Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1930
- Issue
- Nr. 1 - Januar
- Date
- 1930-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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gen Eerli Ewige Weisheit: Aas Spruchpoesie des Talmud und nebst Fabeln, Parabeln und Sa; Max Weinberg. 5. Auflage, In neu« Bearbeitung und Weinbergs Werk »Ewige Weiil einigt. Die poetisdie Uebertrs gi jüdischen wie in christlichen Kl gewürdigt worden. Dies ist Die Tochter des Verfassers, auc 1 fern Spruchbom der Weisen, der Rabbinischen Literatur Poetisch übertragen von lin, Otto Hendel Verlag, neuer Ausstattung erscheint iheit* ip einem Bande ver-' ung ist bereits früher in leisen in gebührender Weise in unserm Organ geschehen. Frau Philipp-Weinberg, hat in pietätvoller Weise die beiden Bändchen »Ewige Weisheit« und »Aus dem Spruchborn der Weisen« mit Hilfe des oben genannten Verlages nunmehr in die vorliegende Form susammenfassefl lassen._ j Die Billigkeit des schüfen Werkes (der Preis des Halblederbandes beläuft sich iuf RM. 5.—, der des Halbleinen- bandes auf RM. 4J0> : ermöglicht weitestgehende Ver- 1 wendung, insbesondere zu Geschenkzwedcen. Max Weinberg war Bruder der Montefiore-Loge. Logenberichte. Verband der Berliner Logen U. O. B. B. Am 20. November 1929 v :ranstaitete der Verband der Berliner Logen U. Q. B. B. eine F e s 11 og e aus Anlaß des Ordenstages. Die Ordenstage, vom.Br. Großpräsidenten Maretzki s. A. als eine seiner ersten Amtshandlungen eingerichtet, sind in Vergessenheit geraten. Der Gelanke ist durch die vortrefflichen Festnummern zum Orden: tage. vom Br. Groß-Sekretär Alfred Goldschmidt wieder n tu belebt worden. Seinem Anträge in der Großlogentagung 'x>m Jahre 1913 entsprechend erhielten die Ordenstage seit 1! >19 die Form, die sie jetzt haben. Die Feier fand in Form eu er geschlossenen Loge statt, an der Brüder aller Berliner Loge n teilnahmen. Ein Geigen. Anschluß daran hielt der Br. Präsident Josef Hirsch, solo eröffnete den Festakt. In 'Vorsitzende des Logen Verbandes, eine kurze Ansprache über den jedanken der Brüderlichkeit. Ufber Ursprung und Entwicklung des Ordens sprach Br. Expräsident Karl M. Ba e r <T. J. L.) und danach Br. Großpräsident B.aeck über Weg und Ziel. Diese An spräche war vom Geist der Brüderlichkeit beseelt und stellte als höchstes Ideal unseres Ordern den Gedanken der Brüderlichkeit au£ den Wunsch nach gc tigern Verstehen unter allen Brüdern .des Ordens. Zum Schluß wurde gleichf itls unter Musikbegleitung ein Treugelöbnis aller Anwesenden zum Ausdruck gebracht, in einer Form, die geeignet unseres Rituals zu werden. ist, einbleibender Bestandteil 30. Stiftungsfest der Stuttgart-Loge. Die am 17. Dezember 1899 als 39. Logje im Deutschen Orden gegründete Stuttgart-Loge hat am Sonntag, den 15. Dezember 1929 in feierlicher Weise das Fest ihres 30. Geburtstages begangen. Während-die Stuttgart-Loge mit 85 Brüdern gegründet wurden ist ihre Zahl jetzt auf 260 gestiegen. Eine Reihe von'segensreichen Einrichtungen, vor allem das Schwcstemheim, das Schwarzwaldheim in Mühringen, die Ferienkolonien, die Frauen vereinigung der Stuttgart-Loge, das eigene Heim mit der schönen Bibliothekj legen Zeugnis ab von dem, was in den Jahren des Bestehens der Loge geleistet wurde. Die Feier zerfiel in eine geschlossene Loge und in einen öffentlichen Festakt für Logenbrüder mit ihren Angehörigen. Die Morgenfeier in den Räumen des Logenheims war ' eine sehr erhebende. Als Vertreter der Großlpge war Bruder Expräsident Gumbel, Heilbronn zugegen. Fejrner waren eine Reihe von Brüdern auswärtiger, allerdings nur süddeutsdier Logen anwesend.- Den Mittelpunkt der Morgenfeier bildete ein Vortrag von Bruder Vizepräsident Rieger über »Moses Mendelssohn als Vorläufer des Ordensgedankjens.« In formvollendeter freier Rede schilderte der Redner Moses Mendelssohn als Menschen, Juden und Deutschen. Er versuchte den vielfach verbreiteten Irrtum zu widerlegen, als habe das Judentum Mendelssohns durch sein Deutschtum gelitten. Der Redner wies überzeugend nach, daß in Mendelssohn in der idealsten Weisedie 3 Gedanken gleichmäßig vertreten'.gewesen seien, und daß es ein1 schweres Unrecht sei, wenn sein Wirken für das Judentum pnd sein niemals wankendes Bekenntnis zum Judentum von gewisser Seite bezweifelt würden. , s Palästina Reise. Wie im Vorjahre, so wird eine jüdische Palästinar men ii sonders Brüder und Schwestern dem deutschen Distrikte teilnehi sehen worden, daß der S zeder soll. Schwestern und Brüder,' die die Absicht haben, werden gebeti Präsident Prof. Dr. Heinrich F I e m m i n g s t r. 12 in Verbindpi wird eine entsprechende Reise Oesterreich aus unternommen. auch in diesem Frühjahre i s e stattfinden, an der bedes Ordens Bne Briss aus werden. Es ist vorge» Jerusalem gefeiert werden in dieser Reise teilzunehmen len, sich bald mit Br. Ex- LoeWe,.Berlin NW40, ng zu setzen. Gleichzeitig fon England, Holland und : \z*! Palästinareise Massadah-Wien. Die w. Massadah-Loge in Wien veranstaltet eine Reise nach Palästina und Aegypten. , Die Reise beginnt am 26. März d. J. ab Wien, berührt die wichtigsten Städte, heiligen Stätten und Sehenswürdigkeiten, sieht eine gemeinsame Szederfeier in Jerusalem vor undendet am 23. April in Wien. * , Der Preis für die II. Klasse-Bahn und Sdiiffahrt beträgt 2150.ö. Sch., schließt sämtliche in Frage kommenden Kosten (außer denen j für Getränke) ein. Die Verpflegung beginnt mit der Einscniffung und endet mit der Ausschiffung an Bord des Lloyd in ‘Triest. j Anmeldungen müssen bis spätestens. Ende Januar erfolgen. i C. 20 —