Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1929
- Issue
- Nr. 12 - Dezember
- Date
- 1929-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
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Mit und intet wird engje Qixr Au: Aufschluß örp< rscha üdischen Emigra :i ^nationalen K< Fühlung gehalti «wanderungs- und Ober Wirtschaft li ionsgesellschaften des Auslandes fteji für den Wanderschutz en und das .»Korrespondenzblatt Siedlungswesen« bringt wichtigen idie Verhältnisse in den Ein» Wanderungständern, übe 1 der Durchwanderer etc. Diese Fürsorgetätig|c< jüdische Gemeinden und;cit Org; Gesellschaft fjr jüdische Familienforschung. In dejn letzten 25 Jahrjtn etwaha.t die familiengeschichtliehe Forschung in weiten Volicsschichjten Anteilnahme gefunden, nur jüdisdbe Kreise ließen dys wünschenswerte Maß vermissen. Der Grunjd hierfür scheint |in dem Fehlen einer Zentralstelle zu liegen. I j Deshalb wurde im )ahire 1924 die Gesellschaft für jüdische Familienforschung ins Leben! gerufen, die in: einem Rundschreiben auf ihr Bestehen aufmerksam macht. , j Von jeher und überall gab es Juden, die sich für ihj’e Herkunft,. Vorfahren und i deren tun und Treiben interessierten und Daten und Namen sammelten, aber zahlreicher sind diejenigen, die, an schriftlicher. Festlegung verhindert, in mündlicher Ueberlieferung das »Gedenken der Väter« auf die Enkel verpflanzten. Solcher Familientradition fehlt aber die oft vom Schicksal abhängige Zuverlässigkeit. Dazu kommen die starke Abwanderung von den Geburtsstätten, daseinjer ■ Tradition und Familiensinn wenig.holde Leben in Städten und die Ablenkung in den Großstädten, Auflösung djer Familie, Lockerung des Zusammenhanges. Während die ältejre' Generation in der Provinz zurückbleibt, wachsen die Kinder in der Großstadt auf, ohne die Großeltern zu kennen, und so verlieft siit die beste Gelegenheit zu lebendiger Anschauung der Vergangenheit , -Wenngleich ähnliche Erscheinungen auch in nichtjüdischen Familien beobachtet werden, können, so schaffen doch religiöse Indifferenz zwischen Nachlqc Kluft. Das bedeutet nicht sondern .für das gesamte Na^izug vom Lande jüdischen Welt, die Juden, ferngehajten, leben dennocty. erde, erwuchs ihnen die Alltagskämpfen zu trotzt Kiamtfier, die viele Jude und im Judentum festhält. Wer. somit mitarbei für jüdische Familienforsq haltung des Judentums. Rückenstärkung unserer Nachkommen. In der Sammlung-des in den Familien, Gemeint 4kten« weites Betätigungsfeld zu materials für das Archiv unc jüdische Familienchroniken Rundfragen im »Suchblatt« Kurze Ueber^icht. In G|öttingen wurde jjuf dem israelitischen Friedhof ein Denkmal | zur 'Erinnerung an die im Weltkrieg gefallenen Mitglieder der dortigen Gemeinde errichtet, Vertreter der Behörden] und der Kommandeur des Göttinger Reichswehr- Regiments wohnten der Feier bei und hielten Ansprachen. Der belgische Außenminister Emile Vandervelde, Führer der Arbeiter-Internationale, hat Palästina monatelang bereist und hielj nach seiner Rückkehr einen Vortrag über die palästinensischen Ereignisse.: Er nahm in eifriger Weise für die jjuden Partei, erklärte, daß diese an den arabischen UebergrtlFen völlig unschuldig seien, und daß die Angriffe der Bedui nen lediglich als Ressentiment kulturell tiefer stehender Bevölkert mgsgruppen aufzafassen seien.! * Am 15. Oktober gedaihten fast alle größeren Zeitungen Deutschlands des hundertsten Geburtstages des großen deutschen Politikers Eduard Lasker, des einstigen Gründers und Führers der nationalliberälen Partei (heutigen Deutschen Volkspar :ei). lieber. seir Leben vgl. das Gedenkblatt von Nr. 1, ferner Oktober-< “ und Monatsbericht Noveml dorfer bei der Installation die :I)T In Paris wurde am Dreyfus, das berühmte C mus, dessen j»Affäre« in Welt' in Atem hielt, sie 1906 völlig rehabilitiert Generalstäbler mit. Seine Wilhelm 192 ) Me Feilthenfeld im Monatsbericht der Großloge 1909 Am 15. Oktober Ordinarius für innere ein Internist von Weltrjül großer Ehrungen. Pick der Wiener Jüdischen Ge war er Generalarzt der schiedenen Werke über 1 in alle Kultursprachen und Gedichtbände, die me! mus sind, hat er nebenbe — 247 Sinrciscbcstimmungen, St atis tiken r a blich 2. des Verein» entlastet ■ erh^l anisationgkn in Deutschland. inmen und Vorfahren eine kulti relle t iir einen Verlust für den einzelnen :identum. erhält die Lebenskraft der nichtseit Jahrhunderten vom Bodenbesitz Aus der Familie, dieser JMutter- Fähigkeir, allen Verfolgungen und n Die Familie also wurde die mit dem Wurzelboden verbndet t an den Zielen der Gesellshalt mg, wirkt nicht nur für die Ers indem auch für "Ertüchtigung und ~ ungeheuren verborgenen Mätdri takten, den sogenannten »Jup aus der uralten Sjciutzjudenzeit.etc., liegt ein Gewinnung -reichen Forschuni lie Zeitschrift (die »Mitteilungc imd Stammtafeln werdenrverei i szwedeen Aufschluß über Fami mitglieder oder -bezichu i;cn. Gesellschaftsäbende bi Vorträge und durch Geda Die Bestrebungen det derung. tenaustausch weitere Anregur Gesellschaft verdienen jede. iais ennoeh «s-V n«>, tätigt, ieneten gen. I "Öres tnummer) 1925 (Logenpa'trone> _ 1904 Nr. 8: Rede des Br. Tnntn- Kduard Lasker-Loge in Brom >erg.. AI 14. Oktober der Oberst p|f*r des französischen Antisetk len neunziger Jahren die g :ig Jahre alt. Dreyfus, der splurde, machte den Weltkrieg Memoiren ers'chiefiei» 1904. fred itisanze erst als n i >s i II :lr •I : wurde Professor; Dr. Alois :c|izin an der Wiener Univer$i 70 Jahre alt und Gegen a. Präsident und 1. Vorsitz inde. Während des Weltkrijei erreichischen Armee. Seine gen- und Darmkrankheiten b rsetzt. '— Audi einige Dri ils bloß sympathischer Dilettant ■ Veröffentlicht. Eih Schauspiel Pick, tät, stand ejnder ges versind icn tisvon unc