Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- Beilage 1928 (1928)
- Issue
- März (3.1928)
- Date
- 1928-03-01
- Page
- Seite 11 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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! Bei diesem handelt es sich darum, zelnen Log:n Brüder zu finjden, w c er Gemeinden Archivalien, die jan ver dem Moder und dem Untergang: sind, ermitteln und sie denj von und dem D. J. gemeinschaftlich Gesamtarchiv der Deutschen Judje sollen. Eine wegen des fast wartenden Erfolges anregende und lieh dankbare Aufgabe. übe in den eineiche in den sfeckter Stelle ausgesetzt Großloge begründeten n zuführen rall zu eraußerordentin ähnlicher Weise wie Leibbürschen betreuenden Logenlebens ertei en, sie unleiten, die aber während eines ge- III. Dauernde Betreuung def Brüder durch »Treu- oder Nahfbrüdeir«^ Die Anregung hierzu ist v<j>n einzelnen Seiten und unter verschiedenen Nsimen gleich zeitig ausgrgangen, insbesondere wurde diese Anregung in dem Tschechoslowakischen Distrikt gefördert. Den Brüdern, insbesondere neu eingeführten Brüdern, werden von der Logenleitung sogenannte Treu- oder Nahbfüder beigeordnet, welche sich um das geistige Schicksal dps zu Bruders 'auf dem ,Gebiet ides kümmern, ihnen Ratschläge: merklich, d„ h. ohne Zwang auch; zu e gener Kontrolle wissep Zeitraums — ein oder'zwbi Jahre lang — in Zwischenräumen an;die Logenleitung Bericht über ihren Schützling erst, itten müssen. In manchen Logen sind die Vors klagenden Brüder ohnje weiteres als diejenige^ ausersehen, : welche die orzupehnfen haben. IV. ’ Die als »Belebungsmittel« steht nibht u da. Von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen ann aber wohl als communis opinio angesehen , verden, diß die Logen sich die Kraft. der Exräsidenten nicht entgehen h ssen sollen, amit ihre Erfahrungen der Loge zugute kommen, nre Tätigkeit der Loge nutzbar gemacht und e Tradition gewahrt wird. Die Expräsidenten 'ilden infolge ihrer Sicherheit! in Logendingen, ei der Möglichkeit, zu den verschiedenen aufauchender Fragen infolge jhrbr Kenntnisse des ogenlebeus als Berufene das Wort zu ergreifen, in belebendes Element in den Sitzungen und agep insofern zur Hebung_;des Logenlebens ei. Ihr Erscheinen, ihre Mitarbjeit i st auch wegen!es Anhanges, den schließlich jeder Piäsient während seiner Amtsperiode erworben hat, Wünscht. Eine Reihe von Logen sieht darum;ie Expräsidenten dauernd als arbeits- . f Iicht ig, für die Interessen der .Loge an Betreuung und die Berichterstattung n haben. I Mitarbeit der Ejxpräsidenten nangefochten und zipht auch äußerlicjt die Folgerungen, indem ^ie die Expräsidentjen ohne weiteres zu Mitgliedern des Ehrertrats bder des Beamtenrats oder des geistigen Komitees oder aller dieser Institutionen macht, die Wahl einer gewissen Anzahl ,von Präsidenten in Ausschüsse, z. B. Wahlvotbereitungsausschujß, für erforderlich erklärt usw. In der gleichen Richtung bewegt sich folgender, von Expräsitii nt Baumann, Danzig, * jüngst gemachter Vorschlag : durch Aenderung der allgemeinen Gesetze d< hin zu wirken, daß der Präsident nicht ohne Reiferes Mentor wird urLd nach diesem Ruheplostbn ausscheidet, sondern daß der gewesen^ Präsident noch eine Reihe von Jahren in der Loge arbeiten muß, um von dej- Loge zum Mentor gewählt zu werden. Aus der Zahl der vorhandenen Mentoren wird alsdann in der Reihenfolge der Wahl für den betreffenden Abend der-jeweilige Mentor bestimmt. Webige Logen wollen den »überragenden« (?) Einfluß : der Expräsidenten grundsätzlich ausschließen, indem sie die Exj räsldenten von den Ausschüssen fern halten, up .dadurch die Bahn für jüngere Brüder, für neue Ideen, freizuhalten. Ich. persönlich, erachte> die weitestgehende Mitwirkung der Expräsiden1 :n für unerläßlich. Steht mjan überhaupt auf de n Standpunkt, daß. der einzelne Bruder im Oidensleben feN zogen wird, durch die Mitar beit neben anderen, an »Beispielen« sich selbst höher .entwickelt, so ist derj durch das begrün lete Vertrauen der Brüder [durch die Beamtenlalifbahn geschrittene bewährte langjährige Beamt: und Expräsident, in der Regel der gegebene E -zieher oder besser das »Beispiel« für die jünger :n Brüder. Ferner:. [ Aus den Expiäsidenten letzt sich doch die L/jroßloge zusammen. Die Richtlinien für den Orcfensßistrikt werden ' von j Plenarsitzung zu Plenarsitzung! durch die Grcljloge,. d. h. die Expiäsidetiten fcstgestellt. Es i^t inkonsequent, diese ijach der Konstitution *u Führern erklärten Expräsidenten gleich tiitig im1 Leben der einzelnen Loge zurückdrängi n zu wollen. Nur die geistig besonders begna< ejten Logen werden sich diesen Luxus — das Au« scheiden bewährter Kläffe äus der Mitarbeit — o lfle Schaden leisten können. Die durch Mitarbe fen in den Logen bezw. in der Oroßloge orienti »rten Expräsidenten geben ajuch die Möglichkeit, de ti|<onnexr z wischen Großloge und Loge herzu stellen, Gedanken, die in T der Großloge aufget sucht sind, in der Loge vertiefen zu lassen. Dauernde Mitarbeit der Ejxpräsidenten, »wobei freilich taktvoll — 11 —