Der Orden Bne Briss
- Journal
- Der Orden Bne Briss
- Volume
- 1928
- Issue
- Nr. 9 - September (9.1928)
- Date
- 1928-09-01
- Page
- Seite 137 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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f 6 J I Heinrich York-Steiner: »Die zu leben (Minderheil v'erp Verlag M. W. Kaufmann, Leipzig Ein Familienbuch, das in gemeir die , Ergebnisse der Forschungen Judenheit darstellt und auf jdieser Selbstbewußtsein und taktvolle Zurückji geeignet ist, müßte von allen Juden, auch angehören, freudig begrüßt werd Steiner besitzt das umfassen! e Wissyn Kunst der Darstellung, die il n zu ei befähigen. Um so schmerzlic ter ist das umfangreiche Werk, dem 1er Jahr widmet hat, nicht der jüt ischen empfohlen werden kann, we I der Bemühungen nicht imstande w ir, seinlei üb (Ir un ■ v : e i i« m Y«rf der Mitarbeiter daß Zion nur daß die Mehrzahl ejt er leben müßten. das Problem sei, elender Meirheiten seiner Feigerung wird auch der deiner will' durch für die Mehrheit Se bstzucht lehren, tief eingewurzelte ätze schwer aus- :h den Zionismus, zurücktreten z r lasse i. r York-Steiner gehörte zutf Kreise Theodor Herzls. Er erkennt aber eine Teillösung der Judenfragelbedeute, der Juden außerhalb Palästinas vi Seiner Auffassung, daß die Jufenfrafe wie eine Minderheit angesichts jüberwi ihrer Eigenart treu bleiben könne, und. und Mahnung »Minderheit verpflichte- Nichtzionist beipflichten können. York jüdisches Wissen und durch Verständijls (die Umgebung),’ Selbsthilfe durch obwohl er sich'betlvußt ist, daß ein Bu Vorurteile kaum bekämpfen und Oeg^n gleichen oder mildern kann. Sein Werk behandelt Bibel, Talmud! sucht die Unterschiede zwischen Juden tum herauszuarbeiten, zeigt, was die Ktjl ' dem Judentum verdankt, berichtet i der Rassenforschung und der Soziolog der Juden zu Protestanten und Katho I Politiker, über Ostjuden und Wes - semitismus und Zionismus, über chri^tlu ' und über das jüdische Familienleben. Aus jeder Zeile des Buchesi glüht für das Judentum. Zugleich wirbt York den Zionismus, dep er für das lojgiscli Judentum ansieht, j Er bedauert, daß der mehr zur Partei gjeworden sei ulid la£ danke, die gesamte Judenheit und! mil ih zu gewinnen, vollständig in den 'Hintergrund ge! worden sei. Die innerjüdischen Fragen behandelt allgemeinen mit dem Takt, den; er i fordert. Nur eine iStelle über Wajther im übrigen seine Anerkennung nicht ' e Takt vermissen; sie könnte in einer; schritt stehen: »Walther Rathenau i ist Todes gestorben. Er starb für eiji 1 ölk Volk, .dem er fremd geblieben wr r. darauf erwähnt York-Steiner die b^w im chfet).* Seiten. verständlicher Form Judentim und dlage jüdisches Itung zu e rwecken Icher Richtung sie Heinrich York- und zugleich die solchen Werke zu bedauern, daß seines Lebens geugend allgemein ässer trotz aller Parteistandpunkt, Bücherschau. unst als Jude 1928, und Evangelium, tnm und Christendes Abendlands die Ergebnisse über die Stellung über üdische. über Antihe Juden freunde tu: bei lik n, jU( en lie Bege sterung Steiner über für Ende gedachte ionismu; immer der große Oediegar ze Welt schoben York-Steiner im seinen