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Der Orden Bne Briss · 1929-04-01 · Nr. 4 - April · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 4 - April
Date
1929-04-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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I t und Asien. Menasse ben Israel teilt darin feinen Glaubensgenossen mit, daß er iii Begriff sei, eine Reise nach England anzutreten und Sie bitte, für den Erfolg seines Unternehmens zu beten. Der Brief, der bisher unbekannt war, ist in den Staatsarchiven von Venedig gefunden worden. 1 Ueber einen sehr allen jüdischen Fiiiedhof berichtet Bemard Shillman. Der Friednot befindet! sich in Ba'lybough hei Dublin in Irland. Dort konnten Fremde leicht gen und fanden gut« Aufnahme., So Quäker und zösische Hugenotten, [später auch Juden. Diese erben nach den Forschungen von Shillman Grund und en für einen Friedhof im Jahre ] 1718, wenige Jahre, nachdem in London Idie erste spanisch-portugiesische Synagoge gegründet war. Der Friedhof war bis 1908 im Gebrauch, also 190 Jahre. Sicher ein Beweis dafür, daß die Iren auch schon-vor 1718 Zuflucht suchenden Juden bereitwilligst Aufnahme g:währten. ~j friedlaender. Die Monatsschrift ' flr Geschichte und Wissenschaft des Judentums :röffnet ihren neuen Jahrgang mit einem höchst anziehenden kurzen! Aufsatz von A. Lewkowitz über »Less ngs Religion«, der den Dichter als den Vertreter eines eligiösen Individualismus darstellt und die dauernde Bedeutung wie dije zeitliche Gebundenheit seines Standpunktes betont. Von großem allgemeinen Inieresse sind ferner die Untersuchungen vori Julius Rotholz über c ie Zunahme der jüdischen Einwohner in den Vordrtg enternden Oroß-Berlins; überraschend wirkt hier die Feststellung, daß das zahlenmäßige Verhältnis der O' [schlechter zu einander in den verschiedenen. I^onfesaior en Unterschiedel auf weist, die Rotholz in durchaus ein euchtender Weise zu erklären sucht, wie überhaupt das trockene Material! geistvoll verwertet wird, und insbes>ndere aus Feststellungen über die Wohnungsnot soziale hische Forderungen abgeleitet werden. Der scharfsinni re bericht Ch. Ahlbecks über neuere Miscbnaliteratur st 'namentlich deswegen von Bedeutung, weil er an einem nichtjüdischen Kommentar zu den Sprüchen der Vä> er sachkundig veranschaulicht, wie sehr die Befangenheit selbst die schpnsten Perlen unseres Schrifttums berat zusetzen sucht. Außer diesen Aufsätzen finden sich [wertvolle fachwidsenschaftliche Untersuchungen, wie ein leitrag zur Erdkunde Palästinas und eine Studie über dab Leben eines jüdischen Arztes im 18. Jahrhundert Jüdisches Jahrbuch 1959. {ScherbeV & Go., Verlag. Berlin-Charlottenbuitg 4). Der I (literarische) Teil des jüdischen Jah buches wird wieder durch einen Aufsatz eingeleitet, der c as ver- * flossene Geschäftsjahr der Berliner- Jüdischen Gemeinde behandelt. Es folgt aus berufene' Feder eine ausgezeichnete linformatorische Darstellung filier‘den Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden: a) Gründungsgeschichte, b) Verlassung,' c) bisherige Tätigkeit. Em Aufsatz über. »Die jüdische Frau in der. Wohl f ah r1spf 1 eget bietet wertvolles Material. In einer erschöpfenden Abh ndlung über »Die Misch sh e« beleuchtet Univ.