Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 3 - März
- Date
- 1930-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Heimabende finden in der Wohnui g der Brüder statt. Die Bewirtung erfolgt in den einfad steif Formen. Zu den Heimabenden werden* aüs räumlid eq Gründen nur Brüder geladen. Der Geistige Ausschuß ind'der Propaganda-Aus schuß bestimmen die Liste der ei izuladenden den verschiedenen Heimabenden vc eingeladen, so daß jjrder Bruder Brüder. Öei den immer andere Brüder Gelegenheit hat, an den Heimabenden teilzunehmen. Es fnden dabei Aussprachen statt über Fragen, die das L’ogenlelien bewegen. in etwas anderer Weise hat ) ubiläumsloge die Frage d| versucht. In den verschiedenen denn eine Frau mit können doch durchdie Timendorfe’r* r Heimabende zu dösen Stadtteilen werden Obmänner bestimmt, die jn :hrer Nähe wohnende Biüdcr in ihre Wohnungen zu Heimabenden einladen. Auch hier ist Bestimmung, daß die Heimabende in einfachster Ferm statt« ßnden, so daß niemand das- Bewußtsein hat, 'sich für eine Einladung revanchieren zu müssen, wild nicht zur Diskussion gestellt, la sich Bespiechungen aus der jeweiligen Situation heraus erg« ben. Die Julius-Fenchel-Lo der'Heimabende noch in anderer Weise vorgenommen. Sie hat den Versuch gemacht, die Heimabende einschließlich Schwestern stattfinden zu lassen. )amit sich nicht Gtuppen innerhalb der Logen bilden oder nicht eine gesellschaftliche Clique bi jenigen Brüder, die Heimabende des^Termins aufgefordert sich zu neiden. Je nach der An zahl der Meldenden zieht jeder Bruc er eine bestimmte Anzahl von Losen, so daß niemand sich sei Es wurde dadurch bewirkt, daß Sich kennen lernten, die sonst r Beziehung geblieben wären. Die Abraham-Geiger. Loge hat in anderer Form Heimabende eingeführt, indem sie die Sitzungen der Ausschüsse in den Wohnungen der verschiedenen Brüder statlfinden ließ. In gleicher Weise hat '.di( A Sitzungen ihrer Ausschüsse wie Wohnungen, der Brüder stattlinden Zirkel »gebildet worden, in der.eh Frau ncch der Sdiresternvereinigung angehören darf, wenn auch die zweite Frau des betreffenden Bruders ihre Mitgliedschaft anmeldet. Dal die Lösung dieses Problems Sdwierigkeiten machen sollte, ist kaum zu verstehen. Veiliert dem Moment der Sicheidung — und es •aus moralische Gründe dafür maßgtbend sein — die Qualifätlen, die sie vorher als geeignet erscheinen ließen, an den Aufgaben der Schwesternvereinigun; milzuwirken? Die Frage'sfellen, heißt: sie natürlich verheilen. Wäre es nicht unerhört, wenn <ein^ auf ethischer Grüne läge aufgebaute Gemeinschaft, wie es! doch die Logen se n wollen, von einer Schwest«rnvereinigu]ng verlangen würde, daß sie eine? ihrer Mitglieder ausschlidßen soll, nur weil i'gend weide gesellschaftliche Unannehmlichkeiten befürchtet werden? Das würde deefj allen Ordensjgrundsätzen ins- Ge. dir zum zweiten Mal es gar nicht erst zu läßt? Hier kann doch wenigstens die Gruppen den körnen, wurden die» gjeben wollen, am Beginn re Gäste aussuden konnte, hrüder und ihre Familien ielleidt \hne gegenseitige l »gebildet worden, in Brüder über Logenfragen unterhalten Eger-Loge hat sich als besonders neu eingefütinin Brqder mit ihren des Präsidenten eingcladen wurden Kreise der Brüder gehörig beträdt: Aus allen Erörterungen geht nach besserem Ker.nenlernen der B'üder unter einander eine der widtigsten Fragen der inner eine kleine Loge besser geeignet is durdzuführen als eine große - L Daß aber aud Berlin eiren sehr Einrichtung ven Heimabenden biet stellen.