In einem anliegentlen, gleichfalls geschlossenen, das gleiche Kennwot t außen tragenden. Kuver Vertreter, bestimmenden I 'ertreten . ysprochen umf' spätesten. rkeberrecht an äen preis iem verschlossenen Kuver Rer litt V' 62) Klriststr. 12