Lesern R^thenan, dem er läßt diesen tis^mitisch<:n Flugverg “blichen und durch ein (S. 310 ) Kurz ddrnden Nachrufe ein :s und des früheren Reichskanzlers Dr. Marx manns auf Rathenau, und in seinem er sogar dem Erziehungsziel ftathe^au des Prozesses sollen nicht imitierte deutsch geartete und erzogt ne Juden Alleä' in allrm: Das.Werk wird fijr zu lesen versteht, ein Gew nn sein, wenn man auf manche Unstimimigk« sich sagen: »Ich bin kein; usgeklüge t Mensch mit seinem Widers ziuch! Dr. Fritz Oold|scl^mid i V geho -t Siegmund Jampel: raelitischen Volkes 1. Teil: t> i e Method Frankfurt ä. M. 1928. E« ist ein lähgst aneiki Schaft des Judentums, dafi durch jüdische Gelehrte u diese Liteiaturgattung durcl gebaut wird. Jampe' Erfolg seit vielen Jahren und mit wissenschaftlicher Is'äels erforschen. Sein n seifige Beherrschung dieses ein glänzendes Zeugnis ab. Schärfe die literar- und ges< von Wellhausen und Eduard gegenüber angewandt worc antisemitischen .Zweifel .an Berichte angekränkelt sind. Ergebnisse der neuesten die Angaben unserer Menschheit und Israels in keit wieder einzusetzen, trefflicher Appell aft jüdisc 1 servative Bibelforscher, Studium der Bibel 'ohne Autoritäten und die von neuem hinzugeben, damit dir Menschengeschlechts wie fri ersten, gleichsam formalen einen zweiten über die Volkes und einen diitten ü raelitischen Religion folgen die Wertung des Judentum . ein .dauerndes Verdierst ei der Vollendung seines Werte Rabbiner Dr. L von Bib< I i! T:i Vor; ß Altaleria: »Richter Meyer und Jessen in MUnc^ei Man kajnn feststellen, d werden an^Stoffen, die sie der altjüdischen Geschichte nicht? Es gibt selbst in Bibel so' vollblütige, romai Oerhart ichlußkapitel s s zu:. »Das Jermanen, so sein « ' jeden, der. kr Verfasser ifen hinweist, Büch, ich Der o r g es und s e |en, J ichte des ner Relig (aulfmann V trlä Bel) im nnter die;o seltener die chri: zu den der Objcjktivitä ^ues Buch wichtigen Er. yerfolg (jhichfskritistfrei Meyer en und der Echth de a Auf sehr Grund forseftung für die hre tristori« che bemer « •liberale sich dem üdksicht at I nen Wahrheil her leuchte. il,der $cM geschichte ber die: lassen wird bei uns fjwerben. mit es öwtrtst Nar n d tr. manche Ha bi t (Sp'inoza-Loge).j upf tpmint .Ziel >tjde n tis :h da f,, von ein Hi-. Ma^geljn der Wisset» dlüng der. “Bibiel erfolgt, je r sicher stfiche.Jheologe anwenigen, die mit jüdischen Wart: aus die 'Urgeschichte egt .für-seit e ajl- Jebfetes wie lerurtt mit eindrinf ender n Methode n, die Alten Test tme i1 vogr wissenschrftlici-' der bihlisehen der fnschriftlichi rr elingt es jalmpi I, Urgeschichte d;r Glaubwürdig- ■ enswert ist sein an jüdisef -kottm issenschafilichen die christlichen w e erzieht n Ergebnisse d eses Urbuchf i Da Jampel difcsem i thoden beha idelt. des israelischen eschichte d< :r iswird er siel um un i bei den Ar defn wir Deshalb sehen nung entgegen n m , Spand: u. Span Roman. Vrrli g n :ue- Männer sich| m't v0 lern Herzen neu Gestalten — Warum den! dürftig :n Berichten njtisdje Gesta Itep, so lebje I [T< ß aUs“ nuch der ns- Brtider denket bei der Darrui chung von Spenden auch an ^lie roßlot] e. 137 —