- In den'Städten, wo der leicht zum Kastergeist führt, sind bares Mittel, um allen Störungen zutreten. Bei der Erörterung der Frage Logen bewußt, daß sie ncch nifht haben, daß sie aber-als Sudende'; Ruhepunkr.im hastenden Treiben cies Lebens in der Lege zu gewinnen. Ein bestimmtes Thema mani nic^it vielmehr! von dem Bruder, heiratet, soviel Takt verlangen, daß er einer soliden peinlichen Situation kommen g e hat die Veranstaltung nur die Frage entscheidend sein, ob die i esdiedene Frau ftod, weiterhin Mitglied! der Sdifcesternvereinigung sein will. In diesen Falle sollte es der betreffence Brudej vermeiden, seine zhreite Frauj der gleiden Sdwe: ternvereinigung zuführea. Ja, id würde es für durdaü; erforderiid halten, daß dieser Bruder hu(h seiner gesdiedenen Frau und der Loge jede Rüfisidf entgegenbringt und durd unangenehmen Zufällen von vornherein Napürlid müßte die Entsdeidung ir seinen Austritt allen begegnet. dieser ganzen Frage ' von eintjm anderen Standpunkt aus getrefftn werden, wenn eine sdw'ere; Verfehlung eines Teiles festgcstellt werden kann, die zur’Sdeidung geführt hat. iba -Eger-Loge die des Beamtenrats in den lassen, aud sind private sid die Familien der konnten. Bei ejer Akibaertvoll erwiesen, daß die Familien in die Wohnung^ so daß sie sid gleid zum n konnten. hervor, daß der Wunsd Ballotage. Aus Bruderkr^isen wird uns gesdriiben r Esl ist eine übjeraus unerfreulide E die Ballotage, deren Resultat für die Beurteilung des Kandidaten von nidt Bedeutung ist, zunjeist unter der Unaufmerksamkeit und Unruhe der Brüder abspielt, weil diese zun größten Teil daran Wett der Ballotage, uninteressiert sind wie sie! zur —eit in den Logen vorgenonmen wird, alt redt Zudem muß der erden. An der Kug Propaganda ist. Daß diese innere Propaganda , ’ ist leidt verständlich, geeigneten Beden für die ist nidt in Abrede zu gesell.-daftlide Absdluß Heimabende ein wunderics Logenlebens entg«gcnidt sdlägen. Darf sdeinung, daß sid Igemein mensdtide zu untersdätzender i lung beteiligen sid Glieder des Vcrprüfu lgspussdusses — die den Beratungen dieses Aussdusses ihr Oa diese bereits mit Kandidaten gefällt waren sid die Berliner das Allheilmittel gefunden uf dem Wege sind, einen / Frauenfrä Je Wiederum wird in einigen Frage erörtert, ob eine von einer i >n. logen die sdwerwiegende 'Logenbruder gesdiedene * — 56 gering angesehen laut Satzung die M aber bereits bei Votum abgegeben haben — und meisten|s nur" nod der vorsdlagende und unterstützende Bruder, der Anmeldung ijir Urteil über den haben, so bringt die Ballotage keine neu: Entsdeidung. Sie ist als<^. milde arjsgediückt, nur eine Forntensade, bei der eine Willensrreinupg des Plenums < er Loge nidt zutage tritt. lps ist ja dojh aud selbstverständlid, daß sid niemand an deri Kugelung | beteiligt, der nidt <len Kandidaten aus eigener: Ansdauunjg kennt oder wenigstens über seinen Charakier, seinen puf und seine wirtsdiaftlide Lage genau unterrichtet ist. Das Resultat der Absti nmung ist also fast ausnahmslos bereitd vorher bekannt. M;in sollte sid darum endtid1 einmal entlsdließen, mit dieser reinen Formensade zu brejden. Wenn der Vorprüfungsau;sduß sein Votum abgegeben hat, w:nn die drei Mitglieder des Rederdekomitees das Resultat ihrer Untersudungen mitgeteilt haben, sollte cs genügen, wenn sid der erweitc rte Beamtenrat auf Grund;des vorliegenden Materials über die Aufnahme oder Ablehnung deä Kandidaten sdlüssig wird. Dieses Gremiutn ist audi jederzeit i|i der Lage, von sid aus in eine neue Y