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Der Orden Bne Briss · 1929-01-01 · Nr. 1 - Januar · p. [Seite]

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Journal
Der Orden Bne Briss
Volume
1929
Issue
Nr. 1 - Januar
Date
1929-01-01
Page
[Seite] (sequence 16)
Language
German
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Verband osijüdischer Organisationen Deutschlands.! Zu der IV. Reichski>nferenz d. V. oslj. Organ., die amj 13 und 14. Janujar d. |. im Sitzung* sasl der jüd. Oemeinde, iBerlin, tagje, haben sich viele jDRegierte der ostjfidischenl Vereinigungen aus allen Teilen {Deutschlands eingefunden. Auch Veltreter der zentralen {jüdischen Organisationen,.darunter auch umerer Großloge, nehmen an der Täging teil. Auf der Korierene wurden atlßer dem Tätigkeitsbericht folgend^ Punkte behandelt: Dfe allgemeine Lage der 'Ostjuden. J-. Unsere nächsten Aufgaben. — Osljudentuiti und jüdisjche Oemeinde. — Jugendarbeit und Erziehung. — Kultuielli: Institutionen. Die Aussprache Ober das Gemei sätze in der jüd manchen hohen Ge In Studenteji nahmen antisemitii Paris fand vereine jegen d smus beir: in d c Wahlrecht :wär sehr erregt und ließ Erkennen, vie scharf die Gegen- Mitwirkin dai Der Leiter eine um handlundi üdische r Krassin fjangreichc en mit ng eines Aus Amerika. LXXX. | »B’nai B’rith Magazine«,! Sepj/Okt. 1928. | i. Die vorliegenden Nummert unseres Organs hpllen von Berichten über die ^Bestrebungen zu :Oünsten der Erwärmung der jüdischen Jugend [für ihren angestammten Olauben wider. Im iVjordergrunde steht die »Hillelstiftung«. Jede Zweigniederlassung hat bereit^ ihre eigenen Monatsberichte. Leider hat dieises erfolgreiche Ordensunternehmen einen schweren Schlag erlitten: ihr erster Direktor, ’Bjenjamin M. Frankel, ist in jugendlichem Alter gestorben, der Orden hat aber in der Persi >n dtes Rabbiners Louis L. Mann inj Chicago einen vielversprechenden Ersatz gefunden. C ie Oesamtleitung dpr Hilleistiftung hat drei neue; Mitglieder iri den Verwaltungsausschuß kioptleit: Morris p. Waldmann, Philipp L. Ssmafi und Rabbiner Abba Hijlel Silver (Cleveland). Angesichts der Auszeichnung d<:S Vorsitzenden der Hilleistiftung für die Universität Wisconsin, LjouisBehr, wegen seines »christli :hen Charakters«, haben hervorragende nichtjüi lisebe Oelehrte unserer Ordensleitung [ihre Srmplathie ausgesprochen. Der Rektor der Univ rrsität des Staates Californien, W. W. C a m p 3 e 11, schreibt: »In ansehnlichem Ausmaße hilft die Hillelstiftung der Universität bei ihrem wientigen Werk der Charakterbildung, eine Leistung, weiche unserem Freistaat unzweifelhaft Olfick Eckelberry, Assistent Universität Ohio: »Während Bestehens an unserer HRchschi in der der Erfüllung y und sije O I en ii consin: Orten sind, die zueiner Zerbröckelung neinden führen können. <n etAe Konferenz sämtlicher jüdischer europäischer Länder statt, die Maßallenthalben grassierenden Hochschul-, iet ifrktis-ForS' Expedit Polarier Deut? Zeppelin eher Samoilowitsch-Petrograd, on, trifft Vorbereitungen für schungsreise. Er tritt -in Verdien Regierung-ein, um -die' Luftschiffe^ zu erreichen. bringt«. O. W. das Rektors der st drei Jahre ihres il!e hat dieHtllelstiftung einen höchst günstige* Einfluß auf die 750 jüdischen Studierenden ausgleübt«. Clarence <C o o k L i 111 e, Rektor dbr Um rersität Michigan: Die Hjllelstiftdng maept auf mich deaEindruck einer C rganisai ion mit j Aufbautendenz, die sich Stille, aber darum um so tatkräftiger, in ihrer Zele auswirkt1 An der Universität Mitjhigan is| sie so recht am Platze, füllt ihn in vorbildlicher Weise aus«-. Frar k, Rektor der Universität Wis- »Wern die Zweigstifiung an unserer Universität typ sch ist für ihr gesamtes‘Wirken, so leiste t diepnsamtorganisation etwas unschätzert volles in geistiger und kultureller Hinsicht«. Endlich David KirTley, Rektor der Universitä Illinois »Die Hillelstiftung an Hochs :hule wird trefflich geleitet und leistet (Gutes«. [ Be der G roßlogentjagung im 2. Distrikt zu. Columpus (Ohio), die unter dem Zeichen. »Jugenderziehung« strnd, wurde mitgeteilt, daß jetzt, mit dem Begipi des Winterhalbjahres, den fünf Zweigstiftungei eine sjechste, an der. Comill- Universität, atigegliederj werden soll. An den Universitäten mit einer geringen Anzahl jüdischer Studierender sollen gleichfalls Institutionen zur Gewinnung dieser Glaubensgenossen- und zu ihrer Heranbildung zu künftigen Führern ins Leben gerufen werden. Jede Stiftung steht unter einem Rai »biner, der dem Dozentenkollegium der belr. Universität angehört und somit die Brücke schläg: zwischen Studentenschaft und Aufsichtsbehörde. Demgemäß ist es ihm ein Leichtes, den!l :estsaal der Universität zu Qottesdienstzwecken zu bekommen. Der Rabbiner hält vor diesen jüdischep Studenten Vorlesungen über jüdische Religion^ Philosophie' und Oeschichte. Da auch nichtjüdische Hörer sich ein- — 15 —

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