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Der Orden Bne Briss · 1929-12-01 · Nr. 12 - Dezember · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 12 - Dezember
Date
1929-12-01
Page
[Seite] (sequence 19)
Language
German
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brüder, die des Jücischen Frauenbundes e für tuberkulös gefährdete Kindel und o e I - Lübeck. „Heim Heilstätt Von Dr. J Zusan men mit dem Jüdischen Frauenbund und anderen jüdischen Organisationen hat die Großloge einen offenen Fonds begründet, aus dem tuberkulöskranken oder -gefährdeten Personen, für die von anderer Seite keine Unterstützungzu haben ist, Kurbeihilfen geleiste t werden. Es ist deshalb wichtig, -diiß alle Kreise, die sich mit jüdischer Wohlfahrt befassen», besonders also auch unsere Logen- Anstalten kennen. in Wyk kuf Föhr“, weibliche ein rech:es Daheim zu bereiten, an das bar zurückdenken werdtii. jedes Kind genau ärzt ich jedes . einzelne vom Ar :t ganzen Zeit .des Äufen:ha jugendliche.' in denen man solche Personen unterbringen kann. Zu diesen gehört das erst sdt etwa 3Jahren bestehende, vom Jüdischen E'rauenbund ins Leben gerufene Heim für tuberkulös gefährdete Kinder und | Jugendliche in/Wyk a./Föhr. Gelegenheit hatte, jdieses Heim kennen zu lernen. Ist es mir Bedürfnis, auch die Brpder, besonders meine Kollegen unter ihnen, mit ihm bekannt tu machen. Die A istalt dientnur sozialen Zwecken. Deshalb . ist der Pflegenatz trotz ritueller Beköstigung auf nur 4 Mark festgesetzt. | | In Anbetracht der außerordentlichen Wichtigkeit solcher Wyker Heim einen dem auch eine Turnlehterir Ungeordneten Atemübungei Das Essen ist einlach und besonders reichlich Heilstätten Ilie Kur dauert »8 Wochen/ canr aber, wejnn es der Ansta tsatzt für notwendig hält, entsprec lene verlängert werden. ö Die Heilstätte ist <!as anzftjaiir hindurch geöffnet. Wij genaue Beobachtungen i rgeien haben, sind gerade die He'bst- In und W nterkurin von 3es diesem Jahre i>t dtreh Erwerb eines Nachbargrundhat auch das Reich I Zuschuß glewährt. Die Anstalt, die für etwa 50 Kinder und Jugendliche Platz bietet, liegt auf dem sofenannten Südstrand, der'sich wegen seines milden Seeklimas allmählich zu einem großen Kinderheiiji zu entwickeln scheint. Es reiht sich dort, ein der Volkswohlfahrt dienendes Heim an das andere. Und fortgesetzt werden neue eingerichtet. Die Wahl des Ortes ist also als besonders glücklich zu [bezeichnen. Haus, das natürlich allen Anforderungen der Hygiene genügt, ist] behaglich und freundlich ein- Hier hat Liebe gewaltet, um den Pfleglingen, die sjtüdces eine wesentlich^ wotden, Anzahl/Kinder aufget om kann jetzt aüch bei ets»; heilen Das modernen gerichtet. eine ausreichende W :r soll nun in in ihr Heilung finden die durh ihre an Tuberl erschein cn, oder solche IfCnoche i- oder Drüsen ti kulose erkrankte Kinder ausgesolossen. der .jüdischen Tuberkulc sefi könnenuns freuen sic nicht immer aus glücklichen häuslichen Verhältnissen kommen, Weise zu fördern suchen. Br. E Alter ein Br. E bald nach in Breslac Aus dem Büro der Großloge. Br. Ma x Ellguther-Neisse 70 Jahre; * \ Die Kunstsammh ng llguther tritt am 8. Dezember in das psalmistisdie llguther — ein Ober;chlesier von Geburt — hat üdisch-Theologischen Seminar Neisse übernommen. Seiijer seiner Ausbildung am das Rabbinatsamt in oberschlesischen Heimat treu bleibend, war er unablässig bemüht, sowohl in seiner eigenen Gerne nde, als auch in ihrer Umgebung Liebe zum Judentum zki wecken und die Kennthis Judentum zu fördern. Seine von ihm veröffentlichten digten und Abhandlungen wie: »Die jüdischen Feste und ei ifte von Pre ihre Gebräuche«, »Die soziale Gesetzgebung in der Bibel« etc. fanden gebührende Beachtung. Durch sein Wirken in Tiersdiutzveridnen war er in der La je, manches Vorurteil gegen das Judertum und seine Lehren au entkräften. Er. war auch Anreger und Mitbegründer der w. Humboldt- Loge, Neisse und gehört zu ihren eifrigsten Mitgliedern. Wir wünschen dem verehrten Jubilar, der allzeit bei seinem T in als ein Mann der Treue sich bewährt hat, noch viele Jahr: freudigen und erfolgreichen Schaffens. Assyrien, Aegypt Mittelalter, Schi Friedhöfe und Kultusgeräte, F tst^, Künstler, Jüdisdes Logen, welche die >e potigen, wollen sich direkt Gemeinde, Berlin N 24, sie freudig und d[jnk Bald nadi. der Ankunft untersucht.! Die Kur wird vorgeschriebein und während i ts von ihm überwacht. , Fü ■ di: Durchführung der ärztliheti Vorschriften sorgt unter Leitung der Oberin das gut aus gebildete, reichliche Pflegepersoha gehört, die mit den Kinder4 dii votmmmt. aber kräftig, schmackhaft ge wir I für de r;odii enders günstiger Wirkung. , Ei Weiterung des Heipis möglid ge- Durdv diese ist nicht nur erreicht, daß eine größere i len werden können, sondert es verkommenden ansteckenden Kijanksplierung vorgenommen' werden, die^e Heilstätte geschickt werden und der. Hauptsache sind es K nder, kpl^se erkrankte Umgebung gefährdet selbst an Skrofulöse, an Haut-, ubflrkulose leiden; An Lungentibersind v^n der jAufnahme durhaus leuchtet ein, v'eld en Segen diesie jüngste Schöpfung rsorge zu stiften berufen ist. besitzen unc^'sollten sie in Wir jeder der Jüdischen Gemeinde Berlin gibt nhalt einen Katalog ihres Li btt ilder-Archivs mit folgendem heraus: Ka Zur Beachtung! Morgen« (Zweimona Herausgebers, Br. Pro ’c Zahl geeigneter Mitarb : .gewiß gern bereit s storbenen. Bruder zu für das Abonnement der — 245 rten, flogen, Ifen, fische Palästina, Vörderasien, Illu»trierte -BüchA-, Synai Grabsteine, Münzen und Medii Jüdische Küpstier, -Nichtjü Leben det Gegenwart. Lichtbilder für Vortragszwed e be» in die Kunstsammlung der Jüdischen Or ihienburger Straße 29, wenden C. SSI 1! ite r rfi I I, . Ejie Redaktion der Zeitschrift »Der irift> wird durch die Witw: des or Julius Go-t-dstein, uni eine weitergeführt,. Die BrüJer-werden eine Dänkespfli'dit gegen , dei verlen, indem sie in erhöhtem Maße Zeitschrift bedacht seih werden

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