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Der Orden Bne Briss · 1929-06-01 · Nr. 6 - Juni · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 6 - Juni
Date
1929-06-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Berlin, Juni 1929. Nummef (BittgEtraaener Verein. •tarnt Verlag Der «roßloge. tyajtm: 80 62, Vletfl|traBel2. ©eUpljoii: ämt 8 5, garbarofla 4519. fjotfdjtiklunitq: getan 16^ 38 Batfjliturh rämtltdiet nrttftel au» toteren BHttetlunflen bjftboten. tiduUt: Großpräsidenf Or. Edmund für die geistigen Interessen. — anderen Distrikten. — Zeitschrift' Logenberichte. — Aufruf. — Zu- I ohn-Wien gestorben. — Die Jugend und ihr Heim. — Ein jüdisch (unstausschuß der Großloge. — Briefe an den ).B B. — Kurz ten anderer Distrikte. — Der ReichsausschuB fü rutsisch-jüdisch und Abgänge!in d#n Logen des VIII. Distrikts I. Oktober I92X/3I ' tr Merstersänger. — ’ Sonderausschuß Liebersicht. — Aus Amerika. — Aus FlüchtlingBhilfe.. — .Bücherschau Afärz 1929 - Mitteilungen. Großpfäsident Dr. Edmund Kohp-Wien I gestorben. Am 11. Mai 1929 Iverschied nach langjährigemschweren Leiden der Führer unseres benachbarten österreichischen Disjriktes, Br. OroBpräsident Dr. Ednjund Kohn, Wien. Eine sympathische Persönlichkeit, die es verstanden hat, Liebej zu j erringen, ist mit ihm dahingegangen. — GrojB von Wuchs, schlicht, zuverlässig, freundlich, gütig und hilfreich — so steht er in der Erinnerung aller derer, die das Glück hatten, mit thm In nähere Beziehung zu treten. — Dje Fülle von; Liebe und Wohlwollen, cjie sein Familienleben ih den verschiedenen Oenerationen auszeichnete,j strömte auch auf seine Ordenstätigkeit und alli das Tun über, in dem er sich in seinem Beruf als Arzt und in seiner öffentlichen gemeinnützigen Tätigkeit bewegte. I | Es war ihm das plück beschieden, seine Eltern bis in sein Alter j hinein zu besitzen. Als $ohn eines angesehenen Bezirksarztes wurde tjlr. Kohn am 2. Januar 1862 in Königs wart geboren. Der Vater start, als der Sohn 63 Jahre alt war. Seine Mutter ging ihm wenige Wochen vor seinem eigenen Abhben im Tode voran. In glücklichster Ehe lebte pr mit seiner Oattin Ernestine geb. Olaser. Seine beiden Söhne — in angesehenen : Stellungen stets nur solchen V Freude. tätig — bereiteten ihm Den Familiensinn, der aus erhältnisseh erwuchs, übertrüg er gewissermaßen auf se ne berufliche Tätigkeit, nie ihm die Liebe und Verehrung seiner Patiemen erwarb, ajf seine Wohlfahrtsämter und nicht zuletzt’auf den Bruderbund, in dem er mH seiijem ganzen Herzen wirk e. Nach versität siedelte er nach Wien für Frauenkrankheiten kenkassen mentsarzt Sein seinem S udium in der Prager IjJni- Anfang der neunziger Jahre über, b ldete sich zum Speziajarzt aus und war in Bezirkskrandurch 30 Jahre hindurch mit seltener Gewissenhaftigkeit tiitig. In seinen militärischen Beziehungen brach e er es bis zum l^egieinsetzen, ein Bereit: sönlichkeit. in die w. Ordensiet >en war ein stetes''Sichsein mit seiner ganzen — Im Jahre 189.4 wurde Br. Kohn »Bohemia« in Prag eingeführt. Aus seinen Freunden wurden seine Bruder. wurden von mit denen er am 13 ihm 40 Mitglieder zusammengebracht, Oktober 1895 die w. »Wien« gründete. Er wurdü ihr erster Präsident. Ir nerhalb der 34 Jahre, die er ihr angehörte, wurde * er 5 mal zur Präside itenschaft berufen. Bei allen Per- So — 101 —

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