-Pro’f. Ilr. Hagnau e r-Frankfurt a. M in 8 Teilen dieses' für fie Gegenwart und Zukunft der jüdischen Gemeinsc laft so wichtige Problem. Diese Abhandlung erhält bes inderen Wert durch bisher unveröffentlichte Tabellen sowi s durch ein außerordentlich imlangreiches Quellenmaterii I. Des 200. Geburtstages Moses Mendelssohns 6. September 1929) ist dur:h Wort und Bild gedacht vorden. Der I. (literarische) Teil des Jüdischen Jahrbuches 1929 schließt mit einer Würdigung des zu früh verstorbenen Sanititsrat Dr. Gustav Br ad t, des Mitbegründ« rs und Vorkämpfers der Akademie für die Wissenschift des Judentums. , Der II. Teil »Organisationen und Vereine.« Der III. Teil behandelt wie in den .früheren Jahrgängen die »Organe und Einriebtungun der Berliner jüdischen Gemeinden«. Durch den (neuen) IVJ Teil erfahrt das Jtjdiselie Jahrbuch 1929 eine wesentliche Bereicherung. Hier sind in alphabetischer Reihenfolge die wichtigsten Ad re angaben der jüqis-chen.Geme’inden Deutschland zusammengestellt. Eingegangen: schnitte zu a u sg Buche Jeschu b einer Einleitung von Jäkob, Steinhardt —< neun e wählten Versen au en Elieser ben. Sir Arnold Zweig. , Albert Einstei q. 14. März 1929. Dargsl der Freunde des jüdisi »senil ganz rl o I z - idem nli mit Sondno-Gesell»:haft: Gelegentliche Zum fünfzigsten ‘ _Gepi iracht von der Soncinolihen Buches zu Berlin. Das kleine Büchlein enthält Briefe, Aeußärungen Mitteilungen, Ausspru che, die den Menschen Einstein in seiner ganzen Natürlic ikeit kennzeichnen. s, von urtstag Gesellschaft i Die Frelhe teilt mit, daß sie in dii Verlust von 2 Brüdern zt nicht zu verzeichnen hatte Die geschlossenen schnittlich von etwa 60°/0 Logen haben sich die Sch w> zu den Vorträgen, den (J zahlreich eingetunden. Nächst Fragen aus al schichte, der allgemeinen »Palästina« fanden besonlei gründende Sterbekasse de bandes, Berufswahl und Oroßlogentagung statt. t-Loge, Oppeln r Sitzungsperiode 1928/29' den beklagen, Neuaufnahmen aber Logensitzungen Waren durchder B.rüder besucht. In offenen estern und die dortige Jugend hanukkah- und Sdhubert Feiern en Gebieten der jüdischen Qe- Literatur, des Logenlebens und ' re Diskussionenj über die zu s Oberschlesischen Logenverlerufsumschichtung, sowie die Die Glückt i übersendet einen ausfühfli laufene Logenjahr, der Zu und ernsten Arbeit erkenr 15 geschlossene Sit/un besuch von etwas über'40j Brüdern sehr zahlreich l*ogenberichte. ch mit zeitgemäßen Vorträgen ausgestattet, die au auf hohem Niveau st :hende Diskussionen hervt Berichte über Vorkom nnisse und Tagungen besoi * ' ' L Brüdern ein Bild vom Li Interesses gaben den Orden. Mit Rücksicht auf größeren geselligen Ausnahme der unter rege, triefen, nderen .eiben im die Wirtschaftslage wurde von Veranstaltungen abgelebt n, mit starker Beteiligung' begingenert Chanukkäh-Feier. Dagegen war das gesellige Bei» immensein nach den Sitzung! n sehr rege, und der Bes ich der Samstagnacbmittage be riedigend. n. n. uf-Loge, Essen liehen Bericht über das abge- Jriedenheit mit ihrejr vielseitigen ,en läßt. . gen mit einem purchschnitts- %, und 5 von Schwestern und Berichtigungen; Der aus der w. Märkischen Loge ausgeschiedene Br. Carl Weinberg wphnt Dortmund, Brückstr iße 70. Br. Carl Weinberg in Lütgendortmun« gehört der Loge nach wie vor] an. ln dem Bericht März. Nt;. 3, 1929 — besuchte offene logen waren worden d^s Hessischen Logenverbandes - ' Komitee denten ärwähnt ist Unter den. das General vertretenden Brüdern dfer Name des Br. Expräsji M. Werner, Frankfur: a. M. versehentlich nicht Wir holen diejs hiermit nach. 1 Brüder denket bei def Darreichung von Spenden aueb an die Großlb i .V-

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