Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Festnummer zum Ordenstage ; Nr. 10 - Oktober (10.1928)
- Date
- 1928-10-01
- Page
- Seite 174 (sequence 36)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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material durA Vorlagen geschaffen hat. Im Jahre 1906 wurde schließlich durch die BeJnühungen von Professor Lieben der Verein zur Gründung und Erhaltuhg eines jüdischen Museums in Prag ins Leben gerufen,|der drei Jahre später in zwei Zimmern ein Museum (eröffnenkonnte, das,.seit 1912 wesentlich erweitert,(die Erf haltung der'fn der altehrvfürdigen Gcmeindei reichlich vorhandenen SAätze pflegt. Kurz vor dem Weltkriege wurden die von dem SAriftstellCr Ans«ki im jüdisAen Ansiedlungsrayon gesammelten Dokumentej in dem interessante Sammlung jüdisAer Kultusgeräte aus Hessen eröffnet, derein Betreuung und Erweiterung ein besonderer jüdisAerMuseumsverein übernommen hat. Allenthalben rührt siA das Interesse fürjunsere Kulturdenkmäler. Das Institut für weißrussischeKultur in Minsk hat neuerditjgs eine jüdisAe Kunstkomi nission ■ gegründet,- das HeMew Union College in Cincinnati ist im Begriff, ein judisAes Museum zu bauen. Seit dem Beginn des neuen Jahrhundertshaben mehrfaA jüdisAe Ausstellungen stattgefunden, so in London, I TT' r -! Jüdische Altertümer in Elsass-Lothringen! Gesamtansicht Her jüdischen Abteilung des Elsä$sisdien Museums in Straßborjr. -V > von der HistorisA-Ethnographischen GesellsAaft in St. Petersburg begründeten Museum aufgestellt. Diesem Beispiele sind versAiedene Gemeinden gefolgt/ Worms, Mainz und Jungbunzlau haben die Bestände ihrer Synagogen in besonderen Räumen zur Aufbewahrung zusammengesteift. VersAiedene Museen gliederten ihren Sammlungen jüdisAeAbteilungen an, wie das Musee Cluny in Paris, das South Kensingtcn in London, dasNatiqnaLMuseum in MünAen lind das Luitpold-Museum in Würzburg. Im vergangenen Jahr wurde im Kasseler Landesmuseum eine hoA» Berlin, Kopenhagen, Düsseldorf und Köln, und äugen» blickliA befindet siA auA auf der »Pressa« in Köln ein stattliA^r jüdisAer Pavillon. i. I Die private Sammeltätigkeit hat wertvolles Material zusammengebraAt. Bekannt sind[dieSaminlungen des Barons RothsAild in Paris, David Sasolons und Arthur Franklins in London, Sändor Wolfs in Wien- Eisenstadt, wozu hoA viele kleinere und ■ weniger bekannte Spezialsammlungen kommen; Die reiAen SAätze Elkan Adlers in London sind 1924 an das jüdisA - theologisAe Seminar in New York über-