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Der Orden Bne Briss · 1929-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1929-06-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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* Briefe an den O.B.B Juden-Mjssion! Die QroBloge des 11. Itistriktes-Konstantinopel richtet unter Datum des 13. 5. 29 unter Beziehung auf den Appell der palästinensischen (IroBloge folgende Zuschrift, die hier in Uebersetzung wiedergegeben wird, an die Oroßlöge des deutschen Disti ktes: > Wir sind uns umsomehr der Qefahr bewußt, die von den Schulen und Einrichtungei der christlichen Missionare für die jüdische Jugend droht, als das Judentum unseres Distriktes sich Jn gleicher W:ise Schwierigkeiten ausgesetzt sieht, wie das Judentum in Palästina. Auch wir haben eine fortschreitende »De udaisation« unserer Jugend zu beklagen, und wir bemüh :n uns, die Mittel zur Abhilfe zu finden. Das Lyzeum, das wir hier!|yor 15 Jahren gegründet haben, hat kein anderes Ziel. 1 Leider sind die Mittel,' über die Urir verfügen, sehr schwach, unvergleichlicl i schwächer, { als die des palästinensischen Judentums. Wir führen einen schweren Kampf gegen das starke Voi gehen der Missionen und Kongregationen. .Wenn die jü iischen Organisationen sich klar sind über die Notwendi (keif, gegen die christliche Propaganda Schritte zu unternehmen, dann müssen sie auch an uns denken, an unse- Land, in dgm diese Propaganda sich auswirkt. — Sie verstehen danäch, daß unser Distrikt nicht in der Lage ist, unseren Glaubensgenossen in Palästina in ihrem Kampfe gegen die christlichen Missionare mit Mitteln beizustlehen. Wir empfinden dies mit Bedauern und Betrübnis.! <tr Zuschrift des Prää i hausen, Bruder Kenntnis, in welch oder literarische Etj. betreffen, in der Ja gewählte Form de mäßig bezeichnet wird der Gedanke] abspannung der Bl l1',—2 Stunden nl Zeit möglichst viel Präsident zum Ein Protokolls irgend und Bedeutung unii Für die Dauer einer 15 Minuten vorgesr die Verlesung des Oroßloge oder sein zeitig und pflicht j< Zeit für ein Hefen werden in jeder jSi Bedeutung berührt d; führungen durch Zeit beispielsweise. »Der Muttertag«, : und kulturellen Grui (Anläßlich der Auffi identen der Jacob Plaut-Loge, rohnhausen, bringen wir .zur Weise Gegenstände, die Tagesfragen ' iignisse von Interesse oder Aehnliches iRob Plaut-Loge behandelt werden. Die Behandlung d^rf als sehr zweck- Werden. ln sehr Ökonomischer Weise zugrunde gelegt, daß bei der Tagesider die gesamte Sitzung die Zeit yon <ht überschreiten soll. Um in diese Material hineinzubrjngen, beginnt der gang der Sitzung' vor Verlesung des :inen Gegenstand von Zeitinteresse «r Logengesichtspunkten zu behandeln, solchen Mitteilung sind ungefähr 10 bis <|hen. Ohne Diskussion, schließt sjich Protokolls an. Die Eingänge der st notwendige Dijige werden rechtärhäß erledigt. Es bleibt immer noch at mit Diskussion. .Auf-solche Wesse ilzung mindestens j£: Gegenstände \jon Innerhalb der - .einleitenden Ausn Präsidenten wären in der letzten f< ilgende't'hemerf herangezogen wördtn' Ausgestaltung der Lpgensitjsung. Br. Samuel B o w m a n , strikts IL aus St. Louis, weiltfc Tage-in Berlin. Er nahm a Einweihung des zweiten Logei heims in Lichterfelde-Ost teil die Sitzung der Berthold Aue Exgroßpräsident des Dimit seiner: Oattin einige 12. Mai an der Feier der n|anbaus des Berliner Logen- und besuchte am 13. Mai ■jbach-Loge. 1 I Jeher Rechtsreform«, »die rechtlichen i ndlagen des Kaufmanns von Venedig« ührung im Theater irr Nordhausejn.) Aus einer In ähnlicher För heim und die Spinö; zugestalten sich peri Kurze Uebersicht. in hat die August’ Lamey-Loge, Mahnza-Loge, Berlin, ihre Sitzungen ausüht. Der berühmte Dr steiler Professor über Chopin, Vekdi, viele Sprachen üaersi 57 Jahren in Pajästii. uni fand in Hamburg die York einberufene Weltf r a u e n statt. Zahlreiche Das Der Danzigjer eines Stahlhelmtjage! kreuzlergruppen der Altstadt um Fensterscheiben. In der Zeit vom 3. — 6. von Frau Rebekah Kohut, New konferenz jüdischer Delegierte aus 14 Ländern ha ten sich angemeldet. Programm der Tagung enthielt folgende Themen: 1. Die jüdischen' Heirats Gegensätze zu dem Zivilre :ht. 2. Erziehungsfraßen: a) Bevölkerungspolitische Aufgaben der jüdischen Frau (Erhaltung der Familie,. Koiflikte der Generationen), in den Ruhestarjd gi b) Settlementsarbeit,. Jugendpflege uni Jugendbewegung, c) Berufsberatung und Berufsumschichtung. 3. Soziale und Oemeindefragen: a) Die Frau b) Gleichberechtigung und M dischen Gemeinde, c) Soziale schießetTen Ländern. 4. a) Di In Berlin ütarb jüdischen Pädap ogeti Knaben-Mittelsc bildungsanstalt tule Dr. großem Eifer a len in Handel und Industrie, tarbeit der Frau in der jü- Frauenarbeit in den vere Bedeutung (des Völkerjnteri i hielt über bundel für den Frauen- und , iAädchenschutz, b) Die Bedeutung der Kulturarbeit in Palästina für die Frauen, c) Notwendigkeit und Aufgaben eines internationalen jüdischen Frauenbundes. ’ Auf dem in Berlin tagte, achtetes Refera bungen und S) nag* meinschaft mit der staltet wurden. Die Tiberias z. B. Werfei stige jüdische Kuns _ 109 Nord- Berliner Musikgejehrte und Schrift- Adolf Weidmann, dessen Bücher die »Kunst des Dirigierens« usw. in etzt worden sind, starb im Alter von ‘3., i 3ürgerffieister verbot die Abhaltung Um sich zu rächen, zogen Hakfenäihrend der Nacht .durch die Straßen 1 schlugen in jüdischen Geschäften die neunundachtzigjährig der IMestor ßer der frühere Direktor der Berliner der jüdischen Gemeinde und Lehrer- 1 Aichaei Holzman. Er war Ostern 1911 < treten, hatte sich aber bis zuletzt mit jüdischen Schulfragen gewidmet. atipnalen Archäotogen-Kongreß, Professor Dr: Sukenik ein viel den Stand der jüdischen Ausgjr;< genforschung in Galiläa, die in Deutschen Orientgesellschaft« ve neuen Synagogen-Ausgrabungen ein ganz neues Licht auf die und Kultur. / ' ler be- Oeranbei in-

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