Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 12 - Dezember (12.1928)
- Date
- 1928-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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CßtngBtragEnEt Beretn. ■ t - Berlin, Dezember 1928. fvic«eub^(ati^in! £5w9i «tgmr Uftlafl örr «roSlojf. fmi n: SD 62. $lctMcl2. flelfpljtni: § 5, SarbaroDn 4619. Aad|l rämtltdjcr Xctthel aus liieren BHttetlunpen toerbc teil, f UoUfdiefttorato: Sirltn 16336 Inhalt: Problem* des Ordens und de Deutschen Distrikt des U. O. B. B anbahnungsstelle*. — Der jüdisch! Breslau. — Ans dem Büro der U. O. B. B.-Logen. Die Zentjale d .Zeit. — uroßlogentagunz vom 18. und 19. November 1928. — David S |— Frans Schubert — Emanuel Lasker. — Die Qriindupg des Vereir s [Bauer auf dei tscher Scholle — Briefe an den Q. B. B. — Die Entwic;f Btoge. I— A ts Amerika. — Zeitschriften anderer Distrikte. — Bücher u T Kommjsslonjrn für Schwesternberatung in Frankfurt a. M. — Logenbi r|i hvjarz. —. Statistisches kus dem- Gemeinnützige jüdische Ebeluag des Jüdischen Museums in chfut. — Schwesternretband der ite.- — Mitteilungen. Problem^ des Ordens und der Zeit. Bericht des OroBprt lidentdn zur 23. ordentlichen Tagung der OroBloge Ich ijabtj Ihnen den lern Qrofipräsidenten die sich in lassen, sind t worden. Meine lieben Brüderlj Bericht za erstatten, der! satzungsgemäß obliegt. * atsachen, Zahlen und Mitteilungen an isdrücken in dem gedruckten Berichts vorgelej; Was dort nicht ausgesprt chen werden konnte, umfaßt das Wesentliche j and Eigentliche, das, Wodurch die Tatsachen |i nd Ereignisse ihren Inhalt und Wert erhalten,;< las, was als Oedanke, als Z«el denen, die den Orc en zu führen berufen sind, vorgesdfwebt hat i Unsere deutschen Lod ert nehmen eine be* tdndere Stellung in der! deutschen Juden heit, in unserem deutschen Vaterlande; ein. Wir Brüder der deutschen Logt i wolljen Auserwählte innerhalb der deutschen jjudenhe t sein. Wenn ^ias in der Wirklichkeit auc i nicht immer so ist, aip 18. XI. 1928. M \ e von unserem Kreis die' Energien, die; sic als Ideal, als Forderung, dalf Sir es immer festgehalten. 'irklichkeit geworden is^, so liegt das nicht' daran, daß der Einfluß, dm wir durch unsere Arbeit in den jüdischen Gemeinden ausüben, zu gering wäre. Er ist so groß,! daß man fast meinen könnte, die meisten Oemefndem Deutsche lands würden sehr we^entli:h durch persönlich-!eiten aus unserer Mitte j eführ^ oder gelenkt. Jnd er hat sich nicht nur n den Verwaltungen argetan; er ist weit bedeijt angsvoller gewqrden es so werde, haben Wenn) es hicht genug durch neue Oedanken, d ausgingen, und durch diesen Oedanken zu wendeten. Wenn aneini^ erinnert werden darfdie notwendige ZentraHs tion des Wohlfahrtsweseiis jin Deutschland, der fürsorgerische Arbeitsnach weis, das geistige Hilffwerk für die iri der Ve einzelung wohnenden Juden, das alles1 geht auf Ideen und Anregungen unseres Ordens 2 urßck. . Unser Einfluß ist so kein geringer, si chierlich kein zu geringer. i Wenn trotzdem das I leul der Auserwähitheit nicht mehr Wirklichkeit geworden ist, so liegt -a das daran, daß immer wieder vergessen wird, daß auserwählt nur der sc in kann, der sich selbst auserwählt. Unsere Loge 1 geben keinem einen f Vorzug dadurch schon, daß er in ihren Kreis aufgenommen wird. Freiif« h Ist dies ßie Meinung bei manchem. Es ist für manchen' der Wunsch . nach einer gewissen gese ls< diaftlichen Oeltung, der ihn zu uns führt; er gl iü Dt an einem Ziele' zu sein, wenn er der Loge zugi hort. Dem gegenüber muß immer wieder die be iti mmte Logenaufgabe betont werden, die Arbeii, die unter uns von jedem und arr jedem zu tewähren ist, die Aufgabe, mehr und mehr im b asten menschlichen Sinne ein Auserwählter zt werden. Nur hierdurch wollen wir exklusiv sdn. 1 — 221