Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 3 - März
- Date
- 1930-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 18)
- Language
- German
- Belongs to
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üblich auf der Innensi der Rubrik »Brüder! C Institutionen!« Die »Helfet Euren Brü möglichkeiten an das Vielheit der vom. ös geförderten Schöpfung große Leistung unser und gewertet werden ite des Umschlages jedes Heftes unter - edenket bei allen Gelegenheiten unserer »eite schließt mit! der Aufforderung: durh Bekanntgabe von Erwerbs» Beratungskomitee!« Schon aus cjer rreichischen Distrikt geschaffenen oder für Wohlfahrt und Hilfe darf die' :r Brüder im Nacfibardistrikt erkannt A. Gdt. Hamenora, Orga du District d’Orient Januar 1930. R: Bücherschau. Professor Masa des 80. Geburtstages Präsidenten der Tscheche hat die »Staatliche mit dem Titel Dr. Rychnowsky, veröffentlicht und uns Verfassers übersandt. Leser mit aufrichtigen richtet uns in streng das Werk dieser geiste: Interesse begleiten wi Lebenswege von sen des Oberhauptes ein« ethischen Grundsätee, politischen Ziele, die SArift klar vor Augei Ansichten 'dieses Gel über Religion, Kirche Bildung, Nationalismtf Bp^chewismus und R der Frau u. a. m. r er di r: Uns Juden hat sonderm Dank verpfli griff er zweimal in dei zwar beim Ritualmord >i dem Prozeß gegen Bei i: Presse und der verhet; nach dem Erscheinen se keit . einer Revision schimpfungen und- J^ei unerschrocken und dient Hil Er hat — wie schrieben, nicht um . Christen vor dem A glaube, und zumal dien Zeugung schädlich.' . Vorlesung über Juder ich bin überzeugt, wer gion hat, kann kein nicht, weil Jesus selbst waren, und weil das a mus sehr viel Jüdisches annehme, kann ich nich: Christ oder Antisemit :ne Periodique des Bene Berlth No. 11. Heft 1 des 8. Jahrganges Der Großpräsident des 11. Distriktes, Bjv J. Niego, hat im Auftrag des Generalkomitees einige Logen des Distriktes zur Stärkung der brüderlichen Beziehungen besucht. Ueberall wurde ihm eine begeisterte Aufnahme bereitet. Verschiedene Logen besuchte auch der frühere Großsekretär Br. Dr. yakir Behar, dessen Anwesenheit gleichfalls große Freude auslöste. Besucht wurden die Logen: »Eliaon Hannavi«, »Maimonide«, »Cairo-Lpge«, ferner: »yechourön«, »Israel«, »Hacharon«. Die - wiedergegebenen Ansprachen spiegeln das starke Gemeinschaftsgefühl, die herzliche t Beziehungen wider, die zwischen den besuchenden Brüdern und den besuchten Logen bestehen. A. Gdt. i yk gegen die Blptlüge. Aus Anlaß des Professors Masaryk, des ersten slowakischen Republik (7. März 193C> /erlagsanstalt« in Prag eine Schrift asaryk« aus d«r Feder des Br. läkteurs des ^„Prager Tagblatt", ein Ehrenexemplar im Namen dgs Diese Pubbkatiorr werden die deutschen Danke begrüßen. Denn sie unter« »bjektiver Weise |iber das Leben und sptarken Persönlichkeit. Mit wachsendem Masaryk auf seinem ereignisreichen Kindheit bis zur höchsten Stufe s neuen aufstrebenden Staates/ die von denen er sich leiten ließ, die er verfolgte, werden uns in dieser geführt. Wir’erfahren hier auch die < hrten über verschiedene Fragen, wie tnd Moral, Demokratie und politische und Chauvinismus, Sozialismus, «vofütion, über die Gleichberechtigung ser Gelehrte und Staatsmann zu beichtet. Von Wahrheitsliebe beseelt, Kampf gegen die Blutlüge ein, und- »rozeß gegen Hilsner in Polna und in s' in Kiew. Von der antisemitischen ten studentischen Jugend wurden ihm ner Broschüre: »Ueber die Notwendiges Polnaer Prozesses« brutale Be« rdäditigungen zuteil, er aber blieb :e der Wahrheit. :r versicherte — seine Broschüre ge» sner zu verteidigen, sondern um die Irrglauben zu schützen. Jeder Aberer Aberglaube, ist nach seiner Lieber» »Ich werde«, — so sagte er — »keine , Antisemitismus usw. halten, denn Jesum zu seinem [Führer in der Reli» Antisemit sein. (>as ist mir so klar, ein Jude war, weil die Apostel Juden Christentum, speziell der Katholizisan sich hat,' nein,- aber wenn ich Jesps Antisemit sein, eines oder das andeiie, ' E.F.1 I :e Des achtzigsten Geburtstags’, den der Präsident der Tschechoslowakischen Republik in bewundernswerter Frische des Geistes und des Körpers, umgeben von allgemeiner Verehrung begehen durfte, dürfep auch wir mit herzlichen Empfindungen gedenken. Er gehört zu jenen Frommen der Völker, die nach dem Ausspruche unserer Weisen Anteil haben am ewigen Leben. Sein kraftvolles Auftreten gegen das Blutmärchen, seine humane Gesinnung gegen jüdische Studenten aus fremden Ländern, denen er die Pforten der tschechisch :n Universitäten öffnete, werden unvergessen bleiben. * Fragen des jüdischen Ehegesetzes. Verlag J. Kauffmann-Frankfort a. M. 6Z Seiten, Preis broch. Mk. 1.— Unter diesem Titel hat die Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands den stenographischen Bericht ihrer Verhandlungen vom 22 .Mai 1929 in Ferm einer Broschüre der Oeffentlichkeit zum Zwecke der Aufklärung ur.d Auf» rütteiung übergeben. Durch diese Veröffentlichung.sind wir in der Lage, die überaus schwierigen Probleme kennen zu lernen, mitTdenen sich die geistigen Führer des liberalen Judentums auf dieser Tagung beschäftigt haben, lebenswichtige Probleme des religionsgesetzlichen Eherechtes, die nicht theo» rerisdier Natur sind, sondern an die amtierenden Rabbiner fast täglich herantreten und eine Lösung gebieterisch heischen. Dieses Thema ist keineswegs neu/ es war bereits Gegenstand eingehender Verhandlungen in den Synoden und Rabbiner» Versammlungen des vorigen Jahrhunderts, sowie auf den Tagungen der liberalen Rabbinervereinigung in den Jahren 1902 und 1908. Das Hauptreferat lag diesmal in den Händen des Br._ Rabb. Dr. Dienemann»Offenbach- Mit tiefer Gründlichkeit und souveräner Stoffbehemdiung verbreitete er sich über die Schwagerehe, über die Beschränkungen bei Priesterehen, über die Ehescheidung <Get> und die Fürsorge für eheverlassene Frauen <Agunoih) und wies insbesondere auf die Notstände bei den Fällen hin, wo der Mann sich weigert, den Get zu geben, obgleich die Ehe nachweisbar zerrüttet ist, oder wenn der Mann die Erteilung des Get zu Erpressungen benutzt, oder wenn der Mann geisteskrank, verschollen und unauffindbar ist. Seinen von tiefem Ernst und großem Verantwortungsgefühl gegenüber der Gesamtheit getragene; Darlegungen schickt Dieriemanr. (S. 7) eine sehr beachtenswerte Regel voran: Die Rabbiner liberaler Richtung halten aus Gründen des Zusammenhanges mit dem ganzen Gemeinschaftskörper Israel, aus Gründen der Wahrung der